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Wiedereinstieg / Refresh Mathematik - Aufwandsschätzung

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Hallo Zusammen,

 

da meine Mathekenntnisse 20 Jahre alt sind, auf dem Fachschulreifeniveau, habe ich mir in den letzten 1-2 Wochen verschiedenes Lehrmaterial auf Sekundarstufe, Abi und Vorkurs Studium angesehen. Ich habe auch die Möglichkeit, für 1 Woche (vom 05.03. - 09.03.), an einem ganztägigem Brückenkurs von der Hochschule (bieten auch ein Bachelor Wirtschaftsinformatik Studium an) teilzunehmen. Vormittags Lernstoff, Nachmittags Praxis... dafür würde ich 1 Woche Urlaub nehmen. (in meinem Blog steht der Inhalt dieses Brückenkurses...)

 

Mein Ziel ist die Aufnahme eines Bachelor Studiums Wirt. Informatik.

 

Jetzt kommen mir allerdings Zweifel, ob ich in 6 Wochen, bei einem Workload von 15-20h die Sekundarstufe + idealerweise den Abistoff durchgepauckt bekomme. Ich sehe das zwischenzeitlich etwas skeptischer als vor 2 Wochen... weil ich folgende Schätzung gemacht habe...

 

Wenn ich davon ausgehe, dass ich auf dem Realschulniveau der 7. / 8. Klasse einsteige...

Dann wären dass damals 2-3 Schuljahre gewesen (bis zum Abschluss in der 10. Klasse), abzgl 13 Wochen Ferien/Jahr => dann wären das 40 Wochen a 3 Jahre × 4h Mathe/Woche = 480h x 2 für Abi (11-13) = 960h => bei einem Workload von 20h Woche = 48 Wochen ! bis ich auf dem Niveau der 13. wäre... Also 1 Jahr bis Jan. 2019...

 

Haltet ihr diese Schätzung für realistisch? oder für zu wenig / zu viel? und wenn, dann wieso?

(Mir ist vollkommen bewusst, dass eine Aussage sehr schwierig ist, mir geht es hier wirklich ganz grob über den Daumen)

 

Wäre wirklich sehr, sehr hilfreich eure Gedanken dazu zu erfahren.

@Markus Jung was denkst du? :)

 

- Von meinem Tab gesendet -

 

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Du gehst die Sache falschrum an. Schau dir erstmal die Module mit Matheanteil an. Wenn du dann Lücken in _themespezifischen_ Grundlagen siehst, bearbeite diese.

 

Ich halte dich aber nich auf, einmal ein Rundumschlag zu machen. Mein's ist die faule Variante.

 

Ich hatte Mathe in 4-5 Wochen grob wiederholt und habe davon 10% benötigt. Da eine völlig anderer Mathe-Schwerpunkt gesetzt war. Mathe-Studium != Mathe-Schule.

Bearbeitet von Muddlehead

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Warum startest du nicht erst einmal mit dem Brückenkurs und schaust, wohin bzw. wie weit dich dieser bringt? Keiner sagt, dass es einfach wird. Aber in der Regel zeigt sich, dass die Leute, die zu Anfang die größten Bedenken hatten, mit am besten durchkommen.

 

Du investierst zwar erst einmal kostbare Zeit, bist dann aber, auch was deine Entscheidungsfindung angehen mag, ein ganzes Stück weiter.

 

Ich vermute mal, dass die, während deines Studiums mit Schwierigkeiten konfrontiert sein wirst, mit denen du vorher nicht gerechnet hast;).

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Ich glaube auch, dass man das pauschal nicht vorhersehen kann. Man ist ja heute auch nicht mehr so wirklich vergleichbar mit seinen Schülerzeiten, oft wird der Stoff dann doch besser vertragen als damals, als man Schüler war, weil viele - ohne es zu merken - mit fortschreitendem Alter und Erlebnissen auch an ihren Fähigkeiten wachsen. 

Darum würde ich auch nicht versuchen, das durchzuplanen, sondern mich reinstürzen und sehen, wie es mir bekommt. Dann merkt man sehr schnell, wo Lücken sind und ob überhaupt. 

LG

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@Muddlehead bei den Inhalte in den Mathe Modulen des Studiengangs habe ich eine Lückenquote von 100%

 

- welcher Stoff hast du wiederholt? Abi?

- wieviele Jahre lagen bei dir zwischen Schulabschluss und Studium?

- Wieso klagen dann viele Dozenten über die "mangelhaften" Mathekenntnisse von manchen Studienanfängern?

- jmd mit HS Mathe dürfte mit dem Studiumsmathe wohl überfordert sein...

- irgendwelche Anforderungen an Mathemodul muss es ja geben, sonst macht so ein Brückenkurs ja keinen Sinn...

 

 

@SirAdrianFish ist ja für 05.03. - 09.03. angedacht... allerdings sollte man auch an ein Studium mit dem ökonomischen Prinzip ran :) wäre doof, wenn ich extra 5 Urlaubtage einplane, nur um am Ende feststellen zu müssen, dass ich zu früh in den Kurs rein bin...

 

das ist möglich, da wird es einige Hürden geben, die ich dann auch wie ne Nuss angehen werde... an welcher Stelle lässt sie sich am einfachsten knacken? was hilft und wie mach ichs passend...

