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TimG

Nächster Schritt für die Karriere

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Guten Abend Community,

vorweg ein paar Infos zu meiner Person :

- 23 Jahre / männlich

- Kaufmann im Groß- und Außenhandel

- Fachabitur nach der Ausbildung verkürzt gemacht

- dann ein Semester Wirtschaftsingenieur

- dann angefangen im Außendienst zu arbeiten

- nebenher einen gepr. Wirtschaftsfachwirt bei der Ihk gemacht den ich vor 2-3 Wochen erfolgreich abgeschlossen habe

Nun zur eigentlichen Thematik :

Ich befasse mich seid einigen Tagen mit dem Thema Fernstudium sehr sehr intensiv. Leider kenne ich niemanden der BWL als Fernstudium studiert, sondern nur Freunde die in ganz Deutschland alles mögliche im Bereich Wirtschaft studieren.

Ich habe mich ein wenig in die IUBH verguckt, meiner Meinung nach ein super Auftreten! Telefonisch / Mail / Internet - alles super! Nur sagt mir das leider nichts darüber aus wie ein Bachelor of Arts von der IUBH mir in Zukunft Türen öffnet oder verschließt. Wie ist das Ansehen in der Wirtschaft dieser Hochschule?

Der ruf unter Studierenden scheint mir gut zu sein, aber was sagen die Leute die fertig sind bzw. künftige potenzielle Arbeitgeber?

Meine Sorge ist ganz klar das ich mir den Hintern aufreiße und später zu hören bekomme, jemand von der und der Uni ist besser qualifiziert.

Kann mir jemand seine Erfahrungen schildern? Ich bin gewillt den Bachelor zu machen, aber es geht in meinem Fall nur als Fernstudium.

Danke im Voraus

Gruß Tim

Bearbeitet von TimG

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Fernstudiengänge gibt es an der IUBH noch nicht so lange - erst seit 2011. Man möge mich korrigieren, wenn ich da eine falsche Jahreszahl gefunden habe. Die Zahl der Absolventen kann also noch nicht besonders hoch sein. Und damit wird es schwierig, Aussagen zu treffen über die Chancen dieser Absolventen auf dem Arbeitsmarkt.

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Danke für Ihre Antwort, das leuchtet mir natürlich ein, nur ist dies ja nicht das einzige Bildungsangebot der IUBH - Absolventen gibt es ja auch in anderen Bereichen. Oder wäre das Äpfel mit Birnen vergleichen?

Ich stelle mir halt die Frage, kann ein Bachelor so wenig Anerkennung finden, dass er sich schlicht und ergreifend nicht armortisiert? Ich sage nein, aber vielleicht hat jemand Argumente dagegen! ;-):confused:

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Natürlich kann ein Bachelor wenig Anerkennung finden. Und noch lange nicht jede Weiterbildung amortisiert sich auch. Das hat ganz verschiedene Gründe. Einer davon kann die mangelnde Akzeptanz eines Bildungsanbieters auf dem Arbeitsmarkt sein.

Die IUBH als Anbieter gibt es schon länger, aber als Anbieter von Präsenzstudiengängen. Das Fernstudienangebot ist eben relativ neu. Und sie hat in den letzten Jahren enorm expandiert, was das Angebot angeht.

Wie man das bewertet? Ich weiß es nicht. Ich weiß vor allem nicht, wie der Arbeitsmarkt das bewertet. Belastbare (und vor allem unabhängige!) Untersuchungen über unterschiedliche Fernhochschulen hinweg gibt es meines Wissens nicht. Das wäre vielleicht mal ein Thema für eine Thesis!

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Ich habe mir ähnliche Gedanken gemacht. Meinen Studiengang gibt es erst seit September, es gibt also noch nicht mal Absolventen die man fragen kann. Mit ca. 15.000 Euro ist das Studium auch nicht gerade das günstigste. Ich studiere auch noch im naturwissenschaftlichen Bereich, da ist die Gefahr noch größer, dass das Studium wenig Anerkennung findet. Bei mir kam nur das Fernstudium in Frage oder einfach alles so lassen wie es ist. Die Frage über die Akzeptanz ist dann schnell in den Hintergrund gerückt und ich habe mich entschieden es zu probieren. Und wer weiß schon wie sich alles in den nächsten 3-4 Jahren entwickelt?!

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute bei der Entscheidungsfindung.

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Ich hab die Frage nach der Akzeptanz und ob es zu den unterschiedlichen Anbietern eine Untersuchung gibt mal in meiner Xing-Gruppe gestellt! Über Ergebnisse werde ich berichten.

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Ich habe mich ein wenig in die IUBH verguckt ... Wie ist das Ansehen in der Wirtschaft dieser Hochschule? Meine Sorge ist ganz klar das ich mir den Hintern aufreiße und später zu hören bekomme, jemand von der und der Uni ist besser qualifiziert.

