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Chemische Verfahrenstechnik an der Wilhelm Büchner Hochschule Erfahrungen und Hilfe


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Moin Leute,

Ich bin nun gerade mit meiner Ausbildung zum Chemielaboranten durch und überlege nun ob ein berufbegleitendes Fernstudium das richtige für mich wäre. Als Studiengang habe ich mir chemische Verfahrenstechnik an der Wilhelm Büchner Hochschule rausgesucht. Meine Frage ist nun an jemanden der vielleicht Erfahrungen hat, ob es für mich machbar ist. Ich habe vor während des Studiums (ca. 4 Jahre) meine Arbeitszeit auf 60% runterzuschrauben um mehr Zeit für das Studium zuhaben. Ich würde also wöchtenlich 22.5h arbeiten. Ich weiß, dass ein Fernstudium viel Zeit in Anspruch nimmt, aber ich hätte gerne noch etwas Freizeit und vorallen mindestens den Sonntag frei. (Außer in Prüfungszeiten) Ist das in diesem Modell machbar? Und zweitens würde mich interessieren wie schwer die Mathe und Physikmodule sind. Mathe war ich bis zum Abitur schwankend zwischen Note 2-4+, je nach Lehrer und Physik habe ich zu Gunsten Chemie abwählen müssen nach der 10 ten Klasse. Deshalb machen mir die Bereiche ein wenig Sorgen. Ist das mit ausreichendem Lernen trotzdem machbar?

Vielen Dank für eure Antworten

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Die 210 CP in 7 Semester hören sich zunächst nach Vollzeit an. Einen Hinweis auf „nebenberuflich“ o. ä. vermisse ich. Ich sehe da spontan auch keine Zeitmodelle (Vollzeit/Teilzeit) wie bei anderen Anbietern. Da sollte man nochmal genauer nachsehen und nachfragen.

 

Wenn es wirklich Vollzeit ist, dann wäre es mit der Reduktion der Arbeitszeit machbar. Viele Fernstudenten machen das ja neben ihrem Vollzeit-Job. Bei Dir wäre es quas umgekehrt.

 

Bei Verfahrenstechnik liegt der Schwerpunkt halt schon sehr auf Mathe/Physik. Machbar ist das sicherlich, aber ob Du Dir da wirklich einen Gefallen tust?

 

Muss es den wirklich chemische Verfahrenstechnik sein oder würde es auch Chemie tun? Da hat man auch schon genügend mit Mathe/Physik zu tun.

 

Da kenne ich das Angebot von Springer-Campus (gibt es eigentlich noch andere Angebote im Bereich Chemie?):

https://www.springer.com/de/springer-campus/studiengaenge/chemie

 

Ich kenne jemanden, der da so vor 5 Jahren studiert hat. Seitdem hat sich die kooperierende Hochschule geändert (vermutlich positiv zu sehen), aber ich weiß nicht was sonst noch.

  • Speziell ausgelegt auf Vorbildung von Laboranten/TAs
  • Ausgerichtet auf Studium neben dem Beruf
  • Zeitlich zwar weniger flexibel, dafür aber eine klare Struktur (zum Einschreiben ins nächste Semester solltest Du noch ein paar Wochen Zeit haben)
  • Die Skripte sind wirklich erstklassig (die sind auch meist von Teilen der Autoren der Springer-Lehrbücher.)
  • Die passenden Springer-Lehrbücher waren damals in den Studienmaterialien enthalten (im Wert mehrere hundert EUR)

 

 

Edit:

P.S.: Mach in Deutschland blos nicht den staatlich geprüften Techniker in diesem Gebiet.

Bearbeitet von WiInfo
P.S. Zugefügt
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  • Community Manager
vor 2 Stunden schrieb Barbarea:

Ist das mit ausreichendem Lernen trotzdem machbar?

 

Ja. Das Studium ist darauf ausgelegt, berufsbegleitend absolviert werden zu können. Wenn Du Deine Arbeitszeit reduzieren kannst, umso besser. 

 

Außerdem ist auch eine begrenzte kostenlose Verlängerung der Studiendauer (und darüber hinaus noch eine kostenpflichtige Verlängerung) möglich.

