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Freunde wenden sich ab, Arbeitskollegen sehen es skeptisch...

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Hallo zusammen,

nach einer Fernschule zum Maschinenbau-Techniker Schwerpunkt Konstruktion und einer aktuellen Abendschule zum Technischen Betriebswirt plane ich ja aktuell ein Studium im Maschinenbauwesen dran zuhängen. Das ganze mit dem Weiterbilden hat 3 Monate nach meiner Ausbildung begonnen und ich beschäftige mich jetzt knappe 5,5 Jahre mit Weiterbildung nebenberuflich, also ist schon eine Zeit.

In dieser Zeit habe ich einige Opfer gebracht und werde Sie sicherlich auch noch bringen müssen wenn ich Anfange zu studieren wie geplant. Jedoch packen mich momentan ein wenig die Gedanken.

In diesen knappen 5,5 Jahren habe ich die ein oder andere Dame die man kennen lernt in den Wind geschossen weil sie kein Verständnis hatte für meine Weiterbildung die ich absolviere.

Die Freunde die nach dieser langer Zeit noch geblieben sind sagen auch schon, brauchst du das wirklich noch? Reicht es nicht mal?

Weiterhin kommen von Kollegen ähnliche Meinungen, diese sagen auch ich hätte doch schon was erreicht. Ich solle lieber meine Jugend noch genießen man ist nur einmal Jung.

Mir macht das lernen wirklich Spaß, ich setze mich jeden Tag gerne hin zum lernen. Und ich bereue auch nichts was ich bisher getan hab.

Nur irgendwie wird das drum herum immer weniger und die Tage bestehen aus Arbeit und Schule.

Aber gibt es nicht noch mehr wie Arbeit und Schule?

Ist es das Wert diese Opfer zu bringen?

Wenn ich anfange zu studieren werde ich Bachelor und Master durchziehen, das würde heißen nochmal fast die selbe Zeit wie bisher schon für Weiterbildung verbracht wurde.

Vielleicht hätte ich nach meinem Techniker gleich studieren sollen, aber ich hatte Respekt vor einem Studium und der Technische Betriebswirt ist als weitere Grundlage auch nicht verkehrt so waren damals meine Gedanken als ich diesen Weg einschlug.

Bitte denkt nicht das ich verzweifelt zuhause sitze und nicht weiß was ich tun soll. Mich würde einfach die Meinung anderer zu dem Thema Interessieren. Den ich denke, diese Situation erlebten sicherlich auch schon andere.

Zur Entscheidung in welche Richtung ich evtl. gehe beim Studieren hat mich dieses Forum hier schon unterstützt, ich würde mich freuen wenn auch hier die ein oder andere Antwort kommt, auch wenn es nicht direkt um ein spezielles Fernstudium geht.

Ich bedanke mich schon mal im voraus für eure Antworten.

Gruß


Technischer Betriebswirt (April 2014)

Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker Schwerpunkt Konstruktion (September 2011)

----------Stark sein heißt nicht nie zu fallen sondern immer wieder aufzustehen----------

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Hallo

Du hast Dir wirklich einen Hürdenweg ausgesucht.

Dass Du den Technischen Betriebswirt machst, kann ich persönlich zwar nicht so ganz nachvollziehen...aber, dass muss ja Jeder für sich selbst entscheiden.

Dass Du Respekt vor dem Studium hattest, habe ich registriert...dennoch.

Leider ist auch nicht ersichtlich, wie alt Du bist...

Darf ich fragen, was das finale Ziel des Ganzen ist?

Du wirst ja nicht (nur) um des Lernens Willen lernen.


B.A. Betriebswirtschaft (Projektmanagement & Organisationspsychologie) - IUBH (Abschluss 02/2016)

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Macht es dir Spaß?

Findest du, dass es sinnvoll ist?

Was machst du in deiner "Freizeit"? Jeder definiert "Freizeit" anders. Ist es vielleicht nicht schon so eine Art "Freizeit", wenn es dir Spaß macht?

Bist du zufrieden mit dir und was du vor hast?

Willst du etwas anderes machen?

post-21938-144309705006_thumb.jpg

Such dir Leute, die dich unterstützen und keine Steine in den Weg schmeißen. Das befreit ungemein. Du musst wissen, was für dich gut ist oder soll dir jeder sagen, was du machen sollst?

Bearbeitet von Forsos

"If it doesnt challenge you... it doesnt change you"

Fred Devito

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@ OldSchool1966

Ich bin aktuell 23 Jahre alt. Das mit dem Technischen Betriebswirt habe ich begonnen und was begonnen ist wird auch durchgezogen, daran ist nicht mehr viel zu ändern.

