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fantatrinker

Akademiestudium Module anrechenbar?

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ist es eigentlich möglich bei der FU Hagen preiswert einzelne Module zu belegen und sich diese bei Bedarf bei privaten HS anrechnen zu lassen?

Oder muß man sich dafür bei der FU Hagen als Student einschreiben, also regulär studieren?

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Im Akademiestudium kommt es immer auf das einzelne Modul an, ob eine Teilnahme an den Prüfungen möglich ist. Außerdem steht nur eine Auswahl an Kursen für das Akademiestudium zur Verfügung.

Was ist denn der Hintergrund deiner Frage, fantatrinker? Dann ist es leichter, dir auch konkret zu antworten.

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Im Akademiestudium kommt es immer auf das einzelne Modul an, ob eine Teilnahme an den Prüfungen möglich ist. Außerdem steht nur eine Auswahl an Kursen für das Akademiestudium zur Verfügung.

Was ist denn der Hintergrund deiner Frage, fantatrinker? Dann ist es leichter, dir auch konkret zu antworten.

Ich möchte eigentlich nur eine Zeit- und Kostenersparnis erreichen.

Beispiel: Ich suche mir eine private Fern-FH raus bei der ich für meine Vorbildung die meisten CP angerechnet bekomme. (Euro-FH, HFH, PFH, IUBH o.ä.) Dann schaue ich auf den Modulplan dieser privaten Fern-FH. Die noch fehlenden Module belege ich aber nicht dort, sondern viel preiswerter an der FU Hagen. Nach Absolvierung dieser Module schreibe ich mich an der privaten Fern-FH ein und reiche ich diese Module dort als Vorleistung ein. Damit hätte man eine nette Kombination erreicht: Einerseits muß man nicht langwierig an der FU Hagen studieren, wo keinerlei außerhochschulische Vorleistungen anerkannt werden, andererseits umgeht man damit einen großen Teil der hohen Gebühren der privaten FH´s.

Das müßte funktionieren, ich weiß nur nicht, ob dazu eine reguläre Einschreibung als FU-Hagen-Student notwendig ist, oder ob man einfach per FU-Hagen-Akademiestudium die Module belegen und später bei den privaten Fern-FH´s einreichen kann.

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Das müßte funktionieren,

Den Zusammenhang von Gebühren und Studiendauer solltest Du unbedingt vorher klären. Denn so weit ich das überblicke, bezahlst Du bei den Privaten nicht für die reine Zeit des Studiums, sondern für den Abschluss als solchen (da gab es mal ein Gerichtsurteil zur FOM, wo ein Student die Studiendauer deutlich unterboten hatte und trotzdem den Preis für die Regelstudienzeit zahlen musste).

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Grundsätzlich kann ich deine Überlegung verstehen, aber irgendwie krummelt es mir im Magen, wenn das wirklich möglich wäre, so viel Geld zu sparen, würden das viele machen und die Privaten-FH´s würden über kurz oder lang diese Möglichkeit schließen, zum Leidwesen, der Studierenden, die aus anderen Gründen Vorleistungen anrechnen lassen wollen, und dies nicht mehr können, nur weil einige sich Geld sparen wollen, und Wege hintenherum suchen.

Gruß

Dominik

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Ergänzung: I.d.R. gilt die 50%-Regel für außerhochschulische Leistungen (Beruf/Weiterbildung), das trifft aber auch auf das Akademiestudium der FU zu, da es sich hierbei um keine Hochschulleistung (fehlende Zugangsbeschränkung usw.) handelt.

Natürlich ist es das, darum stehen ECTS auf dem Schein. Leistungen vom Akademiestudium an der Fernuni werden bei Studienbeginn automatisch anerkannt. Von anderen Hochschulen kann kein wahlpflichtmodul angerechnet werden. Darum mach die Pflichtmodule gleich.

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Wie schon erwähnt ist das Akademiestudium nicht so umfangreich möglich, wie sich das hier vorgestellt wird. Da es immer noch keine Infos gibt, um welchen Studiengang es konkret geht, lässt sich da auch nichts Genaues zu sagen.

Ich denke, letztlich würde es auf eine normale Einschreibung an der FernUni hinauslaufen. Und je nach Studiengang ist es auch so, dass die Prüfungen nicht nach eigenem Wunsch abgelegt werden können, sondern Prüfungen höherer Module erst geschrieben werden können, wenn die niedriger Module absolviert wurden.

