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Fernabitur trotz Beruf als Soldat


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Guten Tag Community,

also ich habe mich jetzt versucht hier in dem Forum, bei YouTube oder sonstigen Informationsquellen darüber zu informieren, ob ich bei meinem Beruf das Fernabitur schaffen könnte/anstreben sollte oder es aufgrund einiger Umstände die ich gleich noch erörtern werde, doch besser sein lassen sollte. ( Einziger Grund es nicht zu machen, wären geringe bis gar keine Chance es zu bestehen)

 

Also kurz zu meiner Person um meine Situation nachvollziehen zu können, ich bin 30 Jahre alt, bin zur Zeit als Soldat tätig,( für die nächsten sieben Jahre), bin vergeben (zeitlicher Hintergrund, deswegen die Aufzählung). Da ich nicht weiß ob ich Berufssoldat werde und mich schon mal bestmöglich auf mein ziviles Leben vorbereiten möchte, war/ist meine Idee, die Zeit nach meiner Arbeitszeit produktiv zu nutzen.  Ich denke diese Informationen sollten reichen um meine Situation annähernd nachvollziehen zu können, da ich leider nichts vergleichbares gefunden habe, also auch Berufe die damit vergleichbar wären z.B. mit Geschäftsreisen oder ähnlichem, hoffe ich durch meinen Beitrag die Informationen zu bekommen, die mir noch fehlen. 
 

Also in den 3 Studienratgebern die ich gelesen habe, steht eine durchschnittliche Lernzeit von ca. 15-16 Stunden pro Woche als Empfehlung/Notwendigkeit, da ich durch meinen Beruf auch öfter mal für einige Tage bis Wochen unterwegs sein kann, wäre eine meiner Fragen ob jemand eine vergleichbare Situation privat/beruflich hat, und wie die Person es gemeistert hat bzw. es überhaupt zu meistern ist. 
Dazu sollte man wissen, mein Bestreben liegt bei einem guten bis solidem Abitur, und nicht grad noch so bestanden. Dafür vielleicht noch wichtig zu wissen, ich würde das „Modul 1“ nehmen, heißt mit Hauptschulabschluss über knapp 4 Jahre.

 

Die anderen Fragen spare ich mir erstmal, das ist nämlich die wichtigste Frage für mich persönlich.

 

Mit freundlichen Grüßen 

 

Bearbeitet von Pieps
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Es gibt nur eins was dich davon abhält das Fernabi zu schaffen und das bist Du selbst.   Ist es dir wichtig und bekommt dementsprechend eine Priorität und Du klemmst dich hinter, ist es auf

Hallo,    also eines habe ich im Studium - gerade mit Mehrfachbelastungen bzw. -beanspruchungen - gelernt: Man kann das wirklich nicht im Voraus pauschal beantworten, wie sinnvoll oder machb

Moin zusammen,   ich kann da u.a. @SebastianL, @Steffen85 und @Vica nur anschließen. Im Wesentlichen kommt es neben den dienstlichen + privaten Umständen darauf an, mit wie viel Nachdruck ma

vor einer Stunde hat Pieps geschrieben:

da ich durch meinen Beruf auch öfter mal für einige Tage bis Wochen unterwegs sein kann,

 

Fallen diese Zeiten zum Lernen dann ganz raus, oder kannst du dir auch was mitnehmen und "unterwegs" durcharbeiten? Ein Fern* zeichnet sich ja gerade durch seine Ortungebundenheit aus, auch wenn das sicher noch mal eine größere Herausforderung für die eigene Lerndisziplin und Organisation bedeutet, als wenn man einen festen Lernplatz und -rhythmus hat.

Bearbeitet von Alanna
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vor 10 Stunden hat Raven_Blacksky geschrieben:

Ob du das schaffst oder nicht hängt allein von dir ab. Ich selber würde eine Vollzeit-Stelle und ein Voll- oder Teilzeit-Fernkurs jedenfalls nicht schaffen.

Danke dir für diesen Beitrag, sehe ich persönlich anders, aber deswegen habe ich ja gezielt nach Menschen gefragt, die Erfahrungen oder Berührungspunkte damit hatten.

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vor 9 Stunden hat Alanna geschrieben:

 

Fallen diese Zeiten zum Lernen dann ganz raus, oder kannst du dir auch was mitnehmen und "unterwegs" durcharbeiten? Ein Fern* zeichnet sich ja gerade durch seine Ortungebundenheit aus, auch wenn das sicher noch mal eine größere Herausforderung für die eigene Lerndisziplin und Organisation bedeutet, als wenn man einen festen Lernplatz und -rhythmus hat.


