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Gibt es noch Fachhochschulen?


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Vielleicht leicht off Topic, aber was mir auffällt ist, dass Mittlerweile auch immer mehr Universitäten Ihr Angebot für Berufsbegleitende Studiengänge ausweiten. (Leider gleich teuer -teurer als die privaten)

z.B die Universität Oldenburg und die Universität Lüneburg im Bachelor BWL.

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Die Frage, ob es noch Fachhochschulen gibt, lässt sich dann wohl so beantworten, dass es sie noch gibt, diese sich aber inzwischen meist Hochschulen nennen; z.B. die Wilhelm Büchner-Hochschule, die früher Fernfachhochschule Darmstadt hieß. 

 

Das Studium an den heutigen (Fern-)Hochschulen ist demnach praxisorientierter als das an den Universitäten. 

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Für mich ist "Hochschule" der Überbegriff zu Fachhochschule und Universität. Alle Universitäten sind Hochschulen, aber nicht alle Hochschulen sind Universitäten, sondern es gibt eben auch Fachhochschulen (die sich verwirrenderweise heutzutage chic "university of applied sciences" nennen, was natürlich nicht zur Klarheit beiträgt).

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Mein Eindruck ist, dass viele (vor allem private) FHs einen Imagewechsel probieren, um dem Stigma der Nur-so-halbe-Uni zu entkommen. Daher auch die Umbenennungen in etwas schnieker klingende Bezeichnungen wie University of Applied Science etc. Ehrlich gesagt auch verständlich in Zeiten, wo sich auf deren Markt ja etwas tut, Stichwort kooperative Promotionen, der Möglichkeit zum Wechsel an die Uni und viele andere Pilotprojekte und Vorstöße. Schon klar, dass man sich da nicht mehr mit der Situation aus den 70ern/80ern vergleichen will.  Dass es Fachhochschulen im Ausland nicht gibt, kann man so übrigens nicht sagen; noch relativ bekannt ist in den Niederlanden die Hogeschool. 

LG

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vor 22 Stunden schrieb AbiFreak:

Demnach müsste man auch ohne Schulabschluss studieren können, sofern man beruflich qualifiziert ist.

 

Um die berufliche Qualifikation erlangen zu können, dürfte aber durchaus ein Schulabschluss notwendig sein.

https://www.fernuni-hagen.de/studium/fernuni_fuer_alle/beruflich_qualifizierte/index.shtml

 

vor 21 Stunden schrieb AbiFreak:

Das mit den 70 % Abbrechern ist glatt untertrieben.

 

vor 21 Stunden schrieb AbiFreak:

hat die FernUni mittlerweile ca. 30 % Absolventen,

 

Das ist dann aber doch eine Abbrecherquote von 70 Prozent - ob die früher mal höher war, ist ja nicht mehr relevant.

 

Bei den privaten Fernhochschulen sind die Abbrecherquoten aus verschiedenen Gründen deutlich geringer, unter anderem ist die Hürde abzubrechen höher, wenn schon viel eigenes Geld investiert wurde und die Betreuung und Unterstützung ist an den privaten Hochschulen oft auch besser. Mitunter wird es den Studierenden sicherlich auch leichter gemacht.

 

Mehr dazu hier:

 

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vor einer Stunde schrieb Markus Jung:

Um die berufliche Qualifikation erlangen zu können, dürfte aber durchaus ein Schulabschluss notwendig sein.

https://www.fernuni-hagen.de/studium/fernuni_fuer_alle/beruflich_qualifizierte/index.shtml

 

Demnach dürfte man mit einem mittelmäßigen Hauptschulabschluss, einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Verkäufer und anschließender dreijähriger Berufspraxis im Verkauf von Baby-Windeln an der FUH  Wirtschaftswissenschaften studieren?

 

vor einer Stunde schrieb Markus Jung:

Das ist dann aber doch eine Abbrecherquote von 70 Prozent - ob die früher mal höher war, ist ja nicht mehr relevant.