Hi Tim, grundsätzlich ist der Ruf einer Hochschule/Uni in Deutschland nicht ganz so wichtig wie in anderen Ländern. Warum? Weil in Deutschland das Qualitätsniveau aller Hochschulen/Unis so hoch ist, dass es in praxi keine größeren, nachhaltigen Ausreißer nach unten gibt. Sollte das in Einzelfällen der Fall sein, dann sorgen die Wissenschaftsministerien für Abhilfe (was zu schmerzlichen Erfahrungen bei einige Privathochschulen geführt hat). Andererseits gibt es in Deutschland auch keine realen Elitehochschulen.

Nun konkret zur IUBH. Deren Bekanntheitsgrad (nicht zu Verwechseln mit deren Ruf) dürfte eher unterdurchschnittlich sein. Beschäftigt sich jemand mit der IUBH, so wird er ziemlich schnell positiv überrascht sein (internationaler Campus, Qualitätsniveau), was natürlich insbesondere für die Präsenzstudiengänge gilt (davon profitieren aber auch die Fernstudiengänge). Darüber hinaus ist die IUBH eine FH (und keine Uni), was ebenso eher positiv von der Wirtschaft angenommen wird. Natürlich wird es immer Stimmen geben, die meinen, die Uni XYZ wäre besser. Letztlich kommt es aber immer darauf an, was Du daraus machst. Insofern machst Du mit der IUBH nicht sehr viel falsch. Viel Erfolg!

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat repariert

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Andererseits gibt es in Deutschland auch keine realen Elitehochschulen.

Naja, in Fächern wie BWL und Jura gibt es in Deutschland schon einige Unis, die einen nahezu exzellenten Ruf genießen (BWL Mannheim, München; VWL Frankfurt usw.). Sicher kein Vergleich zu US-amerikanischen Verhältnissen, aber wenn danach gefragt wird, kann man es schon mal erwähnen.

Darüber hinaus ist die IUBH eine FH (und keine Uni), was ebenso eher positiv von der Wirtschaft angenommen wird.

Würde ich auch relativ sehen. Die meisten deutschen Firmen werden sich sicher über die Praxisnähe und den Pragmatismus der Hochschulen (ehemals Fachhochschulen) freuen. Aber ich denke, in einigen Bereichen und für einige bestimmte Karriereziele ist ein Uni-Abschluss auch nicht zu verachten.

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Ich habe mir ähnliche Gedanken gemacht. Meinen Studiengang gibt es erst seit September, es gibt also noch nicht mal Absolventen die man fragen kann. Mit ca. 15.000 Euro ist das Studium auch nicht gerade das günstigste. Ich studiere auch noch im naturwissenschaftlichen Bereich, da ist die Gefahr noch größer, dass das Studium wenig Anerkennung findet. Bei mir kam nur das Fernstudium in Frage oder einfach alles so lassen wie es ist. Die Frage über die Akzeptanz ist dann schnell in den Hintergrund gerückt und ich habe mich entschieden es zu probieren. Und wer weiß schon wie sich alles in den nächsten 3-4 Jahren entwickelt?!

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute bei der Entscheidungsfindung.

Warum soll ein naturwissenschaftliches Studium weniger Anerkennung bekommen, als ein Wirtsschaftsstudium (welches ohnehin schon die halbe Menschheit studiert (jetzt ein wenig übertrieben))? Ausserdem bist du im chemischen Laborbereich tätig, da glaube ich schon, dass du später gute Chancen hast, da ja schon Vorefahrungen vorhanden sind.

Die Frage ist halt wenn man viel Geld und Zeit investiert, ob man das wieder rausbekommt, durch bessere Arbeitsstelle, etc,...

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Naja, in Fächern wie BWL und Jura gibt es in Deutschland schon einige Unis, die einen nahezu exzellenten Ruf genießen (BWL Mannheim, München; VWL Frankfurt usw.).

Würde ich auch relativ sehen. Die meisten deutschen Firmen werden sich sicher über die Praxisnähe und den Pragmatismus der Hochschulen (ehemals Fachhochschulen) freuen. Aber ich denke, in einigen Bereichen und für einige bestimmte Karriereziele ist ein Uni-Abschluss auch nicht zu verachten.

Wie schon gesagt, gibt es keine absolut richtigen Empfehlungen. Möchte jemand Uni-Prof. werden, dann wäre z.B. ein Studium an der IUBH der falsche Weg.

Alle oben aufgeführten Unis sind keine Elite-Universitäten. Aus Sicht der Wirtschaft (hier BWL-Studium) kann man das einfach messen - mit dem durchschnittlichen Einstellungsgehalt. Ein Master-Absolvent aus Mannheim (sehr gute BWL-Uni!) verdient halt doch nur € 50.000,- p.a., also nicht signifikant mehr als BWL-Master-Absolventen anderer Unis. Der INSEAD-Absolvent wiederum knackt locker die € 100.000,- p.a. (ob dies gerecht ist, sei einmal dahingestellt / offensichtlich greifen die Arbeitgeber hier tiefer in die Geldbörse).

Beispiel Jura: Hier zählt nicht wo ich das Studium abgeschlossen habe, sondern wie meine Abschlussnote lautet ("sehr gut" ==> Einkommen > € 100.000,- p.a. / "befriedigend" ==> nicht wenige würden sich über ein HartzIV-Niveau freuen.

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