 

Und als Chemielaborant bringst Du ja sogar schon Vorkenntnisse mit und hast sicherlich auch einen Praxistransfer im Studium. Von daher finde ich es sogar hilfreich und motivierend, wenn Du weiter arbeitest während des Studiums - auch für die späteren beruflichen Möglichkeiten.

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vor 7 Stunden schrieb WiInfo:

Die 210 CP in 7 Semester hören sich zunächst nach Vollzeit an. Einen Hinweis auf „nebenberuflich“ o. ä. vermisse ich. Ich sehe da spontan auch keine Zeitmodelle (Vollzeit/Teilzeit) wie bei anderen Anbietern. Da sollte man nochmal genauer nachsehen und nachfragen.

 

Wenn es wirklich Vollzeit ist, dann wäre es mit der Reduktion der Arbeitszeit machbar. Viele Fernstudenten machen das ja neben ihrem Vollzeit-Job. Bei Dir wäre es quas umgekehrt.

 

Bei Verfahrenstechnik liegt der Schwerpunkt halt schon sehr auf Mathe/Physik. Machbar ist das sicherlich, aber ob Du Dir da wirklich einen Gefallen tust?

 

Muss es den wirklich chemische Verfahrenstechnik sein oder würde es auch Chemie tun? Da hat man auch schon genügend mit Mathe/Physik zu tun.

 

Da kenne ich das Angebot von Springer-Campus (gibt es eigentlich noch andere Angebote im Bereich Chemie?):

https://www.springer.com/de/springer-campus/studiengaenge/chemie

 

Ich kenne jemanden, der da so vor 5 Jahren studiert hat. Seitdem hat sich die kooperierende Hochschule geändert (vermutlich positiv zu sehen), aber ich weiß nicht was sonst noch.

  • Speziell ausgelegt auf Vorbildung von Laboranten/TAs
  • Ausgerichtet auf Studium neben dem Beruf
  • Zeitlich zwar weniger flexibel, dafür aber eine klare Struktur (zum Einschreiben ins nächste Semester solltest Du noch ein paar Wochen Zeit haben)
  • Die Skripte sind wirklich erstklassig (die sind auch meist von Teilen der Autoren der Springer-Lehrbücher.)
  • Die passenden Springer-Lehrbücher waren damals in den Studienmaterialien enthalten (im Wert mehrere hundert EUR)

 

 

Edit:

P.S.: Mach in Deutschland blos nicht den staatlich geprüften Techniker in diesem Gebiet.

Interessante Idee mit dem Angebot, als Bachelor gibt es das leider erst ab Wintersemester 2022, oder irre ich mich. Ich werde mir das mal genauer anschauen. 

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vor 15 Stunden schrieb Markus Jung:

 

Ja. Das Studium ist darauf ausgelegt, berufsbegleitend absolviert werden zu können. Wenn Du Deine Arbeitszeit reduzieren kannst, umso besser. 

 

Außerdem ist auch eine begrenzte kostenlose Verlängerung der Studiendauer (und darüber hinaus noch eine kostenpflichtige Verlängerung) möglich.

 

Und als Chemielaborant bringst Du ja sogar schon Vorkenntnisse mit und hast sicherlich auch einen Praxistransfer im Studium. Von daher finde ich es sogar hilfreich und motivierend, wenn Du weiter arbeitest während des Studiums - auch für die späteren beruflichen Möglichkeiten.

Gerade das berufbegleitende ist von der Wilhelm Büchner Schule sehr schwammig formuliert. Da ich mal Vollzeit Fernstudium und mal berufsbegleitendes lese.

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Hallo Barbarea,

 

meine Frau hat den Studiengang erfolgreich hinter sich gebracht mit einem Vollzeitjob (40h pro Woche) und in Regelstudienzeit. Du hast Klausuren, Labore und B-Aufgaben. Dann kommen noch Thesis und Projekt dazu. Das Studium ist so ausgelegt, das Du das neben dem Job machen kannst. Du kannst/musst Dir deine Zeit beliebig einteilen. Wenn Du So. frei haben möchtest, kannst Du das tun. Du kannst auch 50% länger brauchen als 3,5 Jahre ohne weitere Kosten. Der Studiengang ist nicht einfach (aber welcher ist das schon?). Du wirst auch einen Zugang zu einer Bibliothek brauchen um dir das ein oder andere Buch auszuleihen, denn die Skripte sind in manchen Modulen schwierig ohne (z.B. Technische Mechanik). Aber mit Deinen Vorkenntnissen bist Du nicht alleine, da wirst Du einige Kommilitonen finden, die eine Ähnliche Voraussetzung haben. Wenn Du an Dich glaubst und dran bleibst, wirst Du es auch schaffen!

