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Wechsel in Teilzeit wegen Hartz4 Anspruch?


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Ich denke (um etwas den Unmut rauszunehmen) sollte man die Frage und den Strang etwas anders betrachten. Aus meinen Arbeitsalltag weiß ich, dass gerade in Bezug auf das Studium das SGB II System manch

Was für Konsequenzen sollte ich denn deiner Meinung nach ziehen?   Wir sind hier in einem Forum, in dem Meinungen frei geäußert werden dürfen, und diese dann neben Zustimmung auch auf Ablehn

Ich habe jetzt lange überlegt, ob ich auch noch meinen Senf dazugeben sollte - zumal ich Dir bei der eigentlichen Fragestellung nicht helfen kann. Aber ich muss @polli_on_the_go zustimmen: 184 erfolgl

vor 32 Minuten, brotzeit schrieb:

Ich frage mich halt wie du, der ja anscheinend dazu in der Lage wäre, nicht arbeiten kann oder will. Ich kann es mir einfach nicht verstellen! Dann musst erstmal was machen worauf du keine Lust hast. Mache freiwilligen Wehrdienst, die nehmen jeden. Lernen könntest du auch dort. Die stellen mehrmals im Jahr ein. Dann hättest du mindestens ein Jahr ein geregeltes Einkommen. Wenn du lieber Hartz beziehst, bist du für mich ein ...ialer.

 

Naja, ob meine über 180 Bewerbungen jetzt wirklich aussagen das ich nicht arbeiten will.......

 

Ich gehe ja auch davon aus das ich zum 1.12 spätestens 01.01 etwas finde. Wenn auch nicht mein Traumjob. Kein Problem. Es geht da jetzt eher um noch diesen Monat und nächsten Monat. Ich weiß natürlich nicht ob das überhaupt relevant ist und ob eine Umstellung auf Teilzeit überhaupt innerhalb weniger Tage wirksam ist. Wenn das erst ab November geht ist es mir das alles auch nicht wert.

 

Tatsache ist das ich momentan jeden Monat 190€ Krankenversicherung zahle und mehrere 100€ Studienkredit bekomme. Wenn dies auch nur für 2 Monate wegfallen würde, kommt da schon ein ganzer Batzen zusammen. Wie gesagt, so ganz verstehe ich die Denkweise nicht das ein Studium abbrechen aufgrund von Jobverlust und dann ALG2 beantragen vollkommen ok ist und anscheinend gewollt. Aber das Studium in Teilzeit zuende bringen und aufgrund des Jobverlusts zur Überbrückung ALG2 beantragen ist irgendwie verpöhnt. Wenn ich mein Studium abbreche sitze ich dem Jobcenter sicherlich noch viel länger im Kragen......

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vor 4 Minuten, caiser_chef schrieb:

Ich gehe ja auch davon aus das ich zum 1.12 spätestens 01.01 etwas finde. Wenn auch nicht mein Traumjob. Kein Problem. Es geht da jetzt eher um noch diesen Monat und nächsten Monat. Ich weiß natürlich nicht ob das überhaupt relevant ist und ob eine Umstellung auf Teilzeit überhaupt innerhalb weniger Tage wirksam ist. Wenn das erst ab November geht ist es mir das alles auch nicht wert.

Achso, ja gut. Das habe ich wohl falsch verstanden. Ich dachte es wäre etwas längerfristiges. Dann, sorry

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vor 1 Stunde, caiser_chef schrieb:

Tatsache ist das ich momentan jeden Monat 190€ Krankenversicherung zahle und mehrere 100€ Studienkredit bekomme. Wenn dies auch nur für 2 Monate wegfallen würde, kommt da schon ein ganzer Batzen zusammen

Nur zum Verstädnis ist es das schon oder noch nicht. Ein Studienkredit wenn laufend ausbezahlt zählt als Einkommen im SGB II auch wenn du dadurch nur Schulden machst. Ihn zu Beenden wäre allerdings keine Herbeiführung von Hilfebedürftigkeit, denn das BSG hat aktuell entschieden (hier ging es zwar um eine Steuerrückerstattung und einen damit ausgeglichenen Dispo), dass Alg ii Empfänger sich nicht verschulden müssen. Das wäre hier auch so ähnlich wohl anzuwenden.