 

 

@Vica ja, das sehe ich auch so und mir ist klar, dass mit StudienPraxis es zunehmend leichter fällt den Stoff zu beackern... 

- in was reinstürzen? in den Studienstoff?

 

Ich hab mir die ersten 4 Video podcasts vom Mathemodul 1 der IUBH angesehen...

Einiges davon war schon sehr hoch... und das war erst der Anfang...

 

Mir fehlt der gesammte background... natürlche, ganze Zahlen... Funktionen, Summen,

Äqivalenzen, Mathe ausdrücke und geschreibsel.... uvm.

 

 

Danke, dass ihr mich mit euren Meinungen ein wenig aufbaut und Mut zusprecht, nur irgendwo fehlt mir noch was greifbares... vl. sollte ich mit dem Mathe Dozent des Studiengangs Kontakt aufnehmen...

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Ja, das Problem kenne ich...

 

Ich habe 2001 das Fachabi gemacht und irgendwie alles wieder vergessen. Allerdings hatte ich das letzte Halbjahr auf der HöHa auch schon Probleme gehabt, was mich von meinem Einser-Matheschnitt auf 3 zurückwarf. Und vorher auf der Hauptschule - ich bin mir nicht mal sicher, dass ich die verschiedenen ‚Zahlen-Arten‘ jemals gehört habe, nur vom Begriff her, sagten mir Rationale Zahlen noch was und Summand und sowas - also wird‘s bestimmt mal irgendwann dabei gewesen sein ;-)

 

Also hatte ich zunächst den Mathe-Brückenkurs der WBH und dann den von der AKAD ausprobiert und beide im Probemonat abgebrochen... Ein paar Aufgaben gingen noch, aber irgendwann hing ich fest.

 

Meine Taktik ist nun, die Hefte von StudyHelp (dort gibts einzelne Themenhefte und ein Heft für die Jahrgänge 5 - 10) durchzuarbeiten und ergänzend dazu OMB+, einen kostenlosen Online-Mathe-Brückenkurs, zu nutzen. Ersteres ist sehr komprimiert, aber man könnte ja grundsätzlich dazu noch die zigtausenden Youtube-Videos dazu schauen. Außerdem wird’s für den typischen Schüler erklärt, z. B. das Erste mal das Zweite o. ä. Der Onlinekurs scheint auch super aufbereitet zu sein, allerdings hatte ich da bisher nur mal kurz reingesehen und ein paar von den ersten Tests gemacht.

 

Ich überlege außerdem, ob ich die „Mathe für Wirtschaftsinformatiker“-Module noch mit in dem Flexmodell der IUBH mache; in diesem mache ich gerade den Kurs „Objektorientierte Programmierung“ und zumindest den finde ich dort sehr gut gemacht. Ich habe bisher das Skript einmal durchgelesen und ein, zwei Videos angeschaut...

Meine Idee dahinter wäre, dass man sich in dem Flexmodell schon vom Grunde her ewig mit den Einzelkursen bzw. Modulen Zeit lassen kann und sich dadurch quasi langsam rantasten kann. Mal schauen... Außerdem nehme ich eh an, dass ich für Mathe am längsten brauchen würde...

 

 

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je mehr man anfangs in Mathe investiert umso besser. Hab auch vorher bammel gehabt und ein zusätzliches Mathe Buch gekauft.

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Ich denke, so eine Vorbereitung hilft vor allem, schon mal wieder rein zu kommen und einige Grundlagen zu wiederholen. Es wird dennoch später immer noch Lücken geben, die du dann parallel zum Studium schließen wirst.

 

Insgesamt empfehle ich, für Mathe viel Zeit einzuplanen und vor allem viele Aufgaben zu rechnen. Und am Ende wirst du dann vermutlich nochmal mehr Zeit brauchen, als du geplant hast. Aber es lohnt sich.

 

Hier noch ein paar Infos und Quellen zu Mathe:

 

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Danke für eure offenen Meinungen bisher...

Die Spanne geht von dem einen Pol (5 Wochen gelernt und dann ab ins 1. M-Modul) bis ich fange nach 20 Jahren wieder an... und hab mir Lernmaterial für Sekundarstufe geholt und gepauckt...

 

@Markus Jung, habe mir vor einigen Monaten dein Thema zu Mathe durchgelesen, eine Wiederholung war sinnvoll. Du sagst darin, viel Zeit & Übung... aber welchen Stoffes?

Schulmathe? o. bereits die Studienmodulle? Wenn ich mit Sekundarstufe beginnen sollte, wird das locker 1 Jahr, bei wöchentlichen 20h Workload dauern...

 

Wie denkst du @Markus Jungüber das Argument "Studiums-Mathe != Schul-Mathe"

Dieser Aussage zufolge wäre ja eine Vorbereitung mit der Sekundarstufe nutzlos...

Ist aber zeitgleich ja das Fundament für den Abi-Stoff und letzten Endes überhaupt für nen Brückenkurs... Wieso werden dann Brückenkurse überhaupt angeboten, die ja letztlich auch nur Schulmathe sind... @Muddlehead

 

 

Bearbeitet von Gilgamesch
RS

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Die die Grundlagen nicht sitzen und abgerufen werden können, wird alles andere, was darauf aufbaut, zu einem Kraftakt.

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