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Prüfungsvorbereitung durch Altklausuren/Musterklausuren?

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

an der Wings gab es offiziell weder Musterklausuren noch Altklausuren. Auch durfte man die Aufgabenzettel der eigenen Klausur nicht mitnehmen, sondern musste sie mit der geschriebenen Klausur abgeben.

Trotzdem gab es inoffiziell für manche Fächer entsprechende Klausuren und ich habe sie mir dann natürlich auch angesehen.

An der Hochschule Fresenius ist es bisher genauso. Es gibt keine Beispielklausuren, trotzdem werde ich von Kommilitonen immer wieder danach gefragt. 

In Hagen gibt es auf der Webseite des Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften eine ganze Sammlung von Klausuren der letzten Semester pro Modul.

Für mich war das nie ein Kriterium für die Auswahl der Hochschule. Der Perfektionist in mir möchte das Modul verstehen und nicht nur die Klausur bestehen (und so wirkt es auf mich). Aber sind meine Ansprüche da zu hoch?
Wie ist es an anderen Hochschulen? Gibt es Beispielklausuren? Sind diese ähnlich/identisch zu den Klausuren?

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Bei der DIPLOMA gibt es auch keine Musterklausuren, oder gar alte Klausuren.

Dort gibt es auch keine zentralen Klausuren. Die Klausuren stellt der Dozent des jeweiligen Moduls und Studienzentrums selbst. D.h. die Klausur in München sieht im gleichen Modul in Kassel ganz anders aus.


Casemanager in der ambulanten Kriminaltherapie (Forensische Psychiatrie), QMB und Auditor (DGQ) / Gesundheits- und Krankenpfleger / Fachkrankenpfleger für Psychiatrie / Administrator für Krankenhausinformationssysteme und forensische Dokumentation / Gesundheitspädagogik/-management B.A.

 

Bachelor Blog / 1. Semester Psychologie M.Sc. (MEU)

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Wir leben in einer Zeit, in der vorrangig ein Dokument zählt, dass einem einen gewissen Wissensfundus bescheinigt bzw. zertifiziert. Erst dann kommt irgendwann die eigentliche Anforderung, dass dieses Wissen auch vorhanden ist und abgerufen werden kann.

 

Ist das Wissen vorhanden, aber kein Zeugnis oder Zertifikat, welches dieses Bescheinigt, dann ist das Wissen in vielen Bereichen nahezu wertlos.

 

Liest man sich hier im Forum durch die zahlreichen Threads und Blogeinträge, dann stößt man immer wieder auf Einträge, die auf reines Auswendiglernen hindeuten, um die Klausuren zu bestehen und die benötigten ECTS zu ergattern - Hauptsache die Lernkarten sind geschrieben und die Skripte zusammengefasst.  

 

Was ich damit sagen will, meiner Meinung nach, werden in unserer (Leistungs-)Gesellschaft die verkehrten Anforderungen gestellt, was bei dem einzelnen einen enormen Druck auslöst.

 

Bei Präsenzlehrformen präsentiert sich vor dem Studenten ein Tutor, der in der Regel Infos von sich und seinen Erwartungen preisgibt. Einige geben mehr Hilfestellungen und Hinweise, was möglicherweise in Klausuren erwartet wird, andere weniger. Fernlehrformen hingegen sind recht anonym, von daher werden die Ängste vor dem unbekannten bei vielen studierenden größer sein. Da hilft dann eine Beispiel- oder Übungsklausur ein wenig, um das Gemüt zu beruhigen.

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Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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Hi, also an der HFH gibt es im “Online Campus“ immer die letzten 3 Klausuren des jeweiligen Faches zum Download. Und diverse Portale wo man sich die Klausuren der letzten 10 runter laden kann. 

Das ist schon sehr hilfreich und man kann einschätzen, wie die Aufgaben ablaufen. 

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Zitat

Sind diese ähnlich/identisch zu den Klausuren?


Bei uns ja. Manche Fragen kamen so auch wieder in der Prüfung vor. Allerdings ist es dann ein wenig wie für die theoretische Führerscheinprüfung zu lernen: Aus einem großen Fragenkatalog kann dann alles dran kommen ;) 
Die Unis wissen natürlich, dass man so lernt und ändern die Fragen entsprechend ab, aber da der Stoff eingegrenzt ist kann man die Fragen jetzt auch nicht mehr wesentlich verändern. 

Es ist ganz hilfreich, sein Wissen damit zu testen. Ich hatte mich da ganz anders eingeschätzt und dann festgestellt, dass ich gar keine Ahnung habe und die Struktur der Klausur ganz anders ist, als ich gedacht hätte. In sofern war eine panikfreie Vorbereitung zumindest möglich, man wusste, was auf einen zukommt. :) Natürlich immer mit dem Damokles-Schwert, dass man nie weiß, ob es in diesem Jahr nicht komplett andere Fragen geben wird. 
Für eine Leistungsstandprüfung können solche Klausuren aber nie verkehrt sein.

