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Amira

Ratlos... - Soll ich angewandte Psychologie studieren?

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Amira

Hallo...

Erstmal möchte ich mich kurz vorstellen: ich bin 39 Jahre alt, Krankenschwester von Beruf und Mama einer 7-jährigen Tochter. Ich spiele schon seit langem mit dem Gedanken bei Apollon den Studiengang "Angewandte Psychologie" zu "starten". 

Dabei bremse ich mich in regelmäßigen Abständen selbst aus. 

Ich muss leider etwas weiter ausholen:

Aufgrund einer Erkrankung war ich 2015 komplett arbeitsunfähig, was mich besonders emotional sehr belastet hat.

In dieser Zeit hatte ich den Studiengang schon mal "angetestet".

Hab mich in die Studienhefte eingelesen und in die Bücher reingeschnuppert. Das alles hat großen Spaß gemacht aber letztendlich hab ich alles wieder zurückgeschickt.

Mittlerweile ist es so dass mich der Gedanke an das Fernstudium kaum noch loslässt.  Ich lese teilweise bis spät in die Nacht Infos dazu und Beiträge hier im Forum..

Möchte eigentlich direkt starten aber ich hab so viele Zweifel:

 

- aufgrund meiner Erkrankung hab ich die Arbeit auf 20 Wochenstunden reduzieren müssen da ich nicht mehr so belastbar bin wie vorher. Hab Angst das Pensum nicht zu schaffen oder mich nicht ausreichend konzentrieren zu können. 

- ich bin es nicht mehr gewohnt aktiv "zu lernen"

-wie schaffe ich es finanziell? ( müsste über Kredite finanzieren)

- was ist wenn ich später die Raten nicht zurückzahlen kann?

- Bin kein wirklicher Könner im Umgang mit Textverarbeitung

 

Wie man sieht, unter Druck setzen kann ich mich ganz gut.  :48_weary:

Eigentlich schreibe ich auch nicht oft in Foren aber hab hier soviel z.B. von Julikäfer gelesen und es wurde so toll drauf reagiert...

 

Wäre schön ein paar Meinungen von Euch zu hören bzw. zu lesen.

Danke schon mal vorab. 

 

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Muddlehead

Da kannst du direkt uns die klassische Frage  beantworten, was du dir erhoffst, wenn du das Studium abgeschlossen hast? Wie soll dein Leben danach aussehen? 

 

Die Antwort bringt fix den Faktor Realität ins Spiel.

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Amira

@Muddlehead: Ich möchte gerne aus der "aktiven" Pflege raus. Es ist eine tolle und verantwortungsvolle Arbeit, die mir auch eigentlich immer Spaß gemacht hat. 

Ich habe aber für mich entschieden - u.a. auch aufgrund der gesundheitlichen Situation- dass ich diese Tätigkeit nicht mehr ewig machen kann und auch möchte. Außerdem ist das heutige Verständnis von Pflege nicht mehr das was es mal war. Man wird mur noch verheizt und geht mit sich selbst unzufrieden nach Hause.  Ich möchte einfach für much noch mehr erreichen, mir mehr Wissen aneignen und auch weitergeben.

Nach dem Abschluss  möchte ich gerne im Bereich Coaching /Schulung tätig werden.  Themenfelder :Mitarbeiterzufriedenheit steigern,  Teamzusammenhalt steigern,  Arbeitsplatzbedingungen optimieren...

An solche Inhalte habe ich gedacht...

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KanzlerCoaching

Bevor Sie sich für einen bestimmten Studiengang entscheiden, sollten Sie vielleicht noch mal ein bisschen recherchieren, wie Ihre Studienwahl zu Ihrem Berufswunsch passt und ob das, was Sie sich als Tätigkeit vorstellen, wirklich so ist, wie Sie sich das wünschen.

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass das Berufsfeld viele attraktiv finden und daher auch große Konkurrenz um attraktive Jobs besteht. Und um Schulungen durchzuführen und ggf. auch selbst zu konzipieren, braucht es auch methodisch-didaktische Kenntnisse.

 

Schauen Sie sich das gesamten Berufsfeld an, suchen Sie Anbieter, die das machen, wo Sie gerne hinwollen und entscheiden Sie dann. Vielleicht wäre es ja eine gute Idee, an einem zeitlich begrenzten Kurs auszuprobieren, wie es mit dem Fernlernen klappt.

