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OldSchool1966

Studium mit 46... verrückt?

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Hallo zusammen

Meine "Idee" wieder die virtuelle Schulbank zu drücken reift zusehends.

Da ich nun aber 46 bin, wollte ich die eine oder andere Einschätzung einholen, oder Erfahrungswerte erfragen.

Mein Ziel- Studium ist (BWL &) Wirtschaftspsycholgie. Momentan befasse ich mich mit 2 Anbierten gezielter: Porsche FernFH, Euro FH.

Momentan tendiere ich sehr zur Euro FH. Flexibilät, Prüfungsort in meiner Nähe, Studieninhalt...der gesamte Aufbau überzeugen mich sehr.

Die Kosten sind aber nicht unerheblich...

Die sprechen widerum für die Porsche FernFh... ob ich hier mit meinen Meistertitel sudieren kann, kläre ich momentan ab.

Nun kurz zu meiner Vita, später zum Ziel.

Vita:

1985 Gymnasium 12. Klasse ohne Fh- reife abgebrochen. LK: Englisch, Deutsch

bis 1996: Ausbildung (auch mit 1,3 abgelegt) und Berufstätgkeit Friseur

1996 Meister Friseurhandwerk (Gesamtnote 2,2 / Theoriteil: 1,8... da kann man ja nicht meckern)

bis 2000 Filialleitung

Danach raus aus dem Bereich. Grund: geistige Unterforderung, und Gehalt ( wen wundertdas, beim Friseur).

2001 - 2004: Elternzeit + ECDL + BEC (Business English Certificate)

Eignungsprüfung für Zulassung zum Online- Studium Medieninformatik (oncampus.de) bestanden.

2004 - 2007: 1 Fachsemester Medieninformatik, 1 Fachsemester Wirtschaftschaftsingenieurswesen (oncampus.de).

2007: Aus finanziellen Gründen Studium auf Eis gelegt.

Während des kompletten Studiums war ich Wekstudentin bei einem grossen Automotive- Unternehmen. Assistentin den Leiters der Fertigungslogistik. War also aktivim daily business drin.

Dann Arbeitsuche.

Anfang 2008: Projektassistentin bei einem Entwicklungsunternehmen Automotive.

2008- 2012: Von Projektassistentin bis zur Leitung Änderungsmanagement / Dokumentenverwaltung "hoch gearbeitet". Organisation Nullserien, Musterproduktionen, Ünterstützung Technik, Engineering, Einkauf, Vertrieb, Controlling, GF in allen Belangen für eine Produktpalette. 2 Fertigungsverlagerungen waren dabei, beide mit mehrwöchigem Auslandsaufenthalt.

2012: Selbständigkeit meines Mannes, dort komplett alles gemacht: Businessplan, Stücklisten, Koordination Marketing, Bestellwesen, Zoll, Buchhaltungsvorbereitung, Kommunikation Taiwan....etc.

12/2012 : Geschäft ruhend gestellt.

Nun auf Jobsuche.

Und nun bin ich hier:

Bewerbe mich auf Stellen Projektassistenz und Assistenz GF / Vorstand. Jedoch nicht auf "Sekretärinnen- Aufgaben"... sondern auch operativ / Strategisch.

Mein Plan ist, sobald ich einen passenden Job habe, nebenher zu studieren. Ich kann Vorleistungen anrechnen lassen, und weiss was auf mich zu kommt.

Mein Ziel ist es durch das Studium WiPsy in die Bereiche Management / Organisation / Koordination / Leadership im Projektmanagement rein zu kommmen.

Nun meine Fragen:

bin ich verrückt?

Bin ich zu alt?

Ich freue mich über jede Menge Meinungen / Erfahrungen....kritische, konstruktive, ermutigende oder entmutigende..

tobt euch aus.

Danke.

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Ja, ich halte das für verrückt. Du hast für deinen Mann den Businessplan geschrieben?

Trotzdem solltest du nicht nachgeben und anfangen zu studieren.

Bearbeitet von Ikom

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Ja warum nicht, dümmer wirst Du nicht dabei. Ob es Dir beruflich was nutzt , davon habe ich keine Ahnung, aber Bildung hat noch nie geschadet. Sofern Du die finanzillen Themen in den Griff bekommst, why not

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Ja, ich halte das für verrückt. Du hast für deinen Mann den Busienessplan geschrieben?

Trotzdem solltest du nicht nachgeben und anfangen zu studieren.

Lach....nicht ganz.

Es war ein Geschäftskonzept, dass wir beide gemeinsam verfolgt haben.

Er war Inhaber (und Investor), ich war in manchen Bereichen "the brain" und "das fleissige Bienchen".

Er hat es nicht so mit Fleiss- Aufgaben....

Ist ja auch Vergangenheit.

Nichts desto trotz habe ich da eine Menge lernen können.

Ach...und nachgeben werde ich nicht.

Warum hältst Du persönlich es für verrückt?

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Ja warum nicht, dümmer wirst Du nicht dabei. Ob es Dir beruflich was nutzt , davon habe ich keine Ahnung, aber Bildung hat noch nie geschadet. Sofern Du die finanzillen Themen in den Griff bekommst, why not

Meinst die monatliche Belastung für's Studium?