 

Halte eine Abbrecherquote von 70 % für vertretbar, wenn man die besonderen Schwierigkeiten eines Fernstudiums berücksichtigt. Einige Präsenzuniversitäten haben in Studiengängen wie Maschinenbau oder Elektrotechnik Studienabbrecher in der Größenordnung von ca. 50 %. Im Studiengang Informatik sollen es (an den Präsenz-Unis) durchschnittlich gar 75 % sein, die keinen Abschluss erreichen. Und dies, obwohl die Studenten dort fast ausnahmslos Abitur haben (was gleichzeitig beweist, dass selbst Studenten mit Abitur häufig nicht studierfähig sind). 

 

vor einer Stunde schrieb Markus Jung:

Bei den privaten Fernhochschulen sind die Abbrecherquoten aus verschiedenen Gründen deutlich geringer, unter anderem ist die Hürde abzubrechen höher, wenn schon viel eigenes Geld investiert wurde und die Betreuung und Unterstützung ist an den privaten Hochschulen oft auch besser. 

 

Diese Gründe sind für mich nachvollziehbar. Allerdings: Ist das mit den geringeren Abbrecherquoten an privaten Fern-(Fach)Hochschulen jetzt eine Vermutung oder basiert das auf konkreten Zahlen? 

 

Soweit mir bekannt - und das geht aus Deinem Video deutlich hervor - ist stichhaltiges Zahlenmaterial hierzu nicht verfügbar. Dies gilt übrigens auch für Fernlehrgänge wie Abitur. Aussagekräftige Fakten werden von den privaten Anbietern - wohl aus guten Gründen - nicht genannt (um nicht zu sagen: verschwiegen), auch auf gezieltes Nachfragen hin nicht. Ich darf in dem Zusammenhang vielleicht an das Interview mit Frau Dr. Srocke (ILS) erinnern, das Du bereits vor Jahren mit ihr geführt hast. 

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vor 21 Minuten schrieb AbiFreak:

Demnach dürfte man mit einem mittelmäßigen Hauptschulabschluss, einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Verkäufer und anschließender dreijähriger Berufspraxis im Verkauf von Baby-Windeln an der FUH  Wirtschaftswissenschaften studieren?

 

So sieht es aus. Das ist halt eine Industrie die Absolventen produziert. Egal ob staatlich oder privat, da steckt viel Geld drin. Wenn man das beschränken würde, fallen ein haufen Arbeitsplätze weg. Ist wie mit den Techniker- und Meisterschulen. Die müssen jedes Jahr voll werden. Um das zu gewährleisten hebt man einfach alle Beschränkungen auf und behauptet alle sind geeignet.

Bearbeitet von brotzeit
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vor 2 Stunden schrieb Markus Jung:

 

Um die berufliche Qualifikation erlangen zu können, dürfte aber durchaus ein Schulabschluss notwendig sein.

https://www.fernuni-hagen.de/studium/fernuni_fuer_alle/beruflich_qualifizierte/index.shtml

 

 

In vielen Ländern gibt es eine Open University, wo kein Schulabschluß gefordert wird. Die akademischen Grade sind vollwertig und international anerkannt.

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vor 19 Minuten schrieb brotzeit:

So sieht es aus. Das ist halt eine Industrie die Absolventen produziert. Egal ob staatlich oder privat, da steckt viel Geld drin. Wenn man das beschränken würde, fallen ein haufen Arbeitsplätze weg. Ist wie mit den Techniker- und Meisterschulen. Die müssen jedes Jahr voll werden. Um das zu gewährleisten hebt man einfach alle Beschränkungen auf und behauptet alle sind geeignet.

Wobei das in Meinen Augen auch sehr viel sinn macht. (Bin selbst über die Berufsqualifikation eingestiegen) Klar fehlt bei Mathe der Abistoff aber je nach Studiengang wird dieser mehr oder weniger benötigt. Und es ist einfach viel leichter  z.B. nur Mathe aufzuarbeiten, als direkt ein komplettes Abitur/ Fachabitur oder eine Aufstiegsfortbildung (Meister, Fachwirt) vorzunehmen.

 

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