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Neues postgraduales Fernstudium "Health Information Management" an der UMIT


schwedi
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Die UMIT Universität in Hall/Tirol bietet ab Herbst 2017 den postgradualen Studiengang Health Information Management an, der nach 90 ECTS mit dem Master abgeschlossen wird. Der Studiengang wird komplett online durchgeführt. Im September kann man optional an den  3 Vernetzungs-Tagen teilnehmen.

Informationen zum Studiengang finden sich auf der Homepage des Studienganges.

Bearbeitet von Markus Jung
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12500 € für einem Master. Irgendwie habe ich da das Gefühl, dass man/frau sich einen Master käuflich erwerben kann. Sollte nicht heißen, dass dort nichts gelernt und gelehrt wird. Aber kann mir schwer vorstellen, dass sie so gnadenlos ausselektieren wie an einer öffentlichen Uni, und ich denke auch, dass die Ausstiegsrate viel niedriger ist als wenn der Studiengang nicht selbst bezahlt wird. 

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vor 16 Minuten, csab8362 schrieb:

12500 € für einem Master. Irgendwie habe ich da das Gefühl, dass man/frau sich einen Master käuflich erwerben kann. Sollte nicht heißen, dass dort nichts gelernt und gelehrt wird. Aber kann mir schwer vorstellen, dass sie so gnadenlos ausselektieren wie an einer öffentlichen Uni, und ich denke auch, dass die Ausstiegsrate viel niedriger ist als wenn der Studiengang nicht selbst bezahlt wird. 

 

Man sollte bei einer solchen Diskussion nie vergessen, dass die meisten Universitäten mit öffentlichen Mitteln finanziert werden und sich eben die privaten Hochschulen wie andere Unternehmen auch, selbst tragen müssen. Das geht nur über angemessene Studiengebühren. Infrastruktur, Dozenten, Akkreditierungen usw. müssen finanziert werden. Zudem hat eine private Hochschule immer das Risiko, dass sich gerade bei Studiengängen ohne Mindestteilnehmerzahl auch mal nur so wenig anmelden, dass es je nach Aufbau auch zu einem Minusgeschäft werden könnte.

 

Ich denke wir müssen uns erst noch daran gewöhnen, dass Bildung auch viel Kosten kann und in Zukunft immer mehr Kosten wird. In Deutschland sind wir diesbezüglich ziemlich verwöhnt. In den USA ist es ganz normal, dass man für ein Studium mal eben $100.000 und mehr bezahlt. Qualität kostet und jede Leistung hat ihren Preis.

 

Das mit den Studienabbrechern ist ein wichtiger Aspekt. Wenn ich für etwas bezahlen muss, überlege ich mir im Vorfeld gut was ich studiere und bringe die notwendige Motivation mit. Heutzutage fangen manche 3 oder 4 Mal an, um dann festzustellen, dass ein Studium so Garnichts für sie ist. Diese Leute haben dann jedes mal einen Studienplatz blockiert und Steuergeld gekostet.

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Es ist zwar schon ein wenig länger her, aber bei der UMIT gab es vor Jahren einen Skandal, ich weiß es ist schon eine Zeit her, jedoch legt dieser Artikel die "käufliche Erwerbung" eines Doktortitels nahe. Und auch wenn sich mittlerweile alles ein wenig beruhigt hat und auch eine neue Leitung in diesem Institut vorhanden ist, bleibt bei mir der fahle Beigeschmack.

Ein schon etwas älterer Artikel zum Betreuungsschlüssel.

 

http://derstandard.at/1284594645280/UMIT-250-Studenten-ohne-Chance-auf-Doktortitel

 

http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/595608/Doktorat-verboten_Tiroler-PrivatUni-in-Turbulenzen

 

Und zu dem Thema, dass diese Privatuni sich (NICHT ganz) selbst finanzieren muss ein weiterer Artikel.

http://www.tt.com/politik/landespolitik/9539810-91/land-forciert-umit-weiter-als-eigene-uni.csp

Die UMIT wird vom Land Tirol finanziell unterstützt.

 

 

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Also zumindst in dem Standard-Artikel (den anderen habe ich mir nicht angeschaut) wird nichts entsprechendes "nahegelegt". Es ist von Problemen in der Betreuung die Rede, aber nicht von mangelnden Anforderungen. Die Probleme mit der Betreuung (zu viele Stundenten, zuwenig Dozenten) deuten eher darauf hin, dass die Studenten den Grad nicht einfach so bekommen.

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vor 28 Minuten, stefhk3 schrieb:

 Die Probleme mit der Betreuung (zu viele Stundenten, zuwenig Dozenten) deuten eher darauf hin, dass die Studenten den Grad nicht einfach so bekommen.

Und auch wenn wir vollkommen vom Thema ab sind. Aber hat Hagen nicht gebau das Problem aich. Zu viele Studenten zu wenig Dozenten? Es ist einfach schwer die Qualität ohne direkte Erfahrung zu beurteilen und ich glaube das für jeden von uns gleich.

 

Aber ich verstehe auch dass es einen kritisch werden lässt. So hat das Certificate kaufen in GB um Studentenstatus nachzuweisen ohne je zu studieren aber dort Leben und Arbeiten zu können ja z.B. bereits zur Verschärfung der Immigration Procedures geführt  (noch für Europäer irrelevant). Man wird es am Ende erst wirklich merken wenn die Studierenden auf den markt kommen

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Im anderen Forum hat neulich einer geschrieben die Fernuni Hagwen verteilt ihre Abschlüsse auch einfach. Naja nach meiner Erfahrung der Prüfungen ist es dort schwerer als an vielen Unis und FHs. Die FU Hagen verschenkt ihre Abschlüsse nicht. Selbst die Modulprüfungen sind hart.

Bearbeitet von jedi
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Der Rückschluss  12.500 EUR =käuflicher Titel ist für mich nicht nachvollziehbar.

 

Viele Bachelorstudiengänge kosten ähnlich viel, klar gibt es auch gute preiswerte Studienmodelle.

Master kosten häufig noch wesentlich mehr, ich war mit meinem MBA - 20.000€ -auch noch gut dabei. Die gibt es doppelt und dreifach so teuer.

 

Präsenzstudiengänge Kosten summa summarum doch meist noch mehr. Da gibt es kein wirkliches Einkommen nebenher. Meine Schwester musste noch Studiengebühren zahlen, das war ein teurer Spaß.

 

Vielleicht sind da einfach die Dimensionen unklar?

 

Meines Erachtens ist wesentlich, was inhaltlich bei rumkommt, und wie ich das erlernte umsetzen kann. Geld ist da kein Massstab.

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