An Präsenzunis wird meiner Erfahrung nach weniger mit Altklausuren gelernt, weil der Dozent schon entsprechende Klausurvorbereitung macht. Meine Präsenz-Freunde zumindest nutzen keine Altklausuren, obwohl sie auch online erhältlich sind (teilweise muss man sie einkaufen). Ist aber sicher auch überall anders. :) 

LG 

 

Bearbeitet von Vica

Der Drache lehrt: Wer hoch steigen will, muss es gegen den Wind tun.
(Aus China) 

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vor 3 Stunden, Vica schrieb:

An Präsenzunis wird meiner Erfahrung nach weniger mit Altklausuren gelernt, weil der Dozent schon entsprechende Klausurvorbereitung macht.

Zumindest ich habe vor etlichen Jahren während meines Erststudiums in Präsenz ganz ordentlich mit Altklausuren gelernt.;)

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Hallo in die Runde,

 

wir bieten bei der Euro-FH mittlerweile in den meisten Studiengängen bzw. Modulen solche Beispielaufgaben in unserem Online-Campus zum Download an. In der Regel handelt es sich dabei um echte Altklausuren. In einigen Fällen – vor allem in den neueren Studiengängen bzw. Modulen – erstellen wir Beispielaufgaben, die vorab nicht in Klausuren eingesetzt wurden, die jedoch den realen Aufgabentypen entsprechen.

 

Wir machen die Erfahrung, dass sich Studierende, die noch am Anfang ihres Fernstudiums sind, solche Beispielaufgaben wünschen, um mehr Sicherheit in der Vorbereitung zu gewinnen, indem sie beispielsweise Einblick in die Strukturen und mögliche Fragestellungen und Umfänge beispielhafter Klausuren erhalten.

 

Das Herzstück der erfolgreichen Prüfungsvorbereitung bleiben natürlich die Studienunterlagen mit den freiwilligen Einsendeaufgaben und den Prüfungsaufgaben, auf die es ein individuelles Feedback vom Tutor gibt.

 

Studierende können sich bei Fragen jederzeit gern an unseren Studienservice wenden.

 

Herzliche Grüße aus Hamburg

Gesa Kloppik

Community Managerin

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Geschrieben (bearbeitet)

Also sehe es genauso. 

 

Bei meinem ersten Anbieter gab es auch keine Musterklausuren. Da hatte man aber auch virtuelle Vorlesungen. Also sah man auch welche Themen dem Dozenten besonders am Herzen gelegen haben.

 

Bei meinem jetzigen Anbieter, also beim Master gibt es bei jedem Modul eine Musterklausur zum Download. Hier muss man sich aber auch alles komplett selbst aneignen.

 

 

Naja direkt abgegangen sind mir die Musterklausuren nicht, da  man ja sowieso keine Vorahnung hat, welche Fragen kommen und alles neutral lernen muss.

 

Das einzige gute an einer Musterklausur ist, dass man sich ein Bild des Aufbaus machen kann.

Auch die Anzahl und die tiefe der Fragen. Wie sehen ggf. Rechnungen aus usw.

 

So geht man doch etwas entspannter in eine Klausur, da man den grundsätzlichen Aufbau und die Menge schon einmal kennt.

 

1:1 ist noch nie vorgekommen. Ist vielleicht von vielen eine falsche Meinung die da aufkommt.

 

Wenn man auf Weiterbildungen schaut, dann lässt sich die IHK als Beispiel ja teures Geld zahlen, wenn man eine alte Prüfung haben möchte.

 

 

Bearbeitet von andreas1983

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Prinzipiell finde ich Musterklausuren/Prüfungsprotokolle gut, da man so eine Idee bekommt, wie die Fragen gestellt sind und welche Themen wichtiger als andere sind.

 

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Auffassung von Prof. Handke, die ich voll und ganz unterstütze: http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/smartphone-an-schulen-googlen-in-der-klausur-erlauben-a-1146879.html . Prüfungsfragen müssen so gestellt werden, dass sie zum Großteil nur beantwortet werden können, wenn man die Materie verstanden hat. Sind die Prüfungsfragen so aufgebaut/gestellt, helfen Musterklausuren ggf. bei der Vorbereitung auf Prüfungen, ersetzen aber nicht das Verstehen.

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Ein interessanter Artikel und noch interessantere Kommentare...

 

Endlich mal ein "Experte" der vorwärts gewandt Ideen und Visionen entwickelt und zur Diskussion stellt. Ob diese nun des Rätsels Lösung sind, bleibt abzuwarten und wird die Zeit zeigen, aber wenigstens ein erster Schritt nach vorne.

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Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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