 

Und hier wird ja viel auf Wohngeld hingewiesen. Hier ist zu beachten, dass wenn die Probeberechnung ergibt, dass damit die Hilfebdürftigkeit nach dem SGB II nicht entfallen würde dieses in aller Regel abgelehnt wird (werden muss, dass jetzt unter der Premisse, dass z.B. der Teilzeitwechsel möglich ist.)

 

Der Wohngeldanspruch + Einkommen wird dem Leistungsanspruch aktuell für erwerbsfähige hilfebedürftige Personen 432 Euro + Miete + 9,74 Euro Mehrbedarf Warmwasser (wenn dezentral) gegenübergestellt.

 

Ich persönlich finde es sehr schade, dass sofort auf die Schiene "asozial, wenn nicht..." gegangen wird. Ich lade jeden der da sehr schnell ist zur urteilen ein, einmal für vier Wochen in einem Jobcenter zu arbeiten und sich mit den Menschen zu unterhalten. Sicher gibt es die, die wirklich das System ausnutzen. Das sind aber die wenigstens. Oft steckt hinter all der Ablehnung usw. was dann schnell als Schmarotzer oder Asozial abgestempelt wird Unkenntnis, Angst, fehlende Beratung, falsche Beratung, schlechte Beratung und Beratungskompetenzen, Äußerungen, wie die oben (wenn die Gesellschaft mich so abstempelt, bin ich halt so) bis hin zur Resignation oder es wird als ungerecht empfunden, dass man keinen Berufsschutz hat und all das ist erst einmal berechtigt.

 

Für Studierende ist die Situation noch mal schwerer und ich habe dieses Jahr viele lange Gespräche geführt, erklärt und versucht Lösungen zu finden, weil z.B. mit der Freude über das Studium, einen anderen Weg einschalgen zu können, sofort der Aufhebungsbescheid bei der frischen Abiturientin kommt, die einen Platz bekommen hat, aber nicht bei ihren Eltern wohnen bleiben kann und keiner vorher darüber aufgeklärt hat, was das heißt und dass man auf einmal sofort erwachsen sein muss.

 

Ich kann auch den Frust nachvollziehen mit den Bewerbungen. Natürlich wissen wir den Studiengang nicht, da ist es stochern im Nebel die Gründe zu finden. Ich hatte wie gesgat auch viele Absagen. Ich hatte manche Stellen aber auch zunächst gar nicht im Blick. Hätte mir mal jemand gesagt, dass ich im SGB II Bereich arbeite, den hätte ich schräg angeschaut. Fast 2.5 Jahre später liebe ich es immer noch.

 

Ich persönlich denke, dass es bei @caiser_chef in einem Antragsverfahren auf ALG II je nach den vollständigen Umständen durchaus übergangsweise eine Überbrückung geben kann. So was kommt häufiger vor bis zum ersten Job. Meist liegt dann aber schon ein Vertrag vor. Es kann aber auch sein, das wenn das Ende des Studiums noch nicht ganz absehbar ist, eben bestimmte Fragen gestellt oder Unerlagen gefordert werden. Das heißt @caiser_chefsollte sich auf einen möglicherweise längeren Bewilligungsprozess einstellen. Ja im Moment ist das Verfahren vereinfacht, es gibt aber Sachverhalte da ist es etwas komplizierter. Das hier ist so ein Fall.

 

 

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Die Schwierigkeit, konkrete und hilfreiche Auskünfte zu geben, liegt darin, dass caiser-chef nur sehr unvollständige Informationen gibt. Wir wissen nicht, wie viele Studienleistungen er noch zu erbringen hat. Und vielleicht habe ich es  überlesen: Wie hat er bisher seinen Lebensunterhalt über die gesamte Dauer des Studiums gesichert. 

 

Über den Studienkredit wissen wir auch nichts Genaues.

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Mich stört vor allem, dass caiser_chef hier im Forum in der Vergangenheit mit falschen Fakten und mit Zweitaccounts gegen die Hochschule gehetzt hat. Nun wird ja deutlich, dass er seine Lebensunstände der IUBH zur Last gelegt hat. Anstelle dessen könnte er ja sein Studium auch einmal vorantreiben (Was ja an der IUBH auch trotz Covid-19 problemlos geht). Für anständige Studenten\Absolventen ist das nicht nachvollziehbar.

Bearbeitet von Maik-1982
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