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Beruflicher Neustart mit Fernstudium möglich? Vom KfZ-Mechatroniker ins Consulting


Gast Gelos
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Ich hoffe du hast dir das mit BWL gut überlegt. Das ist glaube ich eine ganz andere Welt. Ich habe das Gleiche wie du gelernt und könnte mir etwas nicht-technisches nicht vorstellen. Einmal Schrauber immer Schrauber, oder zumindest in der Technik bleiben. Hatte vor zwei Jahren ein Praktikum für 4 Wochen in einem nichttechnischen Bereich und hätte am liebsten nach 3 Tagen hingeworfen😂

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vor 16 Minuten schrieb OldSchool1966:

Ich persönliche denke ja, dass eine  Tätigkeit im technisch ausgerichteten Consulting ganz gut passen würde.

Ist aber nur eine Idee…

Wäre so etwas interessant für Dich?

Digital Technology and Consulting (B.Sc.)

 

 

 

Ja das hört sich nicht schlecht an aber da habe ich ja wieder das Problem mit der Berufserfahrung deswegen tendier ich eher zu einem Berufsbegleiten Studium 

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vor 5 Minuten schrieb Gelos:

Ja das hört sich nicht schlecht an aber da habe ich ja wieder das Problem mit der Berufserfahrung deswegen tendier ich eher zu einem Berufsbegleiten Studium 

Verstehe ich jetzt nicht so ganz, und habe Dein Ziel und Deine Strategie zur Zielerreichung noch nicht verstanden.

Welche Tätigkeit willst Du am Ende ausführen?

Welchen Studiengang hast Du dafür im Auge?

Wie willst Du das umsetzen? Und, wie willst Du wann Berufserfahrung sammeln?

Fragen über Fragen..

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vor 4 Minuten schrieb OldSchool1966:

Verstehe ich jetzt nicht so ganz, und habe Dein Ziel und Deine Strategie zur Zielerreichung noch nicht verstanden.

Welche Tätigkeit willst Du am Ende ausführen?

Welchen Studiengang hast Du dafür im Auge?

Wie willst Du das umsetzen? Und, wie willst Du wann Berufserfahrung sammeln?

Fragen über Fragen..

Strategieberatung, BWL aber noch kein konkreter, über ein Duales studium will ich berufserfahrung sammeln

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vor 4 Stunden schrieb FOM Alumni:

Ich will dir nicht zu nahe treten, aber diese wichtige Info hätte ich mir eigentlich in deinem Eingangsposting gewünscht und nicht erst, nachdem der 4. User nachfragt.

 

Thema Quereinstieg:

Das hängt von vielen Faktoren ab und da gibt es keine Allgemeinantwort zu. Was allerdings ein Pluspunkt für dich wäre, ist wenn du dich für eine Richtung entscheidest, welche offen ist für Quereinsteiger und auch das ist branchenabhängig. Bspw. der öffentliche Dienst hat verschiedene Altersgrenzen bei der Verbeamtung, je nach Profession, da fällt irgendwann die Tür zu für dich, egal wie qualifiziert du bist.

Wenn ein Sektor "jung" ist und weniger von Gesetzen reguliert ist (IT, Data Science, Social Media) oder ein Mangel besteht (Handwerk, Gesundheits- und Sozialwesen - ein Arbeitskollege von mir ist Bankkaufmann, ein weiterer ist auch Schrauber - und sollte Covid irgendwann ein Ende haben, dann wird es die Dienstleistungsbranche sein), ist man offener gegenüber Quereinsteigern.

Deine interessierten Bereiche Consulting und IB (wie kann man sich dafür interessieren? Hast du damals bei Monopoly immer die Bank gespielt 😅? Oder siehst du darin einfach nur ein hohes Einkommen?) sind quereinsteigerunfreundlich, was vor allem daran liegt, dass Betriebswirtschaft der überlaufenste Studiengang ist und gerade die "sexy" Arbeitgeber sich bei den Bewerbern die Rosinen rauspicken können (und den Rest haben die 2 Mitforisten hier mit ihren eigenen Erfahrungen ergänzt).

 

Wenn du einen kompletten Tapetenwechsel nach einem Jahrzehnt Handwerk möchtest und auch die Schnittstelle zwischen Technik und Betriebswirtschaft nicht in Frage kommt, würde mich der Grund interessieren (ist es z.B. der raue Ton? Das körperliche Arbeiten? Das niedere Ansehen des Blaumanns gegenüber dem tollen IB und Consultant? - Auch diesen Grund hätte ich mir im Eingangspost gewünscht). Wenn mich ein Arbeitgeber stört, kann ich kein Jahrzehnt dort aushalten, sondern würde ziemlich früh das Weite suchen.

 

Da du aus dem Handwerk rauswillst und dich das Gesundheits- und Sozialwesen scheinbar auch nicht interessiert (wobei man das mit Betriebswirtschaft kombinieren könnte, z.B. in der Schuldnerberatung, QM oder im Case Management), sieht ein Quereinsteig für dich meiner Meinung nach schlecht aus, bei deinen Wünschen.

 

Lies mal diesen Thread (witzigerweise lässt der Username auch darauf deuten, dass er mit einem AKAD Bachelor in die UB wollte...)