Naja...wenn ich das verdiene, was ich in meinem letzten Job hatte (das mit der Selbständigkeit rechne ich nicht), dann reicht es...und ich gebe lieber Geld für so etwas aus, als für Modeschnickschnack... den kann ich mir dann später noch kaufen.

Ich bevorzuge es in mich zu investieren. :)

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sehe ich genauso, ich selber habe keine Ahnung ob mir mein Studium was bringt, aber ich habe schon so viel über mich gelernt, ich würde es immer wieder machen, wenngleich auch unter Umständen wo anders

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Hi, falls Du meinst, Du bist verrückt, dann lies mal das hier. Damit wäre mal das Thema "Alter" abgehakt.

Wobei Du ja mit nur 46 Lenzen noch nicht als "zu alt" sondern eher als "reif genug" für ein Studium bezeichnet werden kannst. :thumbup: Ach ja, ich selbst bin 43 und hier bei Weitem nicht der Älteste...

Und da man sich ja in bestimmten Dingen auf unsere (Renten-)Politik verlassen kann, musst Du sicher noch min. 20 Jahre arbeiten - außer Du hast 'nen Plan B ;). Somit wäre die Frage nach "Verrücktheit" auch beantwortet. Ich würde eher sagen, dass es rational wäre, ein Studium durchzuziehen. Denn sonst wirst Du im geforderten Bereich wahrscheinlich bald keinen Job mehr bekommen... :confused: und Haare schneiden wird Dich auch niemand mehr lassen :ohmy:

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Hi, falls Du meinst, Du bist verrückt, dann lies mal das hier. Damit wäre mal das Thema "Alter" abgehakt.

Sehr cool! Ich mag solche Menschen.

Wobei Du ja mit nur 46 Lenzen noch nicht als "zu alt" sondern eher als "reif genug" für ein Studium bezeichnet werden kannst. :thumbup: Ach ja, ich selbst bin 43 und hier bei Weitem nicht der Älteste...

Dann gehöre wir alterstechnisch also in eine Liga. :)

Ich wurde bei meinem ersten "Versuch" des Fernstudiums von vielen belächelt. Und, da war ich gerade mal 37! Mir persönlich war und ist das egal. Ich mache das ja primär für mich. Selbst als ich mit 37 für einem Werkstudentenjob beworben hatte, wurde das mehr als positiv aufgenommen. Ich hatte den Job nach 60 Minuten Gespräch. Ich wurde sofort gefragt, ob ich ihn haben wolle.

Auch als ich die Tage einen Vorstellungstermin für eine Assistentenstelle eines Bereichsleiters hatte, war die Personalleiterin mehr als positiv überrascht, was ich alles aus eiegener Inititaive gemacht habe. Den Job hatte ich so gut wie in der Tasche. Ich habe ihn dann aber abgelehnt, weil ich mich weder in den Aufgaben wiederfand, noch dort Entwicklungsmöglichkeiten in der von mir angepeilten Richtung hatte. Für mich wäre es verschwendete Zeit gewesen. Andere mögen auch das für verrückt halten. Für mich ist es aber eine logische Konsequenz. Ich bin keine 20 mehr, und möchte und kann nicht hier und da ein bisschen probieren.

Und da man sich ja in bestimmten Dingen auf unsere (Renten-)Politik verlassen kann, musst Du sicher noch min. 20 Jahre arbeiten - außer Du hast 'nen Plan B ;).

Man mag es kaum glauben: ich gehöre zu jenen Menschen, die gerne arbeiten. Ich sehe einen Sinn darin Dinge zu tun, die mich fordern und mich begeistern. Ich habe keine Lust meine Tage zu verschleudern, und in gelangweiltem Tun auf die Rente zu warten.

Ich denke auch, dass ich nicht mit 67 aufhöre, wenn mir mein Tun Mehrwert am Leben gibt. Irgendwie wäre das nicht ich.

Denn sonst wirst Du im geforderten Bereich wahrscheinlich bald keinen Job mehr bekommen... :confused:

Es gibt Menschen, die haben diese Sorge bereits mit 30. Ich finde diese Entwicklung schrecklich. Auch die zum Teil extrem juvenil geprägte Personalpolitik in manchem Unternehmen. Es wird soviel an Wissen verschenkt, wenn man auf erfahrene Mitarbeiter zu Gunsten eines jungen, formbaren Neulings verzichtet.

und Haare schneiden wird Dich auch niemand mehr lassen :ohmy:

Und, das ist verdammt gut so.

Ich könnte mir das heute in hundert Jahren nicht mehr vorstellen. Besonders nicht, NUR unter Frauen zu arbeiten.

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Warum hältst Du persönlich es für verrückt?

Du solltest die Chefin sein nicht dein Mann.

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Du solltest die Chefin sein nicht dein Mann.

Danke!

Nur leider hatte ich nicht die Kohle. Dafür hat er andere Qualitäten. Das war schon gut aufgeteilt.

Grundsätzlich ist es aber schon so, dass ich (bitte nicht als Prahlen ansehen) denke unternehmerische Qualitäten zu haben.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch eben dieses Wissen um das was ich kann oder was in mir "steckt" dafür verantwortlich ist, dass ich mich für mich und mein persönliches Vorankommen (ich meine nicht nur hardskills) so engagiere.

Natürlich weiss ich auch, was ich nicht kann...und wo meine Grenzen liegen.

Kein Mensch ist peferkt... das wäre auch langweilig.

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