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Fernstudium mit 52?

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Guten Tag an die Fernstudien-Gemeinde,

ich bin neu hier, weil sich überraschenderweise das Fernstudium für mich zu einem aktuellen Thema geworden ist. Bei einer Verlosung bei der IUBH (Adventskalender) habe ich einen Preisnachlaß von 25% gewonnen. Ich habe mich interessenshalber bei der IUBH-Internet-Seite umgeschaut und die Teilnahme an der Verlosung eher spaßeshalber online ausgefüllt. Mein Beruf ist Radio-Fernsehtechniker, habe auch die Fachhochschulreife und den Meister gemacht, bin allerdings schon 52 Jahre alt. Zur Zeit arbeite ich als Elektrotechniker in einem Servicetechnikbetrieb mit ca. 40 Angestellten. Dort bin ich an sich sehr zufrieden, oft denke/fühle ich aber, daß beruflich für mich noch mehr geht, dies läßt mir irgendwie keine Ruhe…

Interessiert bin ich an den Themen Wirtschaftsingenieur oder Wirtschaftsinformatik, das wäre noch die Fortsetzung/Steigerung meines bisherigen Berufslebens; oder auch an einem Kurswechsel zur sozialen Arbeit, da ich auch schon viel mit Kundendienst zu tun hatte.

Meine Frage: lohnt sich das überhaupt noch in dem Alter und wenn Ja, in welchem Fach ? (Stichworte: Fachkräftemangel, Arbeitsmarkt, Rente mit 67-70 ?)

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yxcv

Für rein berufliche Zwecke, ist aus meiner Sicht 52 "zu alt".

Bis du fertig bist, bist du mindestens 55-56 Jahre.

 

Ende 50 ist für den Arbeitsmarkt schon uninteressant.

Da ist aus meiner Sicht deine Berufserfahrung mehr wert als ein Bachelor.

 

Ich bin 30 und mein Bachelor bringt schon nichts.

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polli_on_the_go
vor 2 Stunden, yxcv schrieb:

 

Ich bin 30 und mein Bachelor bringt schon nichts.

da kann ich Frau @KanzlerCoaching nur zustimmen. Ich bin jetzt 32, fange mit dem Bachelor sogar noch mal recht weit von vorne an und habe absolut nicht die Einschätzung, dass der nichts bringt. Ich denke die Frage und das ist denke ich auch für @DTR von Bedeutung, ist "Was ERWARTE ich mit dem Bachelor". Ich kenne den ein oder anderen Fernstudierenden, der in dem Alterssegment die symbolische Unibank gedrückt hat und sich beruflich verbessern konnte oder zumindest weiterentwickeln konnte. 

 

Ob das Risiko mit 52 viel höher ist, als mit 32 mag ich nicht beurteilen. Wobei ich den Bezug zur SA nicht herstellen kann. Denn alleine das gerne mit Menschen Arbeiten, reicht da glaube ich nicht ;). @DTR was sagt denn einfach einmal deine persönliche "Kosten-Nutzen-Rechnung".


Studierende Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement  - APOLLON

"Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt." (Gotthold Ephraim Lessing)

 

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jennys

Ich denke, zur Steigerung der jetzigen Berufstätigkeit in dem gleichen Bereich kann ein Studium schon noch sinnvoll sein. Ein totaler Umbruch in eine andere Richtung, halte ich hingegend für nicht sinnig, da es dann schon andere/jüngere qualifizierte Kräfte am Markt gibt, im Zweifel auf mit mehr Berufserfahrung in diesen "neuen" Bereich.


 Fernuni Hagen - Wirtschaftswissenschaften (M.Sc.)

Apollon Hochschule d. Gesundheitswirtschaft - Gesundheitsökonomie (M.A.)

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Markus Jung

Mit 52 plus Studiendauer dürfte eine komplette berufliche Umorientierung schwierig sein - und bei der sozialen Arbeit würde ich das so sehen, da ich da kaum Anknüpfungspunkte zu deiner aktuellen Tätigkeit sehe.

 

Um noch ein Stück weiter zu kommen im Beruf, könnte ich es mir aber durchaus sinnvoll vorstellen, wenn auch mit Risiken behaftet.

 

Welche Ziele würdest du denn mit dem Studium verfolgen? - Gerade wenn es in Richtung möglicher Führungsaufgaben gehen soll in deinem Bereich, vielleicht ja sogar in deinem Unternehmen, in dem du schon einen (hoffentlich guten ;)) Ruf aufgebaut hast, sehe ich da durchaus Möglichkeiten. 