 

Sabine Kanzler 

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polli_on_the_go

Ich kann deine Überlegungen verstehen und gersde, wenn das Leben nicht so läuft wie man es sich optimal vorstellt, kann auch das Studium eine Hürde sein.

 

Die Fianzierung ist natürlich eine Herausforderung zugleich gibt es neben Krediten auch Stipendien (gerade für Menschen aus dem Pflegebereich) etc. 

 

Vorteil ist sicherlich, dass sich die Studienorganisation durchaus daran ausrichtet, dass man eben manchmal nicht so gut kann.

 

Die Frage ist wirklich in welche Richtung du aus der Pflege raus möchtest und ob du in Kombination mit Berufserfahrung, Ausbildung ggf Weiterbildungen dieses Zeil zufriedenstellend erreichst. Gerade wenn Belastungen problematisch sein können, sollte das mit einfließen in die Entscheidung des Studiengangs. Es wäre schade, wenn du viel Geld in einen Studiengang investierst und er doch am Ende nicht "passt" und dir ermlglicht frei darin zu arbeiten.

 

Was genau stellst du dir denn vor. Was fasziniert dich genau an dem Studiengang?

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polli_on_the_go

Den Gedanken von Fraun Kanzeler aufgreifend, wäre ja auch vielleicht erst mal der Zertifikatskurs was und dann wenn du merkst das es funktioniert mehr, dieser ließe sich ja auch auf ein Studium anrechnen.

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psychodelix
vor 2 Stunden, Amira schrieb:

Außerdem ist das heutige Verständnis von Pflege nicht mehr das was es mal war. Man wird mur noch verheizt und geht mit sich selbst unzufrieden nach Hause.  Ich möchte einfach für much noch mehr erreichen, mir mehr Wissen aneignen und auch weitergeben.

Nach dem Abschluss  möchte ich gerne im Bereich Coaching /Schulung tätig werden.  Themenfelder :Mitarbeiterzufriedenheit steigern,  Teamzusammenhalt steigern,  Arbeitsplatzbedingungen optimieren...

An solche Inhalte habe ich gedacht...

 

@Amira

Nicht nur in der Pflege. :sad:

 

Ich hatte, bevor ich an der Fernuni Hagen mit Psychologie anfing, einen Kurs "praktische Psycholgie" absolviert. Aktuell scheint es bei NHAD Probleme zu geben, so dass ich diesen Kurs nicht mehr empfehlen kann. Ich fand ihn als Einstieg gut und vor allem bezahlbar. Das wäre als "Einstieg" in Bezug auf Lernen günstiger, als bei Apollon. Aktuell gibt es ähnliche Kurse bei anderen Anbietern.

 

Auch ich sehe mich eher im Bereich Coaching / Beratung.

 

Textverarbeitung - soooo viel wissen muss man da gar nicht.

 

Finanziell: Die Fernuni Hagen ist da unschlagbar günstig - aber auch nicht ohne. Hohe Ansprüche mittels Multiple choice Klausuren. Da bräuchtest du zumindest keinen Kredit bei 160-170 Euro pro Modul im Semester.

 

Ich habe mich wegen der Kosten (arbeite auch nur Teilzeit) für die Fernuni Hagen entschieden. Wäre das für dich eine Option?

Bearbeitet von psychodelix

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Amira

Vielen Dank für Eure Antworten.

 

Für den Studiengang generell habe ich mich ja eigentlich schon entschieden. Mir fehlt einfach der Mut zum loslegen. Hab große Angst vorm Scheitern und setze mich damit selbst unter Druck.

Habe schon mit der Apollon Studienberatung gesprochen. Die waren dort sehr nett und geduldig.:51_scream:

Was ich auch sehr gut fand, dass man mir auch direkt gesagt hat dass es mit dem "Lernen lernen" 6-12 Mon dauern kann bis man da richtig seine Routine gefunden hat. Da wird nix schön geredet dass alles schnell klappt oder so. 

Vielleicht melde ich much wirklich einfach mal an und gucke wie es mit den ersten Einsendeaufgaben klappt. 

Die Kurse werde ich mir auch nichmal ansehen. 

Wie sieht es da aus mit der Anrechnung?

Wird dann die Gebühr später auch irgendwie im Studium verrechnet?