 

VG Sebastian

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vor 15 Stunden schrieb Barbarea:

Interessante Idee mit dem Angebot, als Bachelor gibt es das leider erst ab Wintersemester 2022, oder irre ich mich. Ich werde mir das mal genauer anschauen. 

 

Kann gut sein, wie gesagt hat sich da etwas mit der kooperierenden Hochschule geändert. Ich glaube früher war das Ostwestfalen-Lippe oder so ähnlich?

Praxis vor Ort brauchte man damals nicht, da die Laboranten-Ausbildung angerechnet wurde. (Macht ja auch Sinn). Heute steht das aber etwas widersprüchlich im Angebot.

 

Ich würde da auf jeden Fall kritisch nachforschen, falls der Studiengang für Dich in Betracht kommt. Der war echt überragend (abgesehen von einer Schwachstelle, was sich hoffentlich jetzt erledigt hat). Aber schau mal nach, was Du ansonsten dazu in Erfahrung bringen kannst.

 

Aber auch hier wirst Du nicht an Mathe und Thermodynamik vorbei kommen, aber es sollte dann zumindest nicht der Schwerpunkt des Studiums sein.

 

Ich kann hier noch Literaturempfehlungen geben:

Hug - "Physikalische Chemie" - Da kann der Atkins nicht mithalten

Ignatowitz - "Chemietechnik"

Bierwerth - "Tabellenbuch Chemietechnik"

(Alles vom Europa Lehrmittel Verlag)

 

Das genannte Buch von Hug hatte ich mal einem Lehrer für Techniker und auch TAs ausgeliehen, der hat gleich am nächsten Tag vier Klassensätze davon bestellt.

 

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vor 1 Stunde schrieb WiInfo:

 

Kann gut sein, wie gesagt hat sich da etwas mit der kooperierenden Hochschule geändert. Ich glaube früher war das Ostwestfalen-Lippe oder so ähnlich?

Praxis vor Ort brauchte man damals nicht, da die Laboranten-Ausbildung angerechnet wurde. (Macht ja auch Sinn). Heute steht das aber etwas widersprüchlich im Angebot.

 

Ich würde da auf jeden Fall kritisch nachforschen, falls der Studiengang für Dich in Betracht kommt. Der war echt überragend (abgesehen von einer Schwachstelle, was sich hoffentlich jetzt erledigt hat). Aber schau mal nach, was Du ansonsten dazu in Erfahrung bringen kannst.

 

Aber auch hier wirst Du nicht an Mathe und Thermodynamik vorbei kommen, aber es sollte dann zumindest nicht der Schwerpunkt des Studiums sein.

 

Ich kann hier noch Literaturempfehlungen geben:

Hug - "Physikalische Chemie" - Da kann der Atkins nicht mithalten

Ignatowitz - "Chemietechnik"

Bierwerth - "Tabellenbuch Chemietechnik"

(Alles vom Europa Lehrmittel Verlag)

 

Das genannte Buch von Hug hatte ich mal einem Lehrer für Techniker und auch TAs ausgeliehen, der hat gleich am nächsten Tag vier Klassensätze davon bestellt.

 

Was ich bisher so gelesen habe ist die größte Schwachstelle, dass die Klausurthemen nicht mit den Skripten übereinstimmen. Auf welche Schwachstelle spielst du den an? Und vielen Dank für die Literaturempfehlungen, Ich werde die mir mal anschauen. Wie ich verstanden habe brauch man die Praxis vor Ort nur wenn man den Bachelor machen mlchte und dann auch nur 2x 2Wochen. Ansonsten ist das ja nur ein Zertifikatlehrgang.

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