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Wofür qualifiziert ein Bachelor-Abschluss?


Markus Jung
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Haha..ich mach ma weiter...

 

Person C hat bereits mehrere Großprojekte als Produktmanager geleitet und hat ein echtes Studium absolviert (bachelor oder Master). Gute Beurteilungen, seit 8 Jahren in der Firma. Sympathisch, passt ins Team.

 

Wer wird genommen?  A, B oder C?

 

 

Ansonsten steige ich hier aus.

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polli_on_the_go

Ihr beide seid herrlich. Ich musst gerade lachen. Also ich nehme, den der den besseren Kaffee kocht.

 

Nein im Ernst. Natürlich ist es (wenn ich eine gewisse Berufserfahrung etc. habe) vermutlich weniger relevant und es verschwimmen die Grenzen außer vielleicht in einem Tarifvertrag ;).

 

Aber eben erst nach Zeitraum X. 

 

Habe ich a und b und c kommt gerade von der Uni, ja dann ist das mit dem BA wohl von der Wertigkeit vermutlich weniger ohne den Bachelor schlecht reden zu wollen oder die Ausbildung besonders gut. 

 

Danke ich verstehe aber jetzt deine Meinung und kann sie nachvollziehen. Ich hatte gestern einen ähnlichen Gedankengang in Bezug auf eine Berufsgruppe wo 

a) 3 Jährig ausgebildet und

b ) 4 Jahre studiert mit grundständigem Bachelor

 

tatsächlich haargenau die gleiche Stelle inne haben und es absolut keinen Unterschied macht. Wovon rede ich? ganz Praktisch in der Pflege. 

 

Was bringt also der Bachelor perspektivisch? Vermutlich eben das gleiche wie eine Ausbildung etc. es ermöglicht den Einstieg in das Berufsleben. 

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Jetzt, KanzlerCoaching schrieb:

 

Zum ersten Punkt: Es geht nicht darum, ob das einzelne Individuum nun unbedingt international arbeiten will. Es geht darum, dass Schulabschlüsse, Ausbildungsabschlüsse und eben auch Studienabschlüsse vergleichbar sind und länderübergreifend anerkannt werden. Was jede einzelne Person will oder nicht will, das ist dabei erst mal egal.

 

Zum zweiten Punkt: Sorry, das ist Unsinn. So ziemlich alle Unternehmen, wenn es nicht kleine Handwerks- oder Dienstleistungsbetriebe sind, stellen auch Bachelorabsolventen ein. Lesen Sie einfach mal Stellenanzeigen.

Ich habe nicht gesagt, dass Bachelor-Absolventen nicht eingestellt werden. Ich habe lediglich gesagt, dass Bachelor-Absolventen vor allem in weniger städtisch geprägten Gegenden noch immer mit mehr oder weniger gerechtfertigten Vorbehalten zu kämpfen haben. Hier auf dem platten Land beinhalten Stellenanzeigen für Akademiker meistens keine Angaben zu Bachelor- und Masterabsolventen. Die Stellenanzeigen sehen hier meistens wie folgt aus:

 

Zitat

Dipl.-Ing. / Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau

oder

Zitat

Diplom-Informatiker / Diplom-Informatiker (FH)

oder

Zitat

Dipl.-Kfm. / Dipl.-Kfm. (FH)


In den meisten Stellenanzeigen werden in einigen ländlichen Gegenden keine Bachelor- und Masterabsolventen aufgeführt. Das ist alles, was ich gesagt habe. Und schaut man sich hier in den Unternehmen um, dann begegnen dort einen eine Reihe an Diplomierten aber häufig keine Bachelors oder Masters.

Wie ich schon erahnen ließ, bin ich der Meinung, dass früher nicht alles (aber vieles) besser war......und vieles vor allem einfacher! Von der Globalisierung, Amerikanisierung, von der Gleichschaltung aller Lebensbereiche und Anpassungen an von Systemen, die sich an andere Systeme eigentlich nicht anpassen lassen, halte ich wenig.

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Vielleicht wohne ich ja falsch ländlich, aber hier in der Region sind Stellenausschreibungen immer mit dem Inhalt "Abgeschlossenes Studium im Bereich ..."

Da steht nichts von Diplom. 

Aber Bologna ist ja auch erst von 1999. Da sind viele Bayrische Starrköpfe vielleicht noch zu verbohrt.

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vor 3 Stunden, jedi schrieb:

 

Nach ERA oder TVÖD wird nach der bewerteten Stelle bezahlt. Im ÖD. nehme ich mal die bekannten Beispiele.Da kann auch ein Dr. phil. nur EG 6 als Pförtner bekommen. Oder im anderen Fall ein FISI aufsteigen.

Natürlich wird man für die Stelle bezahlt. Aber für die Stelle sind die Abschlüsse Voraussetzung. Der FISI wird nicht nach E13 (oder auch nicht E9) eingestuft. Punkt. Ist so. Und so ist es in weiten Teilen der "freien" Wirtschaft auch noch.

