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Markus Jung

Fernstudium Psychologie und Wirtschaftspsychologie an der PFH

Empfohlene Beiträge

Hallo Frau Rockenstein,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten auf meinen langen Fragenkatalog. Damit wird für mich schon viel deutlicher, in welche Richtung die Studienangeote gehen werden und ich werde die weitere Entwicklung interessiert verfolgen.

Viele Grüße

Markus Jung

@alle: Nun liegen ja umfangreiche Informationen vor. Wie schätzt ihr die neuen Studiengänge ein? Könnte das für euch interessant sein? Gerade hier im Forum ist ja immer wieder danach gefragt worden, warum private Hochschulen keine Psychologie-Studiengänge anbieten? Dies wird sich nun ändern. Erfüllen die Planungen eure Erwartungen?

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Ich finde einige Aussagen noch ziemlich diffus:

"Neben den klassischen Grundlagenfächern und den Methoden- und Statistikfächern planen wir, die Anwendungsschwerpunkte Pädagogische Psychologie, Klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie und Gesundheitspsychologie anzubieten." (Quelle: FAQ)

Was bedeutet: "planen wir"? Gerade in Bezug auf die Klinische Psychologie wäre ja wirklich relevant, ob man diese hier - im Gegensatz zu Hagen - im Fernstudiengang belegen kann.

Würde man gerne oder bestehen realistische Aussichten dafür?

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Ist das wirklich relevant wenn es andererseits heisst:

Nein. Der Abschluss des Masters of Science Psychologie bildet keine Zugangsvoraussetzung für die Psychotherapeuten-Ausbildung.

Die an klinischer Psychologie Interessierten wollten diese doch vor Allem, damit sie spaeter diese Ausbildung machen koennen.

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Guten Morgen,

bezüglich der Anwendungsfächer im Bachelor of Science Psychologie:

Wir gehen davon aus, dass wir alle vier, also inklusive Klinische Psychologie, anbieten können und unserer Meinung nach sind die Aussichten dafür realistisch. Allerdings können wir, so lange der Akkreditierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist, noch keine Garantie dafür übernehmen. Wir bitten hierbei um Verständnis und bemühen uns, sobald wir im Akkreditierungsprozess weiter fortgeschritten sind, weitere Informationen zu den einzelnen Studiengängen zu geben.

Um Transparenz zu schaffen hier ein paar allgemein Informationen zur Akkreditierung neuer Studiengänge:

Allgemein ist das Vorgehen bei der Einrichtung neuer Studiengänge, dass diese durch eine anerkannte Akkreditierungsagentur (in unserem Fall die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA)) akkreditiert werden müssen. Der Akkreditierungsprozess umfasst mehrere Schritte, unter anderem die Prüfung durch Gutachter aus dem Bereich Psychologie. Während dieses Prozesses können sich unter Umständen noch einzelne Inhalte ändern, so dass sich die einzelnen Curricula noch ändern können. Nach der Akkreditierung müssen die Studiengänge noch vom zuständigen Ministerium genehmigt werden.

Im Gegensatz zu staatlichen Universitäten (wie z.B. Fernuni Hagen) dürfen private Hochschulen erst Studiengänge anbieten, wenn der Akkreditierungsprozess und das Genehmigungsverfahren abgeschlossen sind. Bei staatlichen Universitäten ist der Start schon früher möglich.

Aus diesem Grund müssen wir stets darauf aufmerksam machen, dass die Studiengänge sich noch im Akkreditierungsverfahren befinden und die geplanten Inhalte sich noch ändern können.

Bezüglich der Psychotherapeutenausbildung:

Ist das wirklich relevant wenn es andererseits heisst:

Nein. Der Abschluss des Masters of Science Psychologie bildet keine Zugangsvoraussetzung für die Psychotherapeuten-Ausbildung....

Laut dem Psychotherapeutengesetz (PsychThG; § 5) gilt als Voraussetzung für den Zugang zu einer Psychotherapeutenausbildung unter anderem eine „im Inland an einer Universität oder gleichstehenden Hochschule bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach Klinische Psychologie einschließt…“.

Die Private Hochschule Göttingen, als eine staatlich anerkannte Hochschule, ist im Status einer Fachhochschule genauso wie alle anderen Fachhochschulen keine einer Universität gleichstehende Hochschule.

Weitere Informationen zum Psychotherapeutengesetz unter:

http://www.gesetze-im-internet.de/psychthg/BJNR131110998.html

Ich hoffe das konnte die Fragen klären.

Bearbeitet von Rebekka Rockenstein

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Guten Morgen Frau Rockenstein,

eine Rückfrage ergibt sich für mich nun auch noch.

Viele Studieninteressierte, die in die klinisch-therapeutische Richtung gehen möchten, scheitern zur Zeit an den Zugangsvoraussetzungen (Numerus Clausus) für den Bachelor an den staatlichen Hochschulen.

Wäre folgender Weg möglich und auch inhaltlich und formal erfolgsversprechend?

1. Bachelor of Science Psychologie mit klinischer Psychologie an der PFH

2. Master of Science Psychologie mit klinischer Psychologie an einer staatlichen Uni

3. Psychotherapeuten-Ausbildung

Also konkret: Wird der Bachelor die Zugangsvoraussetzungen und auch die fachliche Qualifikation für 2. erfüllen, sofern die Absolventen der PFH den für den Master ja häufig geforderten Notenschnitt im Bachelor schaffen?

Vielen Dank und beste Grüße

Markus Jung

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Markus,

würdest du bitte die 1. Seite = das 1. Posting aktualisieren. Beim M.A. für angewandte WiPsy werden keine ECTS als Zugangsvoraussetzung angegeben. Dies scheint jedoch doch der Fall zu sein.