Außerdem sollte das Niveau an der FernUni nicht unterschätzt werden. Mal eben dort ein paar Vorleistungen einsammeln, diese anerkennen lassen und dann an der privaten Hochschule weiter machen dürfte schwierig werden.

Und ob mit der Anerkennung von Vorleistungen auch eine Reduzierung der Studiengebühren einher geht, kommt auch immer noch auf den jeweiligen Anbieter an.

Insgesamt halte ich die geplante Vorgehensweise weder für sinnvoll noch für erfolgversprechend.

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Zum Thema Anerkennung von Vorleistungen: Die Fernuni Hagen erkennt grundsätzlich auch Vorleistungen an, die nicht an einer Hochschule/Universität erbracht wurden. ( Bei mir wären zum Beispiel Leistungen aus dem Fachwirt fürs Wiwi- Studium anerkannt worden).

Vielleicht solltest Du Dir nochmal überlegen, was genau Dein Ziel ist.

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Ich denke hier werden viele Dinge gerade etwas durcheinandergeschmissen. Natürlich erkennt bspw. die FernUni ihre eigenen Module - soweit komplett belegt und Leistungsnachweis erbracht - auch komplett im Studium an, wenn dieses Teil des Curriculums ist. Auch kenne ich durchaus andere Hochschulen, die solche Module anerkennen, wenn diese denn ins Curriculum passen (Einzelfallprüfung). Solche Module kann man übrigens nicht nur in Hagen belegen. Unter dem Gebiet Weiterbildung bieten das auch andere Anbieter an.

Von der Anerkennung und Anrechnung der Leistung im Einzelfall abgesehen - dieses kann nur die Zielhochschule klar beantworten - gibt es aber durchaus den einen oder anderen Haken, weswegen Zeit- und Geldersparnis ggf. niederiger ausfällt als gewünscht.

1.) Bei Nichtanrechnung war es vergeudete Zeit und Geld.

2.) Nicht alles was woanders abgelegt wurde, ist anrechenbar - selbst wenn es im Curriculum passt (siehe 50% Regel die bereits hier erwähnt wurde). Böse ausgedrückt könnte ich ja sonst mit einem Studium die Abschlüsse an vielen Hochschulen erreichen.

3.) Häufig muss die Anrechnung solcher Leistungen zu STUDIENBEGINN beantragt werden. Danach richtet sich dann eine evtl. Reduktion der Dauer und der Gebühren. Nachträgliche Anrechnung ist ohnehin sehr selten bzw. mir auch nicht bekannt, wo das Möglich ist. Meist haben die Studenten mit dem Studium genug zu tun, als sich noch woanders damit auseinanderzusetzen. Selbst wenn das möglich sein sollte....

4.) ...heißt es nicht, dass man dann noch Gebühren nicht zahlen muss oder zurückerstattet bekommt. Das hängt dann sehr am Vertrag und dieser lautet eben nicht (nur) über eine gewisse Zeit sondern über eine Leistung. Wenn man die dann woanders erbringt und sich anrechnen lässt (nachträglich), dann heißt es nicht, dass dafür die Gebühren reduziert werden - die Leistung wurde ja zur Verfügung gestellt, wie vertraglich vereinbart.

5.) Selbst wenn man Geld sparen kann, so spart man in aller Regel keine Zeit. Die Module in Hagen sind im Vergleich zu anderen Anbietern sehr umfangreich und gilt als eines der niveauvollsten Fernstudiengangeboten in D. Vermutlich fällt es den meisten leichter an der eigentlichen Hochschule das Modul zu belegen und zu absolvieren. Zeitersparnis - keine, vermutlich würde es sogar länger dauern. Entgelt? Vielleicht, wenn die Reduktion der Gebühren bei Anrechnung höher ist, als die der FernUni. Das würde ich nicht sofort unterschreiben.

6.) Das Niveau ist auch noch ein anderer Haken. Von den deutschen Hochschulen hat Hagen mit die schlechtesten Durchschnittsnoten...darüber sollte man bei der Anrechnung auch mal Nachdenken.

Lange Rede, kurzer Sinn. Für mich macht ein solcher "Umweg" über Akademiestudien nur unter zwei Aspekten Sinn - die Zeit ist allerdings keiner.

1.) Ich möchte mich mit einem Themengebiet tiefer beschäftigen als es meine Heimathochschule macht. Dann sollte man die Anrechnung aber vorher klären!

2.) Ich habe bereits solche Module belegt und lasse sie jetzt anrechnen.

Ansonsten würde ich es mir ernsthaft überlegen. Es bringt wirklich nur sehr bedingt Vorteile.

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