Aktuell bin ich im Qualitätsmanagement tätig, mein Ziel ist mal die Leitung eines Qualitätsmanagements in einem Industrieunternehmen in Deutschland bzw. vielleicht auch im Ausland wenn es sich anbietet.

@Forsos

Ja es macht mir Spaß.

Ja ich finde es ist sinnvoll.

Meine Freizeit geht zu 75% für die Schule drauf, in den weiteren 25% bewirtschafte ich zwei Fischteiche, gehe ab und an mit Freunden ins Kino, gehe Angeln oder lese.

Mit mir selbst bin ich zufrieden wie schon gesagt ich bereue nichts was ich getan habe. Wie oben schon erwähnt ist mein Ziel mal die Leitung eines Qualitätsmanagements.

Mir gefällt das was ich mache.

Das mit dem Leuten die einen unterstützen ist einfacher gesagt als getan finde ich, ich wohne auf dem Land in einem kleinen Dorf mit 25 Häusern. An einen Tapetenwechsel habe ich auch schon gedacht, jedoch ist hier mein Lebensstandard gut finde ich zu einem geringen Preis. Weiterhin habe ich momentan nur 8km zur Arbeit das ist auch was wert finde ich.

Vielen Dank schon mal für die Antworten


Technischer Betriebswirt (April 2014)

Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker Schwerpunkt Konstruktion (September 2011)

----------Stark sein heißt nicht nie zu fallen sondern immer wieder aufzustehen----------

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Es geht darum, was dir wieviel wert ist.

Auch ich lerne gerne, aber wenn ich meine Freizeit dafür (praktisch) komplett hergeben müsste, würde mir auch der Spass am lernen vergehen. Deswegen habe ich mit einer so intensiven Weiterbildung zugewartet, bis meine Kinder in KiGA/Schule sind und ich es mir leisten kann, nur Teilzeit zu arbeiten.

So ist es für mich gut. Das heisst nicht, dass es für irgend jemand anders gut ist.

Wichtig ist, dass du dir über deine Bedürfnisse klar wirst. Ein bisschen Perspektive musst du vielleicht berücksichtigen: Denkst du, dass du dir in ein paar Jahren vorwerfen würdest, etwas verpasst zu haben? Wenn es so ist, würde ich vielleicht nach Möglichkeiten suchen, etwas Freiraum zu schaffen: Kann das Studium vielleicht etwas gestreckt, d.h. die zeitliche Belastung verringert werden?

Grade, falls du wieder mal eine 'nette Dame' kennenlernen solltest, wäre es vielleicht sinnvoll, wenn du dann die Möglichkeit hättest, das Studium eine Weile ein bisschen zurückzustellen. Und wenn es nur darum geht, herauszufinden, ob eine allfällige Beziehung es wert ist. Ich denke, in einer funktionierenden Beziehung muss jeder gewisse Kompromisse eingehen - und das sollte auch selbstverständlich sein.

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Meine Meinung:

Da es dir ja immer noch gefällt zu lernen und du nicht darunter leidest bzw. dich überfordert fühlst,

würde ich - wäre ich an deiner Stelle - auf jeden Fall den Weg weitergehen.

Gerade weil du so jung bist, bietet es sich doch an, jetzt auf dein Ziel zuzuarbeiten.

Ich vermute mal, du bist noch nicht für eine Familie verantwortlich. Und wer weiß, ob du später

noch die gleiche Lust hast wie jetzt. Für dein gestecktes Ziel ist eine akademische Ausbildung sicher

sinnvoll, wenn nicht sogar in einigen Unternehmen Voraussetzung. Jetzt kannst du auch noch das

Wissen aus deinen bisherigen Weiterbildungen in vollem Umfang nutzen, da es noch nicht veraltet ist.

Auch bist du jetzt noch ans Lernen gewöhnt.

Deine Freunde können sich vielleicht nicht vorstellen, dass Lernen auch Freude machen kann. Vielleicht

würden sie mit dir auch gerne mehr unternehmen und du hast die Zeit nicht dafür. Oder aber sie haben

die Sorge, du entwickelst dich von Ihnen weg, wenn deine Ausbildung immer besser wird.

Von den Kollegen brauchen wir nicht zu sprechen: die sehen dich vielleicht geistig schon an ihnen vorbeiziehen.

Aber das sind keine wirklichen Gründe - meiner Meinung nach.

Frag dich selbst, ob du das Ausleben deiner Jugend vermisst oder nicht. Wenn du es nicht als Opfer empfindest - warum

sollten es die anderen dann so betrachten?

Wenn du ganz fertig bist, wärst du wohl um die 28 Jahre. Das ist doch ein tolles Alter für den Einstieg in eine höhere Position.

Trotz Fortbildung würde ich mir immer etwas Freiraum für Familie und / oder Freunde schaffen, denn auch familiäre und Freundesbeziehungen

brauchen "Pflege". Aber so wie du klingst, kriegst du beides ganz gut unter einen Hut.

