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Angst vor Plagiat


Melli22.
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Vielen lieben Dank an Alle für die netten und beruhigenden Worte. Als ich die Fehler gefunden habe, habe ich mich auch gefragt, wie mir das vorher nicht auffallen konnte und mich nun regelrecht anspringt :D

 

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vor 1 Minute schrieb TheHumanHunter:

Heisst das jetzt in einer Doktorarbeit wäre sowas schon ein wirkliches Problem oder bezieht sich das schlicht nur auf einen Bachelor<Doktorarbeit Vergleich? :)

 

 

Hat schon auch was mit der Art der Arbeit zu tun. Eine Diss ist eine wissenschaftliche Arbeit und die wird veröffentlicht. Aber vor der Veröffentlichung, also nach der Verteidigung, hat man die Möglichkeit, handwerkliche Fehler zu korrigieren (Rechtschreibfehler. Inhaltliche Änderungen gehen natürlich nicht)

 

Es liegt schon am Wohlwollen des Betreuers und der Glaubwürdigkeit des Doktoranden, ob das als gewolltes Plagiat oder als handwerklicher Fehler interpretiert wird... 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb lilienthal:

Eigentlich ist das alles aber ganz normales Voodoo:

 

Bis zum Moment der Abgabe ist man ganz zufrieden, und wenn man danach noch einmal herumblättert, wird ein Verwünschungszauber wirksam, der aus der eigentlich ganz guten Arbeit einen grausig zusammenkopierten Haufen Klopapier - strotzend vor Rechtschreibfehlern - macht, wo auf der Titelseite unglücklicherweise der eigene Name steht.

 

Kenn' ich.


ist das Phänomen  mittlerweile wissenschaftlich untersucht?

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Ich wundere mich, dass du meinst, dass jeder einzelne Satz mit einer Quellenangabe versehen sein muss?

 

vor 12 Stunden schrieb Melli22.:

Zunächst habe ich in einer Fußnote leider eine falsche Quelle angegeben.

 

Ja, gut, blöd, aber solche Fehler kommen wahrscheinlich in fast jeder Arbeit vor. 

 

vor 12 Stunden schrieb Melli22.:

Dann habe ich nach beschriebenen Methoden ( wo ich die Quelle angegeben habe) einen reflexionssatz eingebaut. Dabei habe ich mich auf die vorherigen Quellen bezogen, aber keine Quellenangabe gemacht, da es meine persönliche Reflexion sein soll. Nun habe ich Angst, dass zwei Reflexionssätze als eine Paraphrasierung ohne Quellenangabe gewertet werden. 

 

Warum sollte es? Wenn es deine eigene Reflexion ist, dann gibt es dafür doch gar keine Quellenangabe. Natürlich gibt es in einer Arbeit immer auch Passagen, die deine eigene Überlegungen und Formulierungen wiedergeben, warum sollte da jemand eine Quellenangabe erwarten?

 

vor 12 Stunden schrieb Melli22.:

Zum Schluss habe ich noch einen Satz ohne Quellenangabe gefunden. Es war eigentlich ein zusammenhängender Absatz mit Quellenangabe, da ich aber noch einen Satz mit anderer Quelle eingefügt habe, steht nun ein Satz ohne Angabe. Nach einer Plagiatsprüfung wurde mir dieser Fehler allerdings auch nicht angezeigt. 

 

Steht in diesem Satz denn überhaupt etwas so Wiederkennbares, dass du dafür eine Quellenangabe brauchst? Oder wird etwas zitiert? Wie auch immer, auch das ist maximal ein kleiner Fehler und kein großes Problem. 

Was für eine Plagiatsprüfung hast du denn verwendet? Die meisten finden meines Wissens nach nur Übereinstimmungen mit veröffentlichten Texten. Man sollte sich nicht 100%ig darauf verlassen.

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Hi Leute, mir ist noch ein neuer Fehler aufgefallen. Ich habe drei direkte Zitate mit Anführungszeichen gekennzeichnet und auch  die Quelle angegeben. Allerdings habe ich dummerweise „vgl.“ vor die Quellenangabe geschrieben, das macht man ja eigentlich nur bei indirekten Zitaten. Könnte es da dolle Probleme geben? Sollte ich meiner Dozentin noch mal schreiben?

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Hi @Melli22.,

ich würde ebenfalls weder in die Abschlussarbeit schauen, noch die Dozentin kontaktieren. Auch, wenn die Versuchung groß ist. Das einzige, was du davon hast, ist immer mehr Unstimmigkeiten zu finden - auch solche, die die Bewerter evtl. gar nicht bemerken oder nicht beanstanden oder die nicht fachlich falsch sind. Das hört auch nie auf: Wenn man dann keine vermeintlichen Tipp- und Zitierfehler mehr findet, fragt man sich, ob man inhaltlich nicht alles hätte anders machen sollen, vielleicht doch am Thema vorbeigeschrieben hat etc.

Ich kenne das auch, dass es nach wochen-/monatelanger intensiver Arbeit schwierig ist, zu akzeptieren, dass die Arbeit aus der Hand gegeben ist und es jetzt außerhalb meines Beeinflussungsbereichs liegt. Ich kam auch mit dem plötzlich Druckabfall nach der Abgabe nicht klar, gedanklich war noch alles auf die Arbeit getrimmt. Da muss man loslassen, sonst macht man sich bis zur Bewertungszeit komplett verrückt.
Versuch, ab jetzt was Gutes für dich zu tun und alle eventuellen Unstimmigkeiten in der Arbeit einfach da sein zu lassen. 

LG

Bearbeitet von Vica
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Meine Faustregel: Ordentlich arbeiten, ausgiebig Korrektur lesen (lassen) und nach der Abgabe nicht mehr reinsehen! Alles andere führt zum Nervenzusammenbruch.

 

Ich habe übrigens bei keiner meiner bisherigen Haus- und Abschlussarbeiten eine Plagiatsprüfung durchgeführt und hatte nie irgendwelche Probleme.

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vor 6 Stunden schrieb Melli22.:

Hi Leute, mir ist noch ein neuer Fehler aufgefallen. Ich habe drei direkte Zitate mit Anführungszeichen gekennzeichnet und auch  die Quelle angegeben. Allerdings habe ich dummerweise „vgl.“ vor die Quellenangabe geschrieben, das macht man ja eigentlich nur bei indirekten Zitaten. Könnte es da dolle Probleme geben? Sollte ich meiner Dozentin noch mal schreiben?

 

So langsam frage ich mich, ob du das ernst meinst.

 

Ich weiß ja nicht, was du studiert hast, aber: falls du Lehrerin wirst, solltest du dringend lernen, auch mal fünfe gerade sein zu lassen. Perfektionismus frustriert. Auch die Schüler.

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