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Macht das noch Sinn? - Noten im Fernstudium

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Hallo,

das Grundstudium werde ich mit 2,0 abschließen. Das zählt aber für das Hauptstudium nichts.

Im Hauptstudium habe ich nun nach ca der Hälfte der Module einen Schnitt von 3,5 -> das macht ein Diplom mit Note 4 (ausreichend).

Mein Hauptproblem ist dabei, dass ich viel zu wenig Zeit in das Studium investiere, wäre da mehr möglich, wären die Noten auch entsprechend besser. Aber da wird sich in den nächsten Jahren nicht viel machen lassen, mein Leben ist nunmal, wie es ist.

Ich frage mich trotzdem:

lieber das Studium mit vier abschließen und das Diplom haben, oder doch lieber jetzt erstmal unterbrechen und dann weiter machen, wenn die Noten eher gegen 2 gehen?

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Schwierige Frage, werden die Noten nach der Unterbrechung wirklich soviel besser, oder besteht nicht eher die Gefahr nie wieder anzufangen?

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Hallo

Wie wahrscheinlich ist es denn, dass in ein bis zwei Jahren wirklich mehr Zeit für das Fernstudium da ist? Wenn das in Wirklichkeit nicht absehbar wäre, dann würde ich für mich persönlich (!), so glaube ich, einen "Vier-gewinnt"-Abschluss vorziehen. Ein unterbrochenes Studium kann eben leider auch zu einem abgebrochenen Studium werden, wenn sich die Rahmenbedingungen in der Zwischenzeit nicht so wirklich ändern.

Welchen Eindruck hast Du denn selbst? Werden die Rahmenbedingen in absehbarer Zukunft tatsächlich besser werden?

Viele Grüße

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Ich wäre auch mit einer Unterbrechung sehr vorsichtig. Ich kenne viele, die lediglich ein Urlaubssemester eingelegt haben - aus verschiedensten Gründen - und danach nicht mehr richtig Tritt fassten oder ganz aufhörten.

Du musst für Dich selbst wissen, ob Du in absehbarer Zeit wirklich mehr Zeit zur Verfügung hast um Dich dann nicht nur ausreichend mit dem neuen sondern auch mit dem alten Stoff noch einmal zu beschäftigen.

Zudem solltest Du bedenken, dass Du nach der Hälfte einen Schnitt von 3,5 hast. Jetzt kannst Du Dir ja mal ausrechnen, was Dir - vereinfacht - ein Schnitt von 2,0 in der zweiten Hälfte wirklich noch bringt. Richtig, Du wärst in der Gesamtnote von der vier runter...aber dann muss es auch gut laufen. Ein wirklich noch sehr überzeugender Schnitt in der Gesamtnote dürfte unrealistisch sein, wenn Deine Noten nicht merklich gegen die 1,0 tendieren.

Dieses Risiko solltest Du also auch beachten und abwägen, wie hoch das Risiko einer Unterbrechung ist im Vergleich zu dem, was Du evtl. noch gewinnen kannst.

Persönlich? Für mich persönlich wäre eine solche Unterbrechung Gift gewesen. Ich weiß nicht, ob ich mich später noch einmal hätte motivieren können. Mehr Zeit hätte ich mit Blick auf meinen Lebensverlauf nicht bekommen. Im Gegenteil, der Anteil den ich ins Studium investieren konnte/ hätte können, wurde von Jahr zu Jahr weniger. An besser Noten hätte ich nicht geglaubt. Aber Du bist ja eben nicht ich und Deine Situation mag vielleicht anders sein.

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Wenn du (auch) aus beruflichen Gründen nicht so viel Zeit für das STudium hast, dann würde ich nicht unterbrechen. Im Falle einer Bewerbung ist ein Studium, das in Zeit hoher beruflicher Belastung mit mittleren Noten abgeschlossen wird vermutlich höher angesehen, als ein Studium, das u.U. nicht beendet ist oder aus beruflichen Gründen unterbrochen werden musste. Das wäre zumindest meine Überlegung dazu, ob das tatsächlich so ist, weiss ich nicht.

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Hauptsächlich liegt es am Job, der schießt gegen jede Planung quer. Heute habe ich z.B. erfahren, dass ich im kompletten April keinen Tag frei haben werde. Ich bin jeweils zwei Wochen am Stück auf einer Baustelle und da werden die Wochenenden durchgearbeitet. Die Ostertage habe ich zwar theoretisch frei, bin da aber für die Bereitschaft für die kompletten Tage eingeteilt. Direkt nach Ostern geht es wieder bis zum 2.Mai auf die Baustelle. Mitte Mai wären die nächsten beiden Prüfungen.

Das geht bis Ende Mai so weiter. Ab 1.6. ändere ich erneut meine berufliche Ausrichtung und übernehme die Leitung einer Abteilung. Damit verbunden ist, dass ich nicht mehr reisen werde. Am 15.08. zieht dann aber meine Tochter wieder zu mir, sodass der Zeitgewinn sich aufhebt.

Wirklich absehbar ist es nicht, dass mein Zeitproblem in den nächsten Jahren besser wird, eher schlechter ;)

Mein worst-Case Schnitt ist gerade bei 3,6. Wenn ich die offenen Prüfungen alle mit 2 schreibe, dann ist es insgesamt eine 2,3, also noch eine 2.

Wenn ich die restlichen Prüfungen mit 4 schreibe, die Diplomarbeit jedoch mit 2, dann wird es insgesamt eine 3,2.

Wenn ich die Diplomarbeit mit 2 und die restlichen Prüfungen mit 2 oder 3 (50% Verteilung) schreibe, komme ich insgesamt auf eine 2,5.

Rechnerisch und auch von meinem Leistungsvermögen ist also eine deutlich bessere Abschlußnote möglich.

Zumindest die 2,5 würde ich gern erreichen, damit ein Master zumindest theoretisch offen bleibt.

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Hallo,

um was für ein Fach handelt es sich denn? Ein schlechtes Diplom muss ja nicht den Master verbauen. Es schränkt nur die Wahlmöglichkeit ein...

MfG

studiuminspe

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Die WINGS (bei der du ja aktuell studierst, richtig?) bietet doch auch einen solchen Master an. Auf deren Homepage kann ich auf Anhieb bei den Zulassungsvoraussetzungen keinen geforderten Notendurchschnitt erkennen, es wird nur ein nationaler oder internationaler Hochschulabschluss genannt, den du mit deinem Diplom ja dann hättest. Hast du dich dahingehend mal bei der WINGS erkundigt?

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Momentan bin ich an der Wings, stimmt. Den Master dort finde ich aber nicht überzeugend ;)

Möglich wäre der Master in Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen oder General Management an der IUBH (das wird aber aus Kostengründen nichts).

Außerdem werde ich keinen Master anfangen, solange ich nicht realistisch ein Zeitfenster sehe um wieder sinnvoll studieren zu können.

Momentan sträubt sich auch alles gegen einen Master, ich mag einfach nicht mehr...

Als höchsten Abschluß hätte ich dann also ein Diplom im Bereich 3-4...

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