Mathematik im Wirtschaftsinformatik Studium ?!
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Servus,
Zitat:
"Der Anteil und Schwierigkeitsgrad der Mathescheine ist von Hochschule zu Hochschule verschieden. Gibt afaik Unis wo man den ganzen Informatik-Mathekram machen muss, aber gibt auch Unis wo man zwar Theoretische Informatik machen muss, aber sowas wie Ana oder LA wegfällt und man nur die BWL-Mathescheine machen muss - was obv wesentlich einfacher ist."
Hab folgende Aussage von einem Kollegen bekommen, kann man diese unterschreiben ?
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Also Analysis und Lineare Algebra gibt es in der Regel eigentlich immer, genauso wie Stochastik. Während die Informatiker aber nicht selten die Kurse der Mathematiker mitmachen (Uni) haben die WInfos eher weichgespülte Vorlesungen, bei denen viel Theorie, insbesondere Beweise, herausgenommen wurden. Aber da kann man auch nicht pauschalisieren.
Dass ein Wirtschaftsinformatiker NUR BWL-Mathe-Scheine machen muss, dürfte allerdings auch selten sein. Ein wenig Numerik und Diskrete Mathematik braucht auch der Wirtschaftsinformatiker.
Theoretische Informatik fällt bei WIs auch manchmal weg oder ist Wahlpflichtfach. Keine Ahnung, ob das oft der Fall ist.
Von der Tendenz her würde ich bezüglich Mathematikanteil festhalten:
BWLer < Wirtschaftsinformatiker < Informatiker
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 Zitat von mbue
Theoretische Informatik fällt bei WIs auch manchmal weg oder ist Wahlpflichtfach. Keine Ahnung, ob das oft der Fall ist.
Echt, wo ist denn das so? Ti gilt bei uns auch als Hammerfach. Ich kenne ein paar die deswegen aus dem Studium geflogen sind. Die wären sicherlich froh
über so eine Möglichkeit. Ich habe es Gott sei Dank geschafft und bin durch.
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 Zitat von mbue
Theoretische Informatik fällt bei WIs auch manchmal weg oder ist Wahlpflichtfach. Keine Ahnung, ob das oft der Fall ist.
Von der Tendenz her würde ich bezüglich Mathematikanteil festhalten:
BWLer < Wirtschaftsinformatiker < Informatiker
??? Tendenziell würde ich sagen BWLer < Informatiker < Ingenieur. WIler (Dipl.) haben 2 Semester Mathe, dazu kommt Theor. Inf. was ja Logik-technisch auch der Mathematik zugerechnet werden kann. Dazu kommt weiterhin Statistik, was eigentlich auch Mathe ist.
Als ganz so pillepalle ist das nicht und wenn es die Hochschulen, wo man "nur Mathescheine" machen muss, gibt, ist das toll. Es muss ja nicht jeder als Analytiker vom Dienst aus dem Studium scheiden, oder? ;-)
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 Zitat von DerAhnungslose
Informatiker < Ingenieur.
Haha. Ingenieure machen keine Mathematik, Ingenieure rechnen. Informatiker ist vom Matheniveau her zumindest an Unis n Stück höher anzusiedeln. Das liegt in der Natur der Sache. Den Ingenieur interessieren lediglich die Anwendungen. Er braucht also einen "Werkzeugkasten" an mathematischer Methodik. Es liegt aber hingegen in der Natur der Informatik, aus dem formalen Beweiswesen der Mathematik viele nützliche Strukturen verwenden zu können, daher profitiert der Informatiker von den Mathekursen auf Mathematikerniveau.
Es gilt (an Unis) in der Regel: Ingenieur < Informatiker, und Wirtschaftsinformatiker < Ingenieur (< Informatiker).
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 Zitat von mbue
Haha. Ingenieure machen keine Mathematik, Ingenieure rechnen. 
Da muss ich aber widersprechen!! Bin jetzt in der Regelungstechnik tätig (vorher Informatik) und mir kommt keinerlei Bereich in der Informatik in den Sinn, wo mehr Mathe nötig wäre. Und bei meinen Regelungen geht es bei weitem nicht "nur" ums rechnen....
Geändert von ChrisgoesMSc (02.02.2012 um 13:05 Uhr)
Bachelor of Engineering 01/2008-12/2011 - WBH
Master of Sience ab 01/2012 - WBH
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