Mitteilungsbedürfnis der Bewerber...
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Was würden Sie denn dem Empfänger Ihrer Bewerbung gerne damit mitteilen wollen, wenn Sie denn Ihre Hobbys in den Lebenslauf schreiben würden?
Sabine Kanzler
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ich würde sagen folgendes:
Ausgeglichenes Work-Life Balance
evtl. diverse Erfahrungen (z.B. ehrenamtliche Schwimmkursleiterin im Verein --> mit den hoffentlich pos. Eigenschaften)
"sozialverträglicher Mensch"
Gruß
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Hallo Frau Kanzler,
das hängt, denke ich, von der jeweiligen Person und der jeweiligen Stelle ab.
Für mich persönlich ist wichtig, dass ich meinem "zukünftigen Arbeitgeber" schon in der Bewerbung klar rüberbringe, dass ich mich in meiner Freizeit "auch" mit sinnvollen Dingen beschäftige. Je nach Stelle heißt das, ich bringe mein Fernstudium darin unter oder beispielsweise ehrenamtliche Tätigkeiten. Ich möchte auf jeden Fall den Eindruck vermeiden, dass ich neben meiner Arbeit nur auf dem Sofa sitze. Ob man das allerdings dann immer unter Hobbys subsumiert ist die andere Frage.
Bei meiner Tätigkeit als Personaler im öffentlichen Dienst achte ich bei eingehenden Bewerbungen schon auf ein stimmiges Gesamtbild. Ist natürlich kein entscheidendes Kriterium, kann aber bei gleichwertigen Bewerbern den Ausschlag geben.
Grüße,
Erfinder
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 Zitat von Erfinder
Bei meiner Tätigkeit als Personaler im öffentlichen Dienst achte ich bei eingehenden Bewerbungen schon auf ein stimmiges Gesamtbild. Ist natürlich kein entscheidendes Kriterium, kann aber bei gleichwertigen Bewerbern den Ausschlag geben.
Alos erwartest du die Angabe von Hobbies im Lebenslauf
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 Zitat von wasserfall
Alos erwartest du die Angabe von Hobbies im Lebenslauf 
Nein, das selbstverständlich nicht. Es wirkt sich aber auf jeden Fall bei zwei gleich qualifizierten Bewerbern für denjenigen positiv aus, der beispielsweise hobbymäßig Dienste für die Allgemeinheit o.ä. ausübt. Es handelt sich dann aber vielleicht auch um Spezialfälle, die eher im öffentlichen Dienst als in der freien Wirtschaft anzutreffen sind. Ich nenne als Beispiel nur die Angabe in Stellenanzeigen: Die Mitwirkung in der örtlichen freiwilligen Feuerwehr ist erwünscht (wobei ich die rechtliche Zulässigkeit derartiger Ausschreibungen bzw. diese Vorgehensweise bei der Personalauswahl mal außen vor lassen will).
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 Zitat von Erfinder
Für mich persönlich ist wichtig, dass ich meinem "zukünftigen Arbeitgeber" schon in der Bewerbung klar rüberbringe, dass ich mich in meiner Freizeit "auch" mit sinnvollen Dingen beschäftige.
Das würde ich mal salopp als "Bullshit" bezeichnen. Wichtig ist bei angabe der Hobbys bzw. privaten Interessen die Tatsache, dass man einen Ausgleich zum Beruf hat. Das ist enorm wichtig. Wenn ich mit arg viel "sinnvollem" da Glänze wirkt das unglaubwürdig.
Besser ist es Hobbys zu nennen, die interessant sind, keine Gefahr für die auszuübende Tätigkeit darstellt (Fußball als Klassiker -> Verletzungsrisiko), eine Ausgleich darstellt und dennoch nicht so wahnsinnig viel Zeit beansprucht. Wenn jemand z.B. liest, dann solle bitte Lesen als Hobby angeben. Dabei vielleicht noch ein Beispiel angeben, was zuletzt gelesen worden ist. Auf Floskel wie spazieren gehen, Fahhrad fahren etc. würde ich eher verzichten.
 Zitat von Erfinder
Bei meiner Tätigkeit als Personaler im öffentlichen Dienst achte ich bei eingehenden Bewerbungen schon auf ein stimmiges Gesamtbild. Ist natürlich kein entscheidendes Kriterium, kann aber bei gleichwertigen Bewerbern den Ausschlag geben.
Da ist nichts entgegen zu setzen. So sehe ich es auch.
-= ixnay on the hombre =-
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