 

Wie schwer oder leicht würde es dir denn fallen, die Kosten für das Studium zu finanzieren und mit wie viel Spaß würdest du an diese Herausforderung ran gehen? - Zusätzlich zur Motivation, vielleicht beruflich nochmal ein Stück weiter zu kommen.


Markus Jung (BlogXING - LinkedIn - Twitter - Mail)

Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (Impressum)

 

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DTR

Schonmal Danke für die guten Anregungen !  Ja, ich bin durchaus weiterbildungswillig (und  auch –fähig) und stimme zu, wenn jemand sagt, eine Orientierung am derzeit ausgeübten Umfeld/Arbeitsplatz ist besser als ein Studium, welches erheblich ins Geld geht und eine berufliche Neuorientierung fast schon „erzwingt“. Hier greift auch die Idee der Kosten-Nutzen-Rechnung gut an, den ein Bachelor-Studium würde, grob geschätzt, zwischen 10000,- und 13000,- Euro kosten, während die Qualifikation zum staatlich geprüften Techniker (Elektrotechnik) ca.  6000,- Euro kosten würde. Diese Qualifikation würde in der Tat besser zu meiner derzeitigen beruflichen Tätigkeit passen. Außerdem dürfte die Konkurrenz an Elektroingenieuren oder anderen Ingenieuren groß sein; von IT-Spezialisten mal abgesehen... Außerdem sollte man über den Bachelor hinaus wohl den Master noch zusätzlich anstreben, um konkurrenzfähig zu sein.  Dies würde noch mehr Zeit und Geld kosten…

An einer Führungsposition hätte ich kein großes Interesse, bei meinem derzeitigen Arbeitgeber gibt es auch fast keine Aufstiegschancen. Die Beratung von Kundschaft hat mir Spaß gemacht, daher das „Luftschloß“ soziale Arbeit…

Aber ich möchte mich schon weiter in der Elektrotechnik spezialisieren, um ggf. an höher dotierte Jobs z.B.  im Bereich Servicetechnik/Kundendienst, Reisetätigkeit als spezialisierter Techniker, Meß- und Regeltechnik usw. in der Industrie heranzukommen. Diese Tätigkeiten würden mir auch Spaß machen und die Kosten (und die Dauer) sind überschaubar, denke ich...

(Vorläufiges) Fazit: Ich werde wohl von einem Fernhochschulstudium absehen und eher noch den o.a. Technikertitel anstreben sowie den einen oder anderen Fernkurs für die Verbesserung von konkret geforderten Kenntnissen machen, z.B. Word, Excel, SAP, Englisch etc.

Bearbeitet von DTR
Bessere Übersichtlichkeit

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der_alex

Meister und der staatlich gepr. Techniker sind sich sehr ähnlich. Das wird dich nicht weiter bringen.

Finanziell willst du deine Studiengebühren dir ja später durch höheres Gehalt zurück holen. 

Deine mögliche Zeitspanne von ca. 10 -15 Jahren spielt dagegen, somit abnehmender Grenznutzen.

Auf der anderen Seite kannst du bereits während des Studiums die Themen anwenden, was sicherlich viel Spaß macht.

MeinTipp: Mache es einfach.  Wenn es zu schwer ist, kannst du noch immer aufhören. Später denkst du dir, evtl. hätte ich das geschafft...Was hast du zu verlieren ausser Geld und Zeit?

Bin auch älter und studiere noch nebenbei...aus Lust und Laune.

 

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Muddlehead
vor 1 Stunde, der_alex schrieb:

hätte ich das geschafft...Was hast du zu verlieren ausser Geld und Zeit?

Bin auch älter und studiere noch nebenbei...aus Lust und Laune.

 

 

Weil immer so lapidar mit Zeit umgegangen wird - es ist ein verdammt wertvolles Gut. Die Sinnlos zu verprassen, sollte überlegt sein.

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Markus Jung
Zitat

 Die Beratung von Kundschaft hat mir Spaß gemacht, daher das „Luftschloß“ soziale Arbeit…

 

Was für Tätigkeiten würdest du dir denn mit einem Abschluss in Sozialer Arbeit vorstellen? - Übliche Jobs unterscheiden sich in dem Bereich ja durchaus erheblich von dem, was normal so unter Kundenbetreuung in einem Unternehmen verstanden wird.

 

Den staatlich geprüften Techniker kannst du übrigens auch per Fernstudium machen.

 

Studium könnte vielleicht in Bachelor of Engineering Elektrotechnik sein. Das wird dann allerdings nochmal eine große Investition an Zeit und Geld. Wobei der Techniker sicherlich auch nicht zu unterschätzen ist.


Markus Jung (BlogXING - LinkedIn - Twitter - Mail)

Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K. (Impressum)

 

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