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TobiasK

Industriemeister vs Bachelor

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Ich würde Ihnen zu dem raten, was auch Ihre Chefs gesagt haben. Denn auch durch den Industriemeister kann man fallen. Ich will nicht sagen, dass ich Ihnen das nicht zu traue, aber nach 10 Jahren aus der Schule ist auch der Meister heftig.

Wenn Sie danach immer noch einen Wissensdurst verspüren, können Sie sich das Studium ja noch überlegen. Zumindest hätten Sie nach dem Meister einen Abschluss in der Tasche. Nach einem abgebrochenen Studium, welches viel länger dauert, haben Sie nichts.

 

Bearbeitet von brotzeit

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vor 1 Stunde, KanzlerCoaching schrieb:

Ich glaube, es ist keine so gute Idee, jede Ausbildung oder auch ein Studium ausschließlich daraufhin zu überprüfen, wie Ihr jetziger Arbeitgeber dazu steht oder damit umgeht.

 

Denn dass Sie bis zum Renteneintritt dort bleiben, ist mindestens nicht sicher. Und auch mit einem IT-Bachelor haben Sie keine Garantien, dass Sie dort eine neue attraktive Position finden werden.

Das ist doch genau der springende Punkt. Im Augenblick habe ich mit meiner Qualifikation, egal ob Meister oder Geselle, nur die Möglichkeit in der Industrie zu arbeiten. 

Mit dem Bachelor könnte ich in nahezu jede Sparte wechseln. Industrie, öffentlicher Dienst, Software Entwicklung, Produktion, Logistik, Medizin. 

 

 

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Sie argumentieren aber nur damit, was in der Firma geht oder nicht.

 

Es geht doch auch um die Inhalte, die Sie in einem Studium bearbeiten und vertiefen. Dazu ist es hilfreich, einen eigenen Punkt zu finden, wo es hingehen könnte.

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Das hatte ich bereits geschrieben. Ich interessiere mich primär für die Informatik, die Logik hinter einer Struktur, ich möchte verstehen wie die Abläufe geplant, entworfen, eingebunden und programmiert werden, wie Anlagen automatisch gesteuert werden. Ich erarbeite gerne Lösungen für irgendwelche Problemstellungen und ich möchte an der Lösung mitwirken, sie nicht nur ausführen. Ich möchte pc Anwendungen verstehen, bei uns sind es Applikationen die auf einer schaltwarte zusammen laufen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit objektorientierter Programmierung, das zwar nur als Hobby aber es macht Spaß. 

Ich hoffe in dem Studium meine Fragen beantwortet zu bekommen, tiefer in die Materie einzutauchen und auch neues zu entdecken und dabei vielleicht mehr zu erfahren(über mich, meine Stärken, welche Dinge liegen mir besonders gut worin bin ich gut). Natürlich würde es mich freuen wenn mein derzeitiger Arbeitgeber meine Interessen sieht, fördert und mir einen neuen Posten entsprechend meiner Qualifikation gibt. Wenn nicht, schätze ich meine Chancen einen anderen Arbeitgeber zu finden sehr gut ein. 

Mit dem Meister würde ich nicht dorthin kommen wo ich will und mit dem Techniker letzten Endes auch nicht. Ob nur meine Firma den Techniker skeptisch gegenüber steht weiß ich nicht, aber auch in der Berufsschule wurde uns damals vom Techniker abgeraten. Insofern habe ich es hier erwähnt denn die Vermutung liegt nahe das der Techniker eine undankbare Weiterbildung ist die am Ende kaum einen Nutzen bringt. Weder in den Tätigkeitsfeldern noch in der Bezahlung. Ich hatte gehofft hier könne vielleicht jemand diese Vermutung bestätigen oder widersprechen, deswegen hatte ich es erwähnt.

 

Bearbeitet von TobiasK

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Warum soll denn der Meister oder der Techniker keinen Nutzen bringen? So ein Quatsch. Das hängt immer davon ab, was man machen will und wie groß die Motivation ist. Ich weiß nicht ob Sie das schon beschrieben haben, aber mich würde ihr Schulabschluss interessieren, der ja schon längere Zeit zurück liegt.

Wenn Sie "nur" mittlere Reife haben, dann müssten Sie für das Studium noch was für die Vorbildung tun. Also Mathe und Englisch. Da geht dann locker auch nochmal ein halbes bis ein ganzes Jahr drauf. Wenn nicht mehr. Danach noch das Studium. Sollten Sie alles durchhalten, sind locker 5 Jahre rum.

Ich glaube das man hier ohne eine geführte Vorbildung nicht viele Chancen hat, oder wie sehen das die anderen?