Hat da wer Erfahrungen?

 

Wie sind Eure Erfahrungen mit den ersten Einsendeaufgaben? 

Waren die ausreichend?

Hat alles mit dem formatieren geklappt (auch so eine Sache über die ich mir Gedanken mache)

Sind die Korrekturen hilfreich und verständlich?

Wie ist der Kontakt zu den Tutoren? Sind die gut und schnell erreichbar?

 

@polli_on_the_go: welches Stipendium speziell im Pflegebereich sprichst Du an?

 

So, vorerst gehen mir die Fragen aus. 

:4_joy:

 

Bin auf Eure Antworten gespannt...

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flowergarden

@Amira: Ich studiere an der APOLLON Angewandte Psychologie und hatte zu Beginn auch sehr starke Versagensängste (u.a ob ich dem gewachsen bin, ob ich das Pensum schaffe, was wenn nicht usw usw.).

Letztendlich waren all diese Gedanken vergebens. Klar, habe ich jetzt auch Respekt vor Statisik, keine Frage. Aber da "muss man dann einfach mal durch".

Ich halte mich zB auch nicht immer an das angesetzte Pensum, welches für ein Vollzeitstudium vorgeschlagen wird. Das variiert bei mir sehr stark. 

Einsendeaufgaben habe ich bisher gar nicht bearbeitet, da mir dafür der zeitliche Aufwand einfach zu groß ist (alles schreiben, in Form bringen und formatieren). Zum Thema formatieren: dafür habe ich das Deckblatt als Vorlage angelegt, wo ich dann nur das Datum, die Heftnummer etc ändere.

Ansonsten kannst du super mit google Docs arbeiten, wenn du kein Word hast. Das funktioniert einwandfrei, manchmal spinnt die Formatierung etwas, aber im großen und ganzen ist das wirklich easy.
Klar, ich muss bei jeder Fallaufgabe ein neues Inhaltsverzeichnis erstellen, zur Sicherheit nochmal prüfen ob der Zeilenabstand auch wirklich bei 1,5 ist und nicht bei 1,7.. und jede einzelne Überschrift und Unterüberschrift markieren und mit Überschrift 3 oder 4 markieren, damit alles im automatisch generierten Inhaltsverzeichnis erscheint. 

Aber mein gott, es ist nervig, aber es gibt schlimmeres.

Setz dich nicht so doll unter Druck! Scheinbar hast du ein Gefühl und Interesse für dieses Fach/diesen Studiengang, es lässt dich anscheinend nicht mehr los. Also sei dir sicher: du wirst die nötige Kraft und Ausdauer dafür aufbringen können und finden! Hab etwas vertrauen in dich selbst! 

Es muss nicht alles von jetzt auf gleich passieren. Gerade die Anfangsmodule können einem Angst einjagen, weil man überhaupt nicht weiß wie man wissenschaftlich arbeitet, wie zur Hölle man eine Fallaufgabe schreibt, welches Pensum in der ersten Klausur erwartet wird. Aber mit der Zeit bekommt man dafür ein Gespür. 
(ok, für die zweite Klausur vielleicht noch nicht, aber das kriegt man schon hin) :D

Es gibt auch Gruppen, wo man sich jederzeit austauschen kann. Den Online Campus, dort kannst du dir Hilfe suchen, du kannst auch zu Stammtischtreffen gehen oder hier im Forum Fragen stellen!


Momentan stehst du dir viel zu sehr selbst im Weg, ich kenne dieses Dilemma von mir selbst.. es ist nur wichtig, weniger darüber nachzudenken und es "einfach zu machen".


Die APOLLON bietet in Einzelfällen (zB bei schwierigen Einkommensverhältnissen) an, dass man die Studiengebühr monatlich halbiert. Das wären dann "nur" 156€ monatlich.


-> Mach dich frei von diesen quälenden Gedanken und der Sorgenmacherei! Schreib dir auf, was im allerschlimmsten Fall passieren könnte und ob es wirklich so schlimm wäre?! 
Und dann: was im besten Fall passieren könnte und wie du dich fühlst, wenn du deine erste Fallaufgabe korrigiert zurück bekommst! Das wird dir einen großen Motivationsschub geben!

Falls du noch Fragen hast, schreib mir gerne :) 

Bearbeitet von flowergarden

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