Springe zum Inhalt
Dadi

In Windeseile zum Bachelor und Master mit der FOM

Empfohlene Beiträge

Affentheater! Was ist heute ein Bachelor, gar ein Master, bei dieser Titelinflation? Zu "meiner Zeit" brauchte man nach (!) Abschluss der Technischen Hochschule (TU) als "echter" Diplom-Ingenier noch mindest ein Jahr, meist zwei Jahre in GB bis zum Ms. Sc. (Eng) - und konnte es aber auch schon mit 25-26 schaffen. Heute laufen (z.B. in Münche) Gleichaltrige herum, die brachten es bis zu Fachhochschulreife, also weniger als das (bayerische) Abitur, und "studieren" an einer halbseidenen Schule auf den "Master". Spitze, Hut ab. Asiatische Hersteller werden sich darob freuen.
Irgendwann wird man es auch an den bayerischen Zollgrenzen merken, dass der Binnenmarkt schon jetzt europäisch ist. Meine europäischen Kollegen wissen schon kaum zwischen "echtem" und unechtem :confused: Diplom zu unterscheiden, geschweige denn ein "bayerisches" Abitur vom Fachabitur.

Bologna verursacht also keine Titelinflation, sondern eine Reduktion der Titel-Vielfalt. Wenn überhaupt, werden asiatische Produzenten vor einer starken europäischen Wirtschaft zittern, nicht aber vor dem dem bayerischen Ingenieur aus "deiner Zeit"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Wer denkt, dass das Studium etwas mit Wissenserwerb zu tun hätte, hat den Bachelorstudiengang nicht verstanden.

An welcher Universität promovieren die beiden wohl? Open University?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

geile Story...ob das Lernen jedoch sonderlich nachhaltig war, ist zu bezweifeln :-)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich hatte gestern ein AKAD-Seminar (Produktions- und Materialmanagement).

Der Dozent hat das Thema "selektives Lernen" für Klausuren angesprochen, um uns klarzumachen, dass für ihn das Seminar kein reines Klausurtraining darstellt, sondern der Sinn der Seminare auch darin läge, uns über die Skripte hinaus noch etwas zu vermitteln.

Vom rein selektiven Lernen auf Klausuren hin hielt er nicht viel. Wenn es einem nur um den Titel ginge, gäbe es genug Titelmühlen; aber er ging davon aus, dass wir etwas lernen wollten, um es später auch anzuwenden.

Zum reinen Klausurlernen meinte er ungefähr: "Zuerst alles reinstopfen, dann einmal aufs Klo gegangen und weg ist alles".:lol:

Ich möchte das jetzt nicht konkret auf den Artikel beziehen, weil ich zu wenig weíß, um mir da ein Urteil zu bilden.

Ich denke jedenfalls: Recht hat er.

Und ich freue mich über solche Dozenten in einem Seminar, die ihre Aufgabe ernst nehmen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wer denkt, dass das Studium etwas mit Wissenserwerb zu tun hätte, hat den Bachelorstudiengang nicht verstanden.

An welcher Universität promovieren die beiden wohl? Open University?

Ich halte beide Aussagen nicht für korrekt und gehe davon aus, dass du weder Erfahrung mit einem Bachelorstudiengang hast noch mit der Open University, sondern dass deine Aussage rein auf einer kontra-Bacheloreinstellung und pro-Diplomeinstellung zu tun hat. Und jemand ohne Abitur sollte deiner Meinung nach vermutlich auch nicht studieren dürfen, richtig? Oder worauf beruht deine abwertende Einstellung gegenüber der Open University?

Der Erfolg durch reines Klausurpauken hat nichts mit dem Titel des Abschlusses zu tun. Das gibt es nicht nur beim Bachelor.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Wer denkt, dass das Studium etwas mit Wissenserwerb zu tun hätte, hat den Bachelorstudiengang nicht verstanden.

Dann tummeln sich hier viele Dumme, die "den Bachelorstudiengang nicht verstanden haben".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Einen von den drei Studierenden (Marcel Pohl) hat die FOM nun verklagt, weil er nicht bereit ist, die vollständigen Studiengebühren zu bezahlen.

Einen Bericht dazu gibt es hier:

http://www.derwesten.de/staedte/arnsberg/fom-verklagt-blitz-studenten-aus-arnsberg-mueschede-auf-3000-euro-id6792007.html

Morgen am 4.7. findet die Verhandlung statt. Auf das Ergebnis bin ich gespannt. Sollte es tatsächlich so sein, dass die FOM auf die 3.000 Euro verzichten muss, dürfte das auch auf Fernstudienverträge, die ja vermutlich nach dem gleichen Muster aufgebaut sind, Auswirkungen haben.

Ich als rechtlicher Laie bin da eher der Meinung der FOM, dass der Gesamtbetrag für das Studium anfällt, unabhängig von der Dauer. Es ist ja meist auch so (keine Ahnung, ob auch bei der FOM), dass ja bei einem längeren Studium auch erstmal keine weiteren Gebühren anfallen. Mein Wissen bezieht sich da aber nur auf die Fernunterrichts-Verträge - kann ja sein, dass das bei der FOM anders gestaltet ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Da kann ich aus eigener Erfahrung nur berichten, dass sich die Euro-FH gerade in diesem Bereich zusätzlich immer abschichert:

Sollte man schneller mit seinem Studium vorankommen und die Regelstudienzeit unterbieten, so wird eine fortwährende Bezahlung der Studiengebühren dadurch gewährleistet, dass sich jeder Student vor einem vorzeitigen Versand eines neuen Studienpaketes, mittels Individualvereinbarung dazu bereiterklären muss, auf eine vorzeitige ordentliche Kündigung zu verzichten. Die Gebühren laufen somit unabhängig von der reellen Studienzeit immer 36 oder 48 Monate.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Da kann ich aus eigener Erfahrung nur berichten, dass sich die Euro-FH gerade in diesem Bereich zusätzlich immer abschichert:

Sollte man schneller mit seinem Studium vorankommen und die Regelstudienzeit unterbieten, so wird eine fortwährende Bezahlung der Studiengebühren dadurch gewährleistet, dass sich jeder Student vor einem vorzeitigen Versand eines neuen Studienpaketes, mittels Individualvereinbarung dazu bereiterklären muss, auf eine vorzeitige ordentliche Kündigung zu verzichten. Die Gebühren laufen somit unabhängig von der reellen Studienzeit immer 36 oder 48 Monate.

Bei der WBH kommt meines Wissen nicht zum Kolloquium, wenn man vorher nicht alles bezahlt hat ... da zahlt man dann freiwillig ganz schnell ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich stelle jetzt einfach mal eine Aussage eines Arbeitskollegen rein zu diesem Thema, das ja auch auf Bild.de aufgebauscht wird", und würde dazu gerne eure Meinung dazu hören:

"Das sagt schon alles über die Qualität der FOM und des Fernstudiums aus"

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...