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Promotion als Karriere-Killer?


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Egal was Meinungen sind, eine Promotion ist eine Erfahrung und die nimmt einem am Ende keiner. Persönlich empfinde ich diese Erfahrung als sehr wertvoll. Ob die abgeschlossene Promotion entscheident ist bei der Einstellung auf Position X hängt meiner Meinung nach von vielen Faktoren ab und man kann das nicht pauschalisieren. Vorallem hängt es an der Person die einstellende Führungskraft ist!

 

Nehmen wir das Beispiel Studium: Ist die einstellende Führungskfraft studiert, wird diese vorzugsweise Studierte einstellen, wärend einer Führungskfragt, die nicht studiert hat, dies ggf. egal wäre, ob der Kandidat studiert ist oder nicht. Dann kommen ja noch die Fassetten FH/Uni etc. hinzu.

 

So ist das auch mit der Promotion. Ich hatte letztens ein Gespräch was besser/hochwertiger ist "Dr.-Ing." oder "Dr. rer. nat.". Da scheiden die Geister, je nachdem was sie haben oder gerne hätten 😉

 

Am Ende sind das formale Qualifikationen, die Softskills sind viel wichtiter!

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  • 4 Wochen später...
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Also ich möchte in erster Linie einen echten Leader & Menschenfreund als Chef.

Das ist ein wirklich sehr interessantes Thema das der Forums Admin Herr Markus Jung hier aufwirft . Er stellt sich immer als hilfsbereit im Forum dar und hilft euch allen und immer bei den auftretende

Die Berichte über den Sinn einer Promotion nerven mich mittlerweile total - die sind so schwarz weiß! Wenn man Soziologen und Gruppen fragt, die selbst mit Promotion kaum Kohle verdienen und es a

Am 27.7.2020 um 13:11 , SebastianL schrieb:

Egal was Meinungen sind, eine Promotion ist eine Erfahrung und die nimmt einem am Ende keiner. Persönlich empfinde ich diese Erfahrung als sehr wertvoll. Ob die abgeschlossene Promotion entscheident ist bei der Einstellung auf Position X hängt meiner Meinung nach von vielen Faktoren ab und man kann das nicht pauschalisieren. Vorallem hängt es an der Person die einstellende Führungskraft ist!

 

Das ist aber auch fachbezogen.In manchen Fachbereichen ist er einfach obligatorisch wenn man sich für höheres empfehlen will.

Ein Mediziner sollte als Onkel Doktor auch immer promoviert haben. (Da ist es vergleichsweise auch meist sehr einfach, die harten Prüfungsleistungen sind ja schon zuvor erfolgt - man nimmt das halt nebenbei mit).

Ein Chemiker zählt z. B. erst als Mensch, wenn er promoviert hat. In der Chemie- und Pharma-Industrie ist man ohne PhD nichts.

 

In anderen Bereichen (Elektrotechnik usw. ) wird dagegen die Promotion von Arbeitgeber-Seite eher kritisch beäugt.

 

Am 27.7.2020 um 13:11 , SebastianL schrieb:

Nehmen wir das Beispiel Studium: Ist die einstellende Führungskfraft studiert, wird diese vorzugsweise Studierte einstellen, wärend einer Führungskfragt, die nicht studiert hat, dies ggf. egal wäre, ob der Kandidat studiert ist oder nicht. Dann kommen ja noch die Fassetten FH/Uni etc. hinzu.

 

Das stimmt sicherlich, aber In den großen Konzernen ist das schlicht und einfach vorgegeben.

 

 

Am 27.7.2020 um 13:11 , SebastianL schrieb:

So ist das auch mit der Promotion. Ich hatte letztens ein Gespräch was besser/hochwertiger ist "Dr.-Ing." oder "Dr. rer. nat.". Da scheiden die Geister, je nachdem was sie haben oder gerne hätten 😉

 

Am Ende sind das formale Qualifikationen, die Softskills sind viel wichtiter!

 

In der Theorie schon. In der Praxis gibt es aber auch soetwas wie Stallgeruch. Am anderen Ende dieser Überlegungungskette ist es viel wichtiger, beim gleichem Prof studiert zu haben.

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  • Admin
vor 1 Minute, Chemietechniker schrieb:

Ein Mediziner sollte als Onkel Doktor auch immer promoviert haben.

 

Häufig ist das noch so - mittlerweile gibt es aber auch einige Ärzte, die auf die Promotion verzichtet haben und damit zwar kein Chefarzt, aber durchaus Oberarzt werden können.