... Wenn man also beispielsweise den Master Angewandte Wirtschaftspsychologie mit 60 ECTS machen will, muss man einen Bachelor-Abschluss mit 240 ECTS als Zugangsvoraussetzung vorweisen. Wenn man einen Bachelor-Abschluss mit 180 ECTS hat, können die restlichen ECTS durch Brückenkurse erworben werden.

Die Zugangsvoraussetzungen für den Master of Arts Angewandte Wirtschaftspsychologie sind also auch an ECTS gebunden (siehe auch Seite 1 des Forums).

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würdest du bitte die 1. Seite = das 1. Posting aktualisieren.

Ich habe einen Hinweis ergänzt.

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Hallo zusammen,

noch einmal eine Ergänzung zu den Zugangsvoraussetzungen für die Psychotherapeutenausbildung:

Die Private Hochschule Göttingen, als eine staatlich anerkannte Hochschule, ist im Status einer Fachhochschule genauso wie alle anderen Fachhochschulen keine einer Universität gleichstehende Hochschule.

bezüglich der Frage:

Wird der Bachelor die Zugangsvoraussetzungen und auch die fachliche Qualifikation für 2. erfüllen, sofern die Absolventen der PFH den für den Master ja häufig geforderten Notenschnitt im Bachelor schaffen?

Seit der Bologna-Reform sind Bachelor- und Master-Abschlüsse an Universitäten und Fachhochschulen gleichgestellt. Das legte die Kultusministerkonferenz 1999 in ihren Strukturvorgaben fest. Allerdings wird bei den Strukturvorgaben auch erwähnt, dass die Zulassung von weiteren besonderen Voraussetzungen abhängig gemacht werden kann .

Generell gilt, dass die Auswahl der Studierenden der Hochschule bzw. Universität obliegt, so dass die Entscheidung letztendlich von der Hochschule bzw. Universität getroffen wird.

Weitere Informationen zu den Strukturvorgaben unter:

http://www.kmk.org/presse-und-aktuelles/pm1999/285plenarsitzung/strukturvorgaben-fuer-die-einfuehrung-von-bachelor-bakkalaureus-und-master-magisterstudiengaengen.html

Bei der Planung und Entwicklung des Fernstudiengangs B. Sc. Psychologie haben wir stets darauf geachtet, dass der Fernstudiengang alle wichtigen Inhalte umfasst und somit eine fundierte und den Standards entsprechende Ausbildung gewährleistet. Aufgrund der Berücksichtigung der DGP-Vorgaben ist eine hohe Vergleichbarkeit mit anderen Bachelor-Psychologie-Studiengängen vorhanden.

Bezüglich der anderen Frage:

Viele Studieninteressierte, die in die klinisch-therapeutische Richtung gehen möchten, scheitern zur Zeit an den Zugangsvoraussetzungen (Numerus Clausus) für den Bachelor an den staatlichen Hochschulen.

Wäre folgender Weg möglich und auch inhaltlich und formal erfolgsversprechend?

1. Bachelor of Science Psychologie mit klinischer Psychologie an der PFH

2. Master of Science Psychologie mit klinischer Psychologie an einer staatlichen Uni

3. Psychotherapeuten-Ausbildung

Die Frage, ob mit einem Bachelor an einer (Fach-)Hochschule und einem nachfolgendem Masterstudium an einer Universität die Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind, ist seit der Bologna-Reform noch nicht geklärt worden. Generell hängt dies von den jeweiligen Bestimmungen der Psychotherapeutenkammer des Landes ab. Bei konkreten Fragen zu einem Ausbildungsinstitut in einem bestimmten Bundesland kann bei der jeweiligen Psychotherapeutenkammer – in Kooperation mit dem staatlich anerkannten Ausbildungsinstitut – nachgefragt werden und eine individuelle Prüfung der Zugangsvoraussetzungen veranlasst werden.

Wir werden diese Fragestellung weiter verfolgen und hoffen, dass wir diesbezüglich weitere Klärung schaffen können.

Bearbeitet von Rebekka Rockenstein

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Die PFH hat nun noch ein Video veröffentlicht, das auf der Presseveranstaltung am 6. Dezember entstanden ist. Im Wesentlichen werden die Informationen weiter gegeben, die auch hier in diesem Forenthema bereits zur Verfügung stehen. Sehr interessant fand ich die Aussage von Prof. Sierke, dass bisher in den Fernstudiengängen der PFH die Abbrecherquote bei 12-13 Prozent liegen würde und man dieses Ziel auch für die Psychologie-Studiengänge habe und sich daran messen lassen wird.

 

Hier das Video (die von mir erwähnte Aussage findet sich ziemlich am Ende des Beitrags):

 

 

Bearbeitet von Markus Jung
Links korrigiert.

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Hallo zusammen,

dass sind ja interessante Neuigkeiten !

Ich hätte da noch eine weitere Frage:

Können/werden Studienleistungen aus dem BSc Psychologie der Fernuni Hagen anerkannt ?

Vielleicht haben sich noch andere wie ich, an der Fernuni Hagen für Psychologie eingeschrieben und sind auch zufrieden (trotz des Mangels an klinischer Psychologie) aber wenn es einen Studiengang geben sollte der die klinische mit abdeckt wäre zumindest für mich der Wechsel eine Überlegung wert...die ersten Semester in Hagen sind ja bekanntermaßen recht speziel und werden so gut wie nie an anderen Unis anerkannt aber wie sieht es im weiteren Studienverlauf aus ?

Sollte die Frage schno gestellt worden sein entschuldige ich mich und bitte um einen Schups in die Richtung (habe in thread nichts entdecken können).

Vielen Dank und viele Grüßee!!

Astrid

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