Nein diese Zeiten würden nicht ganz wegfallen, es wäre einfach nur komplizierter, bzw. kann es sein, dass man seine Lernphase unterbrechen müsste, oder halt weniger Zeit hat als die empfohlene Zeit. Und ich gehe generell nicht davon aus, dass es leicht wird.

 

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Das klingt jetzt nach Kalenderspruch, aber ich denke, wenn man ein klares Ziel hat, kann man relativ viel erreichen. Aber ich lese aus Deinem Post nicht heraus, was genau Du mit dem Abi anfangen möchtest, d. h. was Dein konkretes Ziel ist. Was hast Du denn in Deinem "zivilen Leben" vor, wenn es dazu kommt? Ich denke, das ist die wichtigste Frage und der Ausgangspunkt dafür zu überlegen, ob das Abitur sinnvoll/nötig ist oder ob Dein Ziel nicht anders erreichbar ist, z. B. durch ein Studium über die Zulassung für Berufserfahrene. (Du hast doch bei der Bundeswehr oder unabhängig davon sicher eine Ausbildung gemacht und irgendeine Art von Berufserfahrung?)

Bearbeitet von miss_reid
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Hallo, 

 

also eines habe ich im Studium - gerade mit Mehrfachbelastungen bzw. -beanspruchungen - gelernt: Man kann das wirklich nicht im Voraus pauschal beantworten, wie sinnvoll oder machbar das theoretisch ist. 

Zeimanagement ist zwar schon ein wichtiger Posten, aber diese Anbieter-Angaben kann man meines Erachtens knicken; weiterhin ist es nicht unbedingt so, dass man eben irgendwie nur diese 16 Stunden freischaufeln müsste. Viel wichtigere Mitspieler im Fernstudium waren bei mir Frustrationstoleranz, Selbstwirksamkeit, Nervenstärke und ein gewisser Optimismus. Es kann ja z.B. so sein, dass man die 16 Stunden definitiv hinbekommt oder sich nach Feierabend sogar noch mehr Zeit nehmen kann - aber das ist eventuell Zeit, in der man sich durch ein verhasstes Fach kämpfen muss, man trotz aller Anstrengungen schlechte Noten bekommt oder wo man wirklich gar keine Lust drauf hat. Wenn das Berufs- und Privatleben dagegen gerade drückt, kann das Abi noch so gut laufen, man kann es dann eventuell nicht immer in Einklang bringen.

Das einzig wahre Gradmaß ist meines Erachtens Zeit minus Anfangseuphorie, in der man sich (und seine Stärken und Grenzen) als Fernstudi sehr genau kennenlernt. Darum würde ich es auch anfangen und einfach schauen, wie es einem im Verlauf der Monate damit geht - ob man sich das gut vorstellen kann, oder ob man so gar nicht auf's Pferd kommt. Man muss gesehen haben, wie man mit den ersten Hoch und Tiefs umgegangen ist. Dann kann man ja sein Fazit immer noch ziehen. 

Ich finde auch die Motivation hinter dem Ziel wichtig; du sprichst von einem guten, mindestens soliden Abitur nicht gerade-so-bestanden. Da ist natürlich die Frage: Soll damit ein NC-Fach studiert werden oder geht es mehr um persönliche Anerkennung. Was wäre im Falle eines Abis von 3,0 bis 3,9?
Je klarer umrissen die Absicht ist, desto leichter ist es mMn, den roten Faden nicht zu verlieren.

Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Projekt!:)

LG 

Wünsche dir bei  

Bearbeitet von Vica
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vor einer Stunde hat miss_reid geschrieben:

Das klingt jetzt nach Kalenderspruch, aber ich denke, wenn man ein klares Ziel hat, kann man relativ viel erreichen. Aber ich lese aus Deinem Post nicht heraus, was genau Du mit dem Abi anfangen möchtest, d. h. was Dein konkretes Ziel ist. Was hast Du denn in Deinem "zivilen Leben" vor, wenn es dazu kommt? Ich denke, das ist die wichtigste Frage und der Ausgangspunkt dafür zu überlegen, ob das Abitur sinnvoll/nötig ist oder ob Dein Ziel nicht anders erreichbar ist, z. B. durch ein Studium über die Zulassung für Berufserfahrene. (Du hast doch bei der Bundeswehr oder unabhängig davon sicher eine Ausbildung gemacht und irgendeine Art von Berufserfahrung?)