Deswegen erhält übrigens auch jemand nicht mehr Geld, weil er einen Abschluss gemacht hat, wenn er auf der Stelle bleibt, sondern er muss eine neue/erweiterte Verantwortung wahrnehmen, was ohne Abschluss wiederum nicht. Daraus, dass niemand, mit dem Tag des Abschlusses mehr Geld für die gleiche Tätigkeit bekommt, kann man eben auch nicht schließen, dass Abschlüsse umsonst sind. Auch wenn das gerne so gesagt wird, von manchen Leuten hier.

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KanzlerCoaching

@CobraCain, darf ich Sie zitieren?

 

"Vernünftige Arbeitsplätze findet man mit bachelor eigentlich nur in den Großstädten wie Hamburg, Berlin, Hannover, Bremen, Köln, München usw.!"

 

Vielleicht sollten Sie nachlesen, was Sie selbst geschrieben haben. Ich steig hier aus.

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Man kann hier nach Fachrichtung trennen. Ein Bachelor in BWL wird eher Sachbearbeiter. Wer einen Bachelor in Naturwissenschaften hat, arbeitet im Labor.

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Jetzt, jedi schrieb:

Man kann hier nach Fachrichtung trennen. Ein Bachelor in BWL wird eher Sachbearbeiter. Wer einen Bachelor in Naturwissenschaften hat, arbeitet im Labor.

Unfug...BWL besteht ja auch nicht aus Einzeldisziplinen, in der man seine eigene Richtung einschlagen kann. Abschlüsse befähigen zu höheren Aufgaben, aber nicht jeder nutzt dies oder will dies. Hier wird so unfassbar viel pauschalisierter Unsinn geschrieben, dass es schon traurig ist, was andere Fachbereiche von einzelnen Disziplinen halten.

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Eigentlich war ich eigentlich auch bereits raus, aber irgendwie kann ich es nicht einfach so stehen lassen. :51_scream:

 

@CobraCain Die Stellen werden zumeist so ausgeschrieben, was aber nicht automatisch bedeutet das äquivalente Abschlüsse nicht genauso anerkannt werden. Im Gegenteil. Häufig ist es so, dass direkt so ausgeschrieben wird "BS, BE or equivalent Degree" oder umgedreht "Dipl. oder äquivalente Hochschulabschlüsse der angegebenen Fachrichtungen" Alles andere wäre für die ausschreibenden Firmen in vielerlei Hinsicht ein großes Problem, denn diese würden sich von vornherein für eine Menge (bald die Mehrheit) gut qualifizierter Arbeitskräfte verschließen. Das kann sich kein Unternehmen auf Dauer leisten. Zudem gibt es da in Zeiten von Antidiskriminierungsgesetzen, Gleichbehandlungsgrundsätzen und Complaince, in vielen Unternehmen noch ganz andere Themen, gerade bei der internen Neubesetzung von Stellen.

 

Für mich nun wirklich abschließend, kann man doch konstatieren, dass ein Bachelor oder auch Master alleine noch keine Garantie für einen gut bezahlten Job ist, ebenso wenig wie ein Diplom. Gleiches gilt für alle anderen Abschlüsse wie Meister, Techniker oder gepr. Betriebswirte etc.  

Man muss sich immer auf dem Arbeitsmarkt beweisen um auf gewisse Positionen hinzuarbeiten. Egal wie toll die Abschlüsse sind, wer nicht die passende Persönlichkeit mitbringt, einfach nicht zum Unternehmen passt oder für gewisse Positionen (noch) nicht über die passende Erfahrung verfügt hat kaum eine Chance. Andersherum gibt es auch Stellen, auf welche man trotz einer Menge Erfahrung und vieler Referenzen ohne akademischen Hintergrund keine Chance hat.

 

Fakt ist auch, was hier viele völlig richtig geschrieben haben, dass gewisse Abschlüsse mittlerweile so inflationär sind, dass diese für sich alleine kein Garant mehr sind, dass man nicht trotzdem an der Kasse eines Discounters landet. (Achtung, starke Übertreibung!)

 

Zu viele Faktoren spielen bei diesem komplexen Thema eine Rolle. Da sind Menschen, Unternehmen, Ansprüche und Anforderungen einfach zu individuell (zum Glück), als dass es hier eine allgemeinverbindliche Pauschale Regel geben könnte.

 

Jetzt bin ich aber wirklich raus. ;)

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vor 12 Stunden, CobraCain schrieb:

In den meisten Stellenanzeigen werden in einigen ländlichen Gegenden keine Bachelor- und Masterabsolventen aufgeführt.

 

Meine Erfahrung aus den letzten Jahren, in denen ich intensiv die Stellenanzeigen verfolgt habe, ist die, dass teilweise auch einfach unzutreffende Bezeichnungen genutzt werden. Als Beispiel wird im Bereich der Immobilienwirtschaft oftmals noch der "Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft" ausgeschrieben, verbunden mit dem Hinweis, die Stelle sei auch für Berufsanfänger geeignet. Dabei gibt es diesen Ausbildungsberuf nicht mehr, seit 2008 wird der "Immobilienkaufmann" ausgebildet.

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