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Beruflicher Neustart mit Fernstudium möglich? Vom KfZ-Mechatroniker ins Consulting


Gast Gelos
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vor 3 Stunden schrieb Gelos:

Ich bin davon ausgegangen das sich ein Fernstudium als Quereinstieg lohnen würde da ich das auf mehreren Websites gesehen habe aber auf diesen Websites hat auch keiner das Thema Berufserfahrung berührt. 

Meine erste Frage wäre, ob Studieren überhaupt möglich ist. Hast Du eine Hichschulzugangsberechtigung (HZB)?

Wenn ja, die allgemeine, fachgebundene oder als beruflich Qualifizierter?

Erst dann kann man einschätzen, was rein theoretisch möglich ist,  und was nicht.

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Also ist es nicht möglich mit einem Fernstudium komplett eine neue Richtung zu gehen? Ich will mich eigentlich distanzieren von Mechatronik, Investment Banking Interessiert mich auch noch 

 

Also ist ein Fernstudium nicht die Lösung für jeden? Ich dachte eine lange Zeit das es jedem gelingen kann egal ob Handwerker oder kaufmann eine Komplett neue Karriere zu Beginnen mit dem Fernstudium Berufsbegleitendem so das man sein Lebensstandard nicht verringern muss

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vor 4 Minuten schrieb OldSchool1966:

Meine erste Frage wäre, ob Studieren überhaupt möglich ist. Hast Du eine Hichschulzugangsberechtigung (HZB)?

Wenn ja, die allgemeine, fachgebundene oder als beruflich Qualifizierter?

Erst dann kann man einschätzen, was rein theoretisch möglich ist,  und was nicht.

Ja ich habe die Hochschul zugangsberichtigung 

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vor 22 Minuten schrieb Gelos:

Also ist es nicht möglich mit einem Fernstudium komplett eine neue Richtung zu gehen? Ich will mich eigentlich distanzieren von Mechatronik, Investment Banking Interessiert mich auch noch 

 

Also ist ein Fernstudium nicht die Lösung für jeden? Ich dachte eine lange Zeit das es jedem gelingen kann egal ob Handwerker oder kaufmann eine Komplett neue Karriere zu Beginnen mit dem Fernstudium Berufsbegleitendem so das man sein Lebensstandard nicht verringern muss

Es ist schon möglich. Es wird aber schwer sein, da es sehr viele Bewerber auf Einstiegsstellen in den Bereich gibt. In-House Beratung oder Consulting bei kleineren Anbieter ist durchaus möglich.

Es ist natürlich einfacher mit einer Target-Uni wie Uni Mannheim, TUM, KIT, RWTH Aachen, Berliner Uni zu argumentieren. Dort wird auch gezielt geworben für den Einstieg in die Beratung.

 

Was ist eigentlich dein Plan ? Um welchen Anbieter geht es? Was ist das Studienfach?

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vor 55 Minuten schrieb Gelos:

Ja ich habe die Hochschul zugangsberichtigung 

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber diese wichtige Info hätte ich mir eigentlich in deinem Eingangsposting gewünscht und nicht erst, nachdem der 4. User nachfragt.

 

Thema Quereinstieg:

Das hängt von vielen Faktoren ab und da gibt es keine Allgemeinantwort zu. Was allerdings ein Pluspunkt für dich wäre, ist wenn du dich für eine Richtung entscheidest, welche offen ist für Quereinsteiger und auch das ist branchenabhängig. Bspw. der öffentliche Dienst hat verschiedene Altersgrenzen bei der Verbeamtung, je nach Profession, da fällt irgendwann die Tür zu für dich, egal wie qualifiziert du bist.

Wenn ein Sektor "jung" ist und weniger von Gesetzen reguliert ist (IT, Data Science, Social Media) oder ein Mangel besteht (Handwerk, Gesundheits- und Sozialwesen - ein Arbeitskollege von mir ist Bankkaufmann, ein weiterer ist auch Schrauber - und sollte Covid irgendwann ein Ende haben, dann wird es die Dienstleistungsbranche sein), ist man offener gegenüber Quereinsteigern.

Deine interessierten Bereiche Consulting und IB (wie kann man sich dafür interessieren? Hast du damals bei Monopoly immer die Bank gespielt 😅? Oder siehst du darin einfach nur ein hohes Einkommen?) sind quereinsteigerunfreundlich, was vor allem daran liegt, dass Betriebswirtschaft der überlaufenste Studiengang ist und gerade die "sexy" Arbeitgeber sich bei den Bewerbern die Rosinen rauspicken können (und den Rest haben die 2 Mitforisten hier mit ihren eigenen Erfahrungen ergänzt).