Ja da wirst du wahrscheinlich recht haben, das Ziel habe ich auf jedem Fall. Na grundsätzlich habe ich vor Berufssoldat zu werden, da bin ich momentan in der mittleren Führungsebene tätig, würde aber mit bestandenem Abitur, sofern ich Berufssoldat werden würde, einen Laufbahnwechsel beantragen in die gehobene Führungsebene. Falls es mit dem Berufssoldaten, und somit auch nicht mit dem Offiziersdasein klappt, würde ich halt Ende 2027 ausscheiden, und hätte fünf Jahre Berufsförderungsdienst, um mich wieder in die zivile Marktwirtschaft einfinden zu können, und diese fünf Jahre würde ich dann für ein Studium nutzen wollen. Und ja ich habe zwei abgeschlossene Berufsausbildungen, einmal als Kfz-Mechatroniker und einmal als Mauerer. 

Bearbeitet von Pieps
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vor 6 Minuten hat Vica geschrieben:

Hallo, 

 

also eines habe ich im Studium - gerade mit Mehrfachbelastungen bzw. -beanspruchungen - gelernt: Man kann das wirklich nicht im Voraus pauschal beantworten, wie sinnvoll oder machbar das theoretisch ist. 

Zeimanagement ist zwar schon ein wichtiger Posten, aber diese Anbieter-Angaben kann man meines Erachtens knicken; weiterhin ist es nicht unbedingt so, dass man eben irgendwie nur diese 16 Stunden freischaufeln müsste. Viel wichtigere Mitspieler im Fernstudium waren bei mir Frustrationstoleranz, Selbstwirksamkeit, Nervenstärke und ein gewisser Optimismus. Es kann ja z.B. so sein, dass man die 16 Stunden definitiv hinbekommt oder sich nach Feierabend sogar noch mehr Zeit nehmen kann - aber das ist eventuell Zeit, in der man sich durch ein verhasstes Fach kämpfen muss, man trotz aller Anstrengungen schlechte Noten bekommt oder wo man wirklich gar keine Lust drauf hat. Wenn das Berufs- und Privatleben dagegen gerade drückt, kann das Abi noch so gut laufen, man kann es dann eventuell nicht immer in Einklang bringen.

Das einzig wahre Gradmaß ist meines Erachtens Zeit minus Anfangseuphorie, in der man sich (und seine Stärken und Grenzen) als Fernstudi sehr genau kennenlernt. Darum würde ich es auch anfangen und einfach schauen, wie es einem im Verlauf der Monate damit geht - ob man sich das gut vorstellen kann, oder ob man so gar nicht auf's Pferd kommt. Man muss gesehen haben, wie man mit den ersten Hoch und Tiefs umgegangen ist. Dann kann man ja sein Fazit immer noch ziehen. 

Ich finde auch die Motivation hinter dem Ziel wichtig; du sprichst von einem guten, mindestens soliden Abitur nicht gerade-so-bestanden. Da ist natürlich die Frage: Soll damit ein NC-Fach studiert werden oder geht es mehr um persönliche Anerkennung. Was wäre im Falle eines Abis von 3,0 bis 3,9?
Je klarer umrissen die Absicht ist, desto leichter ist es mMn, den roten Faden nicht zu verlieren.

Wünsche dir viel Erfolg bei deinem Projekt!:)

LG 

Wünsche dir bei  

Hey,

ja das diese Anbieter Angaben, nicht für jedermann zutreffen ist mir klar, ist halt eine pauschalisierte Zeitangabe, bei der sich wohl die Erfolgschancen am positivsten darstellen, aber ich möchte ja nur einige Meinungen und Ratschläge von Personen, die sowas vergleichbares schon durchgemacht haben. Was ich dann aus den gesammelten Erfahrungsberichten mache, muss ich dann für mich selbst herausfinden.

Aber ich finde deinen Beitrag auf jeden Fall hilfreich, und muss ja auch sagen, dass ich momentan um es in etwa abschätzen zu können, schon Fremdsprachenkurse mache, usw.

 

Naja ich muss ehrlich sagen, dass mit dem Abiturdurchschnitt, hat er was damit zu tun, das ich der Meinung bin, man sollte Sachen richtig oder gar nicht machen, und wenn ich mein bestes gebe und es einfach nicht für mehr gereicht hat, dann ist es halt einfach so und ich muss sehen was ich dann daraus mache. Aber wie gesagt der Anspruch des Durchschnitts ist reiner Anspruch an mich selbst, und nicht an irgendeinen Beruf/Werdegang gebunden.

 

Ich danke dir auf jeden Fall für deine hilfreiche Antwort !

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