Ausserdem könntest du ja auch den Bachelor erst einmal als Etappenziel sehen. Den Master musst du nicht unbedingt gleich dranhängen.


Studentin AKAD Fachübersetzen Wirtschaft (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter (Zarko Petan)

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In diesen knappen 5,5 Jahren habe ich die ein oder andere Dame die man kennen lernt in den Wind geschossen weil sie kein Verständnis hatte für meine Weiterbildung die ich absolviere.

Hättest du wirklich Interesse an diesen Damen gehabt, hättest du dir sicher ausreichend Zeit genommen. Wenn du also mal eine Dame kennenlernst, die du halten möchtest, dann solltest du - trotz Studium - ausreichend Zeit auch dafür einplanen :). Lieber langsam ans Ziel kommen, als gar nicht erst auf den Weg machen.


Studentin AKAD Fachübersetzen Wirtschaft (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter (Zarko Petan)

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Mach es solang du noch jung und ungebunden bist und es dir spaß macht, wenn die Richtige Freundin auftaucht wirst du es daran merken das sie dafür verständnis hat was du tust und auch daran, das du ganz von selbst ein wenig mehr Zeit in sie investieren wirst. :)


Man ist nie zu alt um mit dem lernen anzufangen, aber man ist immer zu jung um damit aufzuhören.

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Hallo,

Ich kenne Deine Zweifel... Mit meinen 28 Jahre stehe ich nun, nach dem Techniker, kurz vor dem Studium. Leider bereue ich schon jetzt, nicht nach der Ausbildung schon mit dem Techniker begonnen zu haben, obwohl mir das ein Bekannter damals geraten hatte... Nun, hinterher ist man immer schlauer. Jeder verändert sich mit der Zeit und jeder legt auch seine Prioritäten anders bzw. verschiebt sie mit der Laufe der Jahre.

Jetzt, nach dem Techniker und vor dem Studium werden die Kommentare von Kollegen und Freunde recht seltsam. Ich verstehe also Deine Situation und dennoch rate ich Dir dazu weiterzumachen. Aktuell sind wir (meine Frau und ich) am Planen der Familie. Hätte ich gleich mit dem Techniker angefangen, wäre ich schon voll im Studium und könnte meine Frau noch etwas vertrösten. Nun sind es nochmal vier bis fünf Jahren plus evtl. noch Master. Dann sind wir im schlimmsten Fall 36 Jahre alt... Zu spät für uns. Also wird der Nachwuchs wohl "ins Studium fallen". Das wird also nochmal ne Stufe härter...

Fazit: Mach es, auch wenn Du noch jünger bist. Du hast Ziele und die gillt es zu erreichen. In einigen Jahren kommt dann niemand von Deinen Freunden und bedankt sich, dass Du für sie diese Chance nicht genutzt hast. Wenn es richtige Freunde sind, dann haben sie für Deine Situation Verständnis.

Gruß

Weidenhamster


8. Semester Wirtschaftsingeneurwesen an der HFH (Beginn HS 2013) /

staatlich geprüfter Techniker (DAA-Technikum) (2009 - 2012) /

Ausbildung zum Kommunikationselektroniker (2001 - 2005)

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Hallo,

ich würde auch sagen, mach weiter, wenn es dir Spaß macht.

Und das finde ich, ist das wichtigste, dass du es freiwillig machst.

Und das besondere dran ist ja, dass du ein klares Ziel vor Augen hast.

Das die Damen das nicht akzeptiert haben, finde ich schade.

Immerhin wollen die meisten Damen ja mal einen Mann, der Sicherheit bietet und viel verdient ;-)

Aber er soll auch immer Zeit haben und Zuhause sein.

Beides funktioniert halt leider nicht immer, besonders wenn man erst dabei ist an diese Ziele zu kommen.

Ich bin jetzt auch über den langen Weg Ausbildung/Meister zum Studium gekommen.

Mir stinkt bis jetzt nur, dass ich nach dem Meister (2008) solange gewartet habe, weil ich immer wieder überlegt habe,

ob so ein Studium ohne Abitur überhaupt zu schaffen ist.

Wenn ich die Zeit nach dem Meister gleich genutzt hätte, wäre ich jetzt schon fast am Ende des Studiums, oder ich

hätte wenigstens gesehen, dass ich es nicht schaffe.

Ich habe mich auch dazu entschlossen, weil in unserem Unternehmen in Naher Zukunft einige Stellen frei werden.

Und auch zur Sicherheit, da ja leider noch einige Jahre bis zur Rente vergehen.

Vielleicht gibt es bis dahin auch keine Rente mehr :-(

Also viel Glück weiterhin.

Andreas

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