 

Wenn du weiterhin die Ziele Big 4 / IB hast, werde ich für dich keine Hilfe sein und mich hier ausklinken. Wenn du stattdessen einen Quereinstieg in eines der quereinsteigerfreundlichen Branchen suchst bzw. Ausschau nach einem dualen (Fern-)Studium (ja, da wirst du für 3-4 Jahre ein geringeres Einkommen haben, wobei i.d.R. der Arbeitgeber die Studiengebühren übernimmt) hältst, kann ich, bzw. wir dir behilflicher sein. LG

Big 4 wirtschaftsprüfung ist ja nicht Mc Kinsey.

Das Top Tier Beratungen wie Mc Kinsey nicht dierekt Möglich sind sollte klar sein.

Wirtschaftsprüfung ist auch ein relativ großer Bereich und gerade z.B. die Big 4 habe ich bisher nicht als besonders konservativ erfahren.

Grundsätzlich geht es ja darum Möglichkeiten aufzuzeigen. Klar ist, dass man die Ansprüche bei einem Quereinstieg mit Fernstudium erstmal niedriger ansetzen sollte und Dinge wie IB oder MBB erstmal nicht drinnen sind. Aber der TE ist ja noch nicht all zu alt und was die Zukunft bringt bzw. nach einem erfolgreichen quereinstieg alles Möglich ist kann sowieso keiner sagen.

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Für Consulting würde ich dir empfehlen an eine Uni zu gehen da hier Uni>FH.

z.B fernuni hagen Wiwi hat ein sehr gutes standing ist aber auch knüppelhart.

Die Universitäten Lüneburg und Oldenburg bieten Bwl auch berufsbegleitend an.

 

 

Bearbeitet von vamstrike
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@psycCGN grundsätzlich hast du Recht. Der 18- bis 20-jährige Abiturient hat meistens auch keinen Plan, wohin die Reise gehen soll und studiert auch meistens etwas vor sich hin und je nach dem ergibt sich dann etwas daraus - oder auch nicht. Und manchmal ist der Weg auch das Ziel. Selbst bei uns an der FOM hatten wir Kandidaten, die mitten im Leben standen und einfach nur aus ihrem alten Beruf (Kanzlei / Gastro / Medienhaus) raus wollten und deswegen studiert hatten oder Studienabbrecher der Psychologie, Soziologie und des Lehramts, die mehr oder weniger spontan zur soz-arb gewechselt sind. Soweit ich weiß, ist heute keiner von denen arbeitslos* (dennoch würde ich sowas natürlich nicht empfehlen).

Deswegen rate ich dem TE zu einem dualen Studium, da dadurch der Weg etwas geebneter ist und er sich nicht den Kopf um den Einstieg nach dem Bachelor zerbrechen muss (ich hätte es halt wichtig gefunden, wenn er direkt von Anfang erzählt hatte, ob er überhaupt studieren darf und wieso er aus seinem Bereich raus will, aber gut ist jetzt auch kein Weltuntergang, es erst im Nachhinein zu erfahren). Wenn er merkt, dass er die Arbeit dort bis zur Rente nicht ausüben will, kann er sich ja DANACH wegbewerben, aber diese Qualifikation nimmt ihn dann keiner mehr weg und dann weiß er auch hoffentlich besser in welche Richtung die Reise gehen soll.

 

Neben dem Mangel an Berufspraxis würde auch die finanzielle Situation gegen ein Vollzeitstudium sprechen. Wenn er zum nächsten Wintersemester beginnt, ist er fast 30. Somit kein Kindergeld und praktisch weder Bafög noch studentisch versichert, da geht die Rechnung nicht auf. Da müsste er +20 Stunden arbeiten, um sich das alles überhaupt finanzieren zu können und wird wahrscheinlich +5 Jahre bis zum ersten Studienabschluss brauchen...

 

Die einfachste Variante an ein wirtschaftlich orientiertes duales Studium zu kommen, wäre neben der FOM der Einzelhandel. Klingt vielleicht unsexy (und ist deswegen auch nicht so sehr mit Akademikern überlaufen), aber da gibt es viele Kombinationen von der "Abiturientenausbildung" (Lehre + Fachwirt) bis hin zu dualen Bachelor- und Masterprogrammen. Und gerade bei großen Ketten wie Aldi und Lidl kann man sehr gut verdienen, wenn man es nach dem Studium zum Regionalverkaufsleiter schafft (und das sehe ich sogar für @Gelos als realistisch, im Vergleich zu Consulting ohne Technikbezug, IB oder WP). Ich hatte mich tatsächlich damals gegen ein duales Studium im Einzelhandel entschieden und stattdessen auf den letzten Drücker für soz.-arb. eingeschrieben. Wäre natürlich interessant, wie es verlaufen wäre, aber das Gras ist ja bekannterweise auf der anderen Seite immer grüner. Aber auch da, Hospitieren und wenn man ein gutes Bauchgefühl bekommt - bewerben, da braucht man nicht unnötig Zeit zu verplempern.

 

@vamstrike wenn der TE neben dem Vollzeitberuf WiWi an der FUH packt, nehme ich alles zurück und drücke ihm danach die Daumen fürs WP-Examen 😅

 

*ok eine ehemalige Kommilitonin musste am Anfang der Pandemie das Studium abbrechen und hatte danach wegen privaten Problemen alles verloren, aber das hat für diesen Fall keine Aussagekraft

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