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Gibt es noch Fachhochschulen?


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vor 10 Stunden schrieb Sternenseglerin:

Richtig, die SRH ist keine Uni.

 

Fachhochschulen findet man heute auch unter "Hochschule für angewandte Wissenschaften".

Ich glaube viele hier dürften garnicht an einer Uni studieren, mich eingeschlossen. Dafür braucht man doch  richtiges Abi oder nicht?

Ich habe es so verstanden, dass sich Personen mit Abitur bzw. Fachabi aussuchen können ob FH oder Uni und alle beruflich qualifizierten und oder Fachhochschulreife gehen automatisch auf die FH.

 

Angeblich war es früher an der FH so, dass man berufliche Praxis vorweisen musste bevor man dort studieren konnte. Das wurde aber auch aufgeweicht, meinte einer unserer Dozenten.

 

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vor 5 Minuten schrieb brotzeit:

Ich glaube viele hier dürften garnicht an einer Uni studieren, mich eingeschlossen. Dafür braucht man doch  richtiges Abi oder nicht?

 

An der FernUni Hagen nicht: Studieren ohne Abitur an der FernUni Hagen

 

Mache zwar selber einen Abiturfernlehrgang, denke aber, dass das "richtige Abitur" maßlos überschätzt wird. Finde, dass z.B. ein Maschinenbau-Techniker weitaus bessere Voraussetzungen für ein Maschinenbau-Studium hat als ein 18jähriger Abiturient ohne entsprechende (berufliche) Qualifikation.

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vor 14 Minuten schrieb AbiFreak:

Finde, dass z.B. ein Maschinenbau-Techniker weitaus bessere Voraussetzungen für ein Maschinenbau-Studium hat als ein 18jähriger Abiturient ohne entsprechende (berufliche) Qualifikation.

Ich sage es dir wie es ist. Den beruflichen Vorteil hast du nur so lange, bis die Module kommen die auf Mathe 2 aufbauen. Ab da kannst du deine bisher gemachten Erfahrungen vergessen. An diesem Punkt sind alle auf dem gleichen Stand. Das ist etwa am Anfang des zweiten Semesters.

Alles was danach kommt hat irgendwie mit Mathe zu tun und sowas lernst du nicht in einer Weiterbildung oder in der Arbeit. Ich würde die berufliche Qualifikation nicht zu hoch ansetzen. Hilft beim Einstieg, aber mehr auch nicht.

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vor 15 Minuten schrieb brotzeit:

Den beruflichen Vorteil hast du nur so lange, bis die Module kommen die auf Mathe 2 aufbauen. Ab da kannst du deine bisher gemachten Erfahrungen vergessen. An diesem Punkt sind alle auf dem gleichen Stand. 

 

Mag sein. Kann das hier schlecht ausführen, weil das Thema eher in den Thread "Ist Mathe im Fernstudium wirklich so schwer?" gehört, kann Dir aber sagen, dass auch viele Abiturienten nicht gut genug Mathe können. Und in anderen Fächern sieht's nicht wesentlich besser aus. Übrigens auch ein Grund für die hohe Zahl von Studienabbrechern. 

 

"Das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife", wie das Abitur auch genannt wird, ist im Grunde genommen überhaupt keines. Kein Mensch kann heute noch genau definieren, was nun eigentlich zur "Hochschulreife" gehört, weil es keinen einheitlichen Fächerkanon mehr gibt. Der eine Abiturient hat dieses, die andere Abiturientin jenes Fach vorzeitig abgewählt. Eine Folge der deformierten..., ähm... reformierten Oberstufe. 

 

Was soll das Abitur z.B. im Hinblick auf ein Ingenieurstudium bringen, wenn der/die Betreffende 'ne glatte 5 im Mathe-Grundkurs und Physik abgewählt hat? 

 

Gut, man kann jetzt sagen, dass Nicht-Abiturienten solche Lücken vor oder während des Studiums schließen müssen (Vor-/Brückenkurse usw.). Nur, das müssen "richtige Abiturienten", die Mängel in diesen Fächern haben, genauso. Von daher mache ich da keinen Unterschied. 

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vor 5 Stunden schrieb brotzeit:

Ich glaube viele hier dürften garnicht an einer Uni studieren, mich eingeschlossen. Dafür braucht man doch  richtiges Abi oder nicht?