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vor 1 Minute, Markus Jung schrieb:

 

Häufig ist das noch so - mittlerweile gibt es aber auch einige Ärzte, die auf die Promotion verzichtet haben und damit zwar kein Chefarzt, aber durchaus Oberarzt werden können.

 

Die Promotion bei den Medicusen ist ja eigentlich ein Witz, dass nehmen die meisten halt mit. Wie gesagt, geprüft worden die schon woanders zur Genüge. Das gleicht sich irgendwie aus in meiner Sicht.

 

Den "Verzicht" auf die Promotion kenne ich selbst hauptsächlich von Ausländern aus Amerika oder Südafrika. Oder auch von meinem Truppenarzt beim Barras. Das war die Marke: Blaue oder gelbe Pille und dann den Kopf ins Wasser halten...

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vor 16 Stunden, Markus Jung schrieb:

 

Häufig ist das noch so - mittlerweile gibt es aber auch einige Ärzte, die auf die Promotion verzichtet haben und damit zwar kein Chefarzt, aber durchaus Oberarzt werden können.

Es sind nicht alle Ärzte auch promovierte. Gibt gans viele die MSC in wenigen Monaten machen und dann statt dem Dr., MSC auf ihrem Schild stehen haben, damit es nicht so "leer" ist 😁

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vor 17 Stunden, Chemietechniker schrieb:

 

Ein Mediziner sollte als Onkel Doktor auch immer promoviert haben.

 

Ein Diplom ist doch traditionell bei den Abschlüssen. So wie in den Beispielen:

 

Dipl.-Med.

Dipl.-Vet.-Med.

Dipl.-Stom.

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Ich glaube nicht, dass der Großteil promoviert, weil er sich davon bessere Karrierechancen verspricht. Ich glaube, dass am Anfang (fast) jeder Promotion der Wunsch steht, sich mit einem Thema in aller Tiefe auseinander zu setzen. Wie karriereförderlich das ist, hängt wohl eher am Thema, am Studienfach und am beruflichen Umfeld, das man anstrebt. Nicht zu vergessen die Persönlichkeit.

 

Auf alle Fälle finde ich, dass die Experten, die im Artikel zitiert sind, zu kurz greifen mit ihrer Darstellung.

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vor 4 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Auf alle Fälle finde ich, dass die Experten, die im Artikel zitiert sind, zu kurz greifen mit ihrer Darstellung.

das würde ich dick fett unterstreichen ! 😀

 

Es gibt halt auch Berufe, da haben es Personen grundsätzlich schwer einen Job zu bekommen. Und wenn dieser Job nicht gut bezahlt werd, dann ist der Punkt "überqualifizierung" sehr schnell im Gespräch, vorallem wenn man die Skills, die bei einer Promotion erworben werden, für die tägliche Arbeit nicht benötigt werden. Dann liegt es auch nahe, das eine Promotion ablehnend wirkt. Glaube die Erkenntnis ist auch nicht überraschend.

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  • 3 Monate später...

Die Berichte über den Sinn einer Promotion nerven mich mittlerweile total - die sind so schwarz weiß!

Wenn man Soziologen und Gruppen fragt, die selbst mit Promotion kaum Kohle verdienen und es anscheinend die erlernte Fähigkeit zur Ausübung des Berufes nicht benötigt wird, dann braucht man sich auch nicht wundern. Für mich im Vergleich immer nur die Standard-Promotionen, Abi, Bachelor, Master, Promotion, null Berufserfahrung!

Na was nehme ich dann als Unternehmen? Einen der einen Master hat und 3-5 Jahre Berufserfahrung, oder einen Promovierten ohne Berufserfahrung, der mich (wie angegeben) 10T€ p.a. mehr kostet und dessen Fähigkeiten aus der Promotion ich nicht benötige? Da brauch ich wohl keine Glaskugel für.

Auch das zweite Interview mit dem Typen aus dem Ausland, Promotion hin oder her, Gute Jobs werden mit einem guten Netzwerk vergeben. War so, ist so und wird auch immer so sein. Vor allem in der Wissenschaft, die sind von Grund auf sehr Konservativ.

Ich lerne doch auch nicht stricken und beschwere mich dann, dass ich nicht 5€ brutto p.a. mehr bekomme, weil mein Chef sagt, den Skill brauche ich nicht... Jeder kennt hier ja das Beispiel des Promovierten an der Kasse, nur weil er Promoviert hat, bekommt der auch nicht 50T€ Jahresgehalt, denn es wird nicht die Person bewertet, sondern der Stuhl auf dem man sitzt, also die Stelle.

Durchatmen und weiter lesen :-)

Trotzfem Danke an @stefhk3 für's teilen!

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