 

Wenn du einen kompletten Tapetenwechsel nach einem Jahrzehnt Handwerk möchtest und auch die Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft nicht in Frage kommt, würde mich der Grund interessieren (ist es z.B. der raue Ton? Das körperliche Arbeiten? Das niedere Ansehen des Blaumanns gegenüber dem tollen IB und Consultant? - Auch diesen Grund hätte ich mir im Eingangspost gewünscht). Wenn mich ein Arbeitgeber stört, kann ich kein Jahrzehnt dort aushalten, sondern würde ziemlich früh das Weite suchen.

 

Da du aus dem Handwerk rauswillst und dich das Gesundheits- und Sozialwesen scheinbar auch nicht interessiert (wobei man das mit Betriebswirtschaft kombinieren könnte, z.B. in der Schuldnerberatung, QM oder im Case Management), sieht ein Quereinsteig für dich meiner Meinung nach schlecht aus, bei deinen Wünschen.

 

vor einer Stunde schrieb Gelos:

Also ist ein Fernstudium nicht die Lösung für jeden?

Lies mal diesen Thread (witzigerweise lässt der Username auch darauf deuten, dass er mit einem AKAD Bachelor in die UB wollte...)

 

Wenn du weiterhin die Ziele Big 4 / IB hast, werde ich für dich keine Hilfe sein und mich hier ausklinken. Wenn du stattdessen einen Quereinstieg in eines der quereinsteigerfreundlichen Branchen suchst bzw. Ausschau nach einem dualen (Fern-)Studium (ja, da wirst du für 3-4 Jahre ein geringeres Einkommen haben, wobei i.d.R. der Arbeitgeber die Studiengebühren übernimmt) hältst, kann ich, bzw. wir dir behilflicher sein. LG

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vor 43 Minuten schrieb FOM Alumni:

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber diese wichtige Info hätte ich mir eigentlich in deinem Eingangsposting gewünscht und nicht erst, nachdem der 4. User nachfragt.

 

Thema Quereinstieg:

Das hängt von vielen Faktoren ab und da gibt es keine Allgemeinantwort zu. Was allerdings ein Pluspunkt für dich wäre, ist wenn du dich für eine Richtung entscheidest, welche offen ist für Quereinsteiger und auch das ist branchenabhängig. Bspw. der öffentliche Dienst hat verschiedene Altersgrenzen bei der Verbeamtung, je nach Profession, da fällt irgendwann die Tür zu für dich, egal wie qualifiziert du bist.

Wenn ein Sektor "jung" ist und weniger von Gesetzen reguliert ist (IT, Data Science, Social Media) oder ein Mangel besteht (Handwerk, Gesundheits- und Sozialwesen - ein Arbeitskollege von mir ist Bankkaufmann, ein weiterer ist auch Schrauber - und sollte Covid irgendwann ein Ende haben, dann wird es die Dienstleistungsbranche sein), ist man offener gegenüber Quereinsteigern.

Deine interessierten Bereiche Consulting und IB (wie kann man sich dafür interessieren? Hast du damals bei Monopoly immer die Bank gespielt 😅? Oder siehst du darin einfach nur ein hohes Einkommen?) sind quereinsteigerunfreundlich, was vor allem daran liegt, dass Betriebswirtschaft der überlaufenste Studiengang ist und gerade die "sexy" Arbeitgeber sich bei den Bewerbern die Rosinen rauspicken können (und den Rest haben die 2 Mitforisten hier mit ihren eigenen Erfahrungen ergänzt).

 

Wenn du einen kompletten Tapetenwechsel nach einem Jahrzehnt Handwerk möchtest und auch die Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft nicht in Frage kommt, würde mich der Grund interessieren (ist es z.B. der raue Ton? Das körperliche Arbeiten? Das niedere Ansehen des Blaumanns gegenüber dem tollen IB und Consultant? - Auch diesen Grund hätte ich mir im Eingangspost gewünscht). Wenn mich ein Arbeitgeber stört, kann ich kein Jahrzehnt dort aushalten, sondern würde ziemlich früh das Weite suchen.

 

Da du aus dem Handwerk rauswillst und dich das Gesundheits- und Sozialwesen scheinbar auch nicht interessiert (wobei man das mit Betriebswirtschaft kombinieren könnte, z.B. in der Schuldnerberatung, QM oder im Case Management), sieht ein Quereinsteig für dich meiner Meinung nach schlecht aus, bei deinen Wünschen.

 

Lies mal diesen Thread (witzigerweise lässt der Username auch darauf deuten, dass er mit einem AKAD Bachelor in die UB wollte...)