Vorkurse ohne entsprechende Vorkenntnisse im Abi Niveau in MINT gehen Vollzeit mindestens 6 Monate. Mein derzeitiger Arbeitgeber bietet sowas an, daher weiß ich das.

Eine Weiterbildung mit einem Abschluss bietet  meiner Meinung nach zumindest  einen Ansatz an Wissen für das Studium. Der Techniker eher als der Meister.

Nach dem staatlich geprüften Elektrotechniker fühle ich mich nicht  "perfekt" vorbereitet und lerne noch viel bis zum Studienstart in Informatik. Kein Ahnung wie das andere angehen, aber ich habe vollen Respekt davor und würde nicht "einfach so" anfangen. Habe noch ein paar Monate.

Oder Sie machen noch Fachabi...

Deshalb würde ich Ihnen zum Zwischenschritt raten.

 

Bearbeitet von brotzeit

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Habe gesehen, dass Sie in Informatik fachfremd sind, daher müssten Sie sowieso eine Aufnahmeprüfung  schreiben, egal an welcher FH. Mit Probezeit würde das nur gehen, wenn Sie aus der IT sind. Alles laut eigener Recherchen natürlich.

Und die prüft das Abi Niveau

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Früher waren Menschen bis zum Lebensende in einer Firma. Das ist längst nicht mehr so. Heute wackelt sogar die Autoindustrie. Zeiten ändern sich und damit die Anforderungen der Arbeitswelt. Ich würde mir eine Fortbildung / Studium suchen, was da flexibler ist.

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Gast
vor 2 Stunden, brotzeit schrieb:

Wenn Sie "nur" mittlere Reife haben, dann müssten Sie für das Studium noch was für die Vorbildung tun. Also Mathe und Englisch. Da geht dann locker auch nochmal ein halbes bis ein ganzes Jahr drauf. Wenn nicht mehr. Danach noch das Studium. Sollten Sie alles durchhalten, sind locker 5 Jahre rum.

Ich glaube das man hier ohne eine geführte Vorbildung nicht viele Chancen hat, oder wie sehen das die anderen?

 

Das halte ich für Quatsch und sogar kontraproduktiv weil man Gefahr läuft sich Inhalte anzueignen, die im Studium dann ggf. gar nicht gefragt sind.

 

Wie ich darauf komme? Ich habe ohne Abi Wirtschaftsinformatik studiert, die Mathe-Module mit einem 1er-Durchschnitt absolviert und meine Thesis auf Englisch verfasst. Das ist jetzt eine Vergleichsmenge von 1, aber ich halte mich nicht für ein Wunderkind. Insofern ... 

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Okay. das finde ich jetzt sogar gut.😂  Ich lerne nichts Neues, sondern wiederhole nur(Außer C, da war viel neu). Ist auch nur meine Meinung. Ich habe auch mittlere Reife, aber ohne den Tehniker würde ich mir das gar nicht zutrauen. Mit dessen Hilfe habe ich gesehen, dass da noch mehr geht.

Wie lange hatten Sie für Ihr Studium gebraucht, wenn ich fragen darf?

Sie mussten sich ja bestimmt noch viel neu aneignen, was schon vorrausgesetzt war. Wie alt waren Sie zum Studienbeginn?  Wie viel Zeit hatten Sie?

War das Vollzeit?

Konnten Sie vorher schon gut Englisch? Ohne B2 Niveau und ohne Abi darf man z.B. bei Akad garnicht starten. Da muss man vorher einen Test machen. Wenn man FH Reife hat muss man diesen dann garnicht machen.

Das sind nur ein paar Faktoren. Eine Sprache und Mathe lernt man doch nicht so nebenbei. Das kostet viel Zeit. Wie gesagt, sollte ich mich täuschen, freut es mich ja.

Bearbeitet von brotzeit

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vor 1 Stunde, brotzeit schrieb:

Eine Sprache und Mathe lernt man doch nicht so nebenbei. Das kostet viel Zeit. Wie gesagt, sollte ich mich täuschen, freut es mich ja.

 

Eine Sache, die man sich meiner Meinung nach als wichtigsten "Vorkurs"  aneignen sollte, ist: "Jeder Jeck is anners".

 

Anders ausgedrückt: es werden Ihnen Leute begegnen, die an Themen lässig vorbeirauschen, die Ihnen fast das Genick brechen. Und es werden Ihnen Leute begegnen, die Dinge einfach nicht auf die Reihe kriegen, die für Sie auf den ersten Blick doch sonnenklar sind.

 

Pauschalurteile funktionieren vielleicht in einfachen Kontexten. Aber in den komplexen Windungen des menschlichen Gehirns blockieren sie nur die Kreuzungen.

Bearbeitet von lilienthal

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