Ich habe es so verstanden, dass sich Personen mit Abitur bzw. Fachabi aussuchen können ob FH oder Uni und alle beruflich qualifizierten und oder Fachhochschulreife gehen automatisch auf die FH.

 

Das höre ich zum ersten Mal. 


Also in Rheinland-Pfalz/Saarland kann man auch ohne Abi/Fachabi als beruflich Qualifizierter an den Universitäten studieren. 
Wie das in anderen Bundesländern aussieht weiß ich nicht. 

Bearbeitet von Moondance
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Ich komme aus Baden Württemberg und ich könnte auch an einer Universität studieren.

 

Bzw nein, ich glaube Medizin würde nicht gehen.

 

Fällt wie schon erwähnt unter die Kategorie beruflich qualifiziert fallen. Ich finde es auch wichtig, dass es diese Möglichkeit gibt. Ich kenne viele, die nicht den geraden Weg gegangen sind.

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vor 3 Stunden schrieb Moondance:

Das höre ich zum ersten Mal. 

Hast recht. Da lag ich wohl falsch. Habe nachgesehen. Es kann jeder alles machen, Vorbildung ist egal. Bis auf ein paar Ausnahmefächer.

Wofür benötigt man dann noch die BOS, FOS usw. Es ist in meinem Augen doch sinnvoller eine Ausbildung zu machen, mit der man bei Scheitern im Studium noch Geld verdienen kann, als mit den oben genannten Schulen volles Risiko zu fahren. BOS ist erst nach der Ausbildung, aber stattdessen kann man einfach 3 Jahre arbeiten, wovon die Ausbildung bestimmt auch angerechnet wird. Ein Vorkurs reicht doch dann für die FH und Uni.

Wozu ist denn dann noch ein echtes Abi gut? 90 % davon bräuchten es bei ihrer Studienwahl doch garnicht, oder? 

Bearbeitet von brotzeit
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vor 1 Stunde schrieb brotzeit:

Hast recht. Da lag ich wohl falsch. Habe nachgesehen. Es kann jeder alles machen, Vorbildung ist egal. Bis auf ein paar Ausnahmefächer.

Wofür benötigt man dann noch die BOS, FOS usw. Es ist in meinem Augen doch sinnvoller eine Ausbildung zu machen, mit der man bei Scheitern im Studium noch Geld verdienen kann, als mit den oben genannten Schulen volles Risiko zu fahren. BOS ist erst nach der Ausbildung, aber stattdessen kann man einfach 3 Jahre arbeiten, wovon die Ausbildung bestimmt auch angerechnet wird. Ein Vorkurs reicht doch dann für die FH und Uni.

Wozu ist denn dann noch ein echtes Abi gut? 90 % davon bräuchten es bei ihrer Studienwahl doch garnicht, oder? 

Viele wissen ja noch garnicht (im jungen Alter) was sie überhaupt später machen wollen. Wenn ich eine Berufausbildung anfange denke ich nicht ich wäre damals schon auf dem Gedanken "ja und dann will ich studieren". Und wenn man mit Berufsausbildung auch erst i. d. R. für die meisten (privaten) FH's oder Unis mind. 3 Jahre danach einer Beschäftigung nachgehen muss, kann die Dauer bis zum Beginn des Studiums ja bis zu 6 Jahre anwachsen. Ich denke das kann und sollte jeder für sich selbst entscheiden, es ist sicher auch eine frage des finanziellen ob man an einer staatlichen oder privaten FH gehen will. Ich denke auch, auch wenn wir hier ein großes Angebot an priv. FH's haben, vielen Schülern etc. ist diese Möglichkeit garnicht mal so bekannt. Da heisst es Abi, Uni od. FH oder Ausbildung und von solchen privat Dingern hat man höchstens mal gehört und die sind ja so unseriös....

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Noch eine Anmerkung: Einige Hochschulen sind dazu übergegangen, den englischen Begriff "University" mit in ihrem Namen zu führen - auch dadurch werden sie nicht zu einer Universität, so zum Beispiel die AKAD University oder die SRH Fernhochschule, die sich auch als "The Mobile University" bezeichnet und mobile-university.de sogar als URL hat.

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