 

Wenn du weiterhin die Ziele Big 4 / IB hast, werde ich für dich keine Hilfe sein und mich hier ausklinken. Wenn du stattdessen einen Quereinstieg in eines der quereinsteigerfreundlichen Branchen suchst bzw. Ausschau nach einem dualen (Fern-)Studium (ja, da wirst du für 3-4 Jahre ein geringeres Einkommen haben, wobei i.d.R. der Arbeitgeber die Studiengebühren übernimmt) hältst, kann ich, bzw. wir dir behilflicher sein. LG

Ich denke ein Duales studium ist in meinem Fall am besten weil das Risiko zu groß ist keinen job zu bekommen.

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Was du dir mal ansehen könntest wäre Wirtschaftsprüfung also Bwl mit entsprechendem Schwerpunkt. Sofern es dich interessiert.

In dem Bereich wird viel Nachwuchs gesucht, ich hatte hierzu vor einiger Zeit mal einen spannenden Bericht vom Handelsblatt gelesen.

In dem Bereich wäre Big 4 z.B dann durchaus denkbar und wenn man nach dem Studium noch den harten weg zum Wirtschaftsprüfer bestreitet lässt sich damit ein sehr gutes Gehalt erzielen.

 

Jedoch ist der Bereich auch sagen wir mal relativ "trocken". 

Bearbeitet von vamstrike
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vor einer Stunde schrieb Gelos:

Ich denke ein Duales studium ist in meinem Fall am besten weil das Risiko zu groß ist keinen job zu bekommen.

Gibt es diese Möglichkeit in Deiner Region? Und, hast Du Dich mal mit dem Anforderungsprofil auseinander gesetzt?

Ich kann nur sagen, dass hier in der Region Stuttgart die Anforderungen sehr hoch sind, und die freien Studienplätze sehr begehrt.

Grundvorraussetzung ist aber, in welche Richtung Du beruflich genau möchtest. Ohne das, macht das alles hier wenig Sinn.

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Wirtschaftsprüfgesellschaften sind eines der konservativsten Arbeitgeber die es gibt. Ein fast 30-jähriger Schrauber hätte darin keine Chance. Abgesehen davon ist das WP-Examen knüppelhart und nicht mit dem Anspruch einer Bachelor- oder Masterarbeit zu vergleichen. Eine "joar mal schauen" Motivation, weil es jemand aus einem Studentenforum empfohlen hat, reicht nicht aus. Da kann man dem TE genauso gut eine Astronautenkarriere raten.

 

@Muddlehead ich komme mir auch ein bisschen so vor als würde ich Topfschlagen spielen und sowohl der TE, als auch weitere Vorschläge, dass ihn McKinsey mit Kusshand nehmen würde, stellen den Topf währenddessen ein halbes Kilometer weiter weg. Ich denke, Schuld daran trägt auch das Marketing diverser privater Hochschulen, dass da jeder Lump nach dem Bachelor bei Roland Berger anfangen kann und sich KPMG und EY ärgern, weil er sich doch nicht für die entschieden hatte, weil sie ihm keine 3 Firmenwägen anbieten konnten.

 

@Gelos schau am besten in den ersten Seiten zurück, da hatte ich einen Link mit dualen Studiengängen der Fom geschickt. Die Fom ist eine Wirtschaftshochschule, also wirst du wahrscheinlich dort am glücklichsten werden. Studienbeginn ist meist zum Wintersemester, also September. Du hättest also noch lange genug Zeit, dich ordentlich zu informieren, ob es wirklich das ist, was du möchtest (was du vorher anscheinend nicht getan hast) und deine Bewerbungsunterlagen von Freunden und Familie korrekturlesen zu lassen. Schau am besten, ob du bei deinen Wunscharbeitgebern mal hospitieren kannst, dann merkst du sofort, ob es klappt oder nicht - sonst landest du in der nächsten beruflichen Sackgasse. Vielleicht können einige aus dem Forum auch über deine Unterlagen schauen, ich hab Personalverantwortung in einer anderen Branche, aber vielleicht hilft das ja (aber erstmal muss ich die BA loswerden😑). Wenn dir die Stellenangebote nicht zusagen sollten, weißt du jedenfalls, dass es doch nicht die gewünschte Richtung war.

Wenn du aber wirklich aus dem Handwerk raus willst, verschwende keine Zeit mehr. Noch bist du unter 30, in einem Jahrzehnt wäre ein Neuanfang schwieriger und ein duales Studium so gut wie unmöglich.

 

Ich glaube jetzt haben wir genug geschrieben und viel Neues wird nicht mehr kommen / nötig sein und wie es halt in Foren üblich ist, gehen auch hier die Ratschläge auseinander. Von meiner Seite schon mal viel Erfolg beim Bewerbungsverfahren, auf Fragen zu "soll ich nicht stattdessen xy werden / studieren" werde ich nicht drauf eingehen. LG und halte uns für die Zeit danach auf dem Laufenden.

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