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Bachelorstudium innert 2 Jahren - möglich?


oapj
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Hallo zusammen

 

Ein grosser Vorteil eines Fernstudiums ist ja die Flexibilität, d.h. studieren parallel zur Arbeit. Dies bedeutet ja meistens auch eine längere Studienzeit als an einer Präsenzuni. 

 

Wie ist es jedoch gerade umgekehrt? Hat jemand Erfahrung einen Bachelor innerhalb von 2 Jahren abzuschliessen? (Ohne Anrechnung von bisherigen Leistungen, Bsp. Mathematik oder Informatik an der FU Hagen)

 

Ich bin natürlich der Meinung, dass ein Studium auch seine Zeit braucht, jedoch bin ich gespannt ob dies jemand schon so durchgezogen hat. 

 

Beste Grüsse

 

 

 

 

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Also an einer privaten Fh ist das wenn du viel Zeit hast ( kein Job Nebenbei) vielleicht möglich.

Aber an der FU Hagen glaube ich nicht, du müsstest sehr viele Prüfungen Pro Semester packen und rechtzeitig zum Seminar zugelassen werden. Also machbar bestimmt, aber sollte man meiner Meinung nach nicht anstreben.  Viel lernen kann man ja dabei dann auch nicht.

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vor 32 Minuten hat vamstrike geschrieben:

Also an einer privaten Fh ist das wenn du viel Zeit hast ( kein Job Nebenbei) vielleicht möglich.

 

An einer privaten FH ist also der Umfang pauschal geringer als an der Fernuni? Ich glaube nicht. Gleiches wie bei der Fernuni bezüglich Bachelor in 2 Jahren gilt zumindest auch an der Euro FH. 

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Ich erinnere mich an die Story von drei 18-jährigen, die zusammen innerhalb von 2 Jahren eine komplette Berufsausbildung bei einer Bank + ein Studium an der FOM durchgezogen haben. Das ging, weil sie sich jeweils einzeln auf bestimmte Teile konzentriert und dann gegenseitig gecoacht hatten. Was das dann wert ist, sei mal dahingestellt.

 

Ansonsten kommt es auf Vorkenntnisse, Lerntyp, usw. usf. an. In meinem Fern-Bachelor hielt ich die 30 Stunden pro Credit für sehr, sehr großzügig bemessen. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich viele 5-ECTS-Module binnen 1-2 Wochen erledigen können. Vor allem dort, wo ich einfach schon auf jahrelange Berufserfahrung aufbauen konnte. Auch hier: Outcome fragwürdig, aber möglich ist es sicherlich.

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Schon einmal danke für die Inputs. 

 

Natürlich kommt es auch auf das Vorwissen an, ganz klar. Jedoch finde ich schon, dass das Outcome gleich sein kann nach 2 oder 3 Jahren Studium. Schlussendlich kommt es ja darauf an wie das Wissen angewendet wird. Kenne dies von meinem ersten Studium: viele Lernen doch primär auf die Prüfung (und dies auch in kurzer Zeit...).

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Hallo, 

 

es kommt dann darauf an, ob deine Hochschule damit einverstanden ist, dass du Module vorziehst und auch  ob du innerhalb eines gewissen Zeitraums überhaupt so viele ECTS auf einmal machen darfst :) 
Das ist dann mit dem Prüfungsamt geregelt. 

Ich glaube nicht, dass einem da jemand seitens der FH dringend Steine in den Weg legt, denn es liegt in deren Ermessen, wie viele ECTS sie genehmigen. Das Preismodell wird dann natürlich entsprechend angepasst. 

Mit dem Bachelor habe ich keine Erfahrungen, aber im Master an der FH kannte ich jemanden, der einen auf 4 Semester ausgelegten Master in 2 Semestern geschafft hat. Das ging durch: Anrechnung von Modulen aus einem zuvor angefangenen Master an der Uni sowie durch Vorziehen von Modulen. 

Du kannst das ganz individuell mit deiner Hochschule absprechen. Die klären es mit dem Prüfungsamt. 

LG

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vor 39 Minuten hat psycCGN geschrieben:

 

An einer privaten FH ist also der Umfang pauschal geringer als an der Fernuni? Ich glaube nicht. Gleiches wie bei der Fernuni bezüglich Bachelor in 2 Jahren gilt zumindest auch an der Euro FH. 

Also ich studiere selbst privat, habe also kein Interesse die Privaten schlecht zu machen. Aber ich habe auch Hagen getestet und Hagen ist vom Umfang her nicht vergleichbar. (viel Mehr Stoff)

Was du aber auch nicht vergessen darfst ist das die Module in Hagen alle auf 10 cp ausgelegt sind und du weitaus weniger flexibel bist was die Prüfungen angeht. Es ist sicherlich leichter schnell kleinere Module nacheinander abzuarbeiten als sich über ein Semester 4 10cp Module zu verinnerlichen und diese dann Ende des Semesters zu schreiben.

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vor 43 Minuten hat psycCGN geschrieben:

 

An einer privaten FH ist also der Umfang pauschal geringer als an der Fernuni? Ich glaube nicht. Gleiches wie bei der Fernuni bezüglich Bachelor in 2 Jahren gilt zumindest auch an der Euro FH. 

Ich würde eher sagen, dass man an den privaten FHs unter Umständen andere Möglichkeiten hat.

 

Wenn es vertraglich erlaubt wäre*, könnten manche Personen sicher innerhalb von 2 Jahren ihren Abschluss an der IUBH machen. Dafür müssten sie alle 2 Wochen ein Modul abschließen, was hart ist - aber wenn man das Studium in Vollzeit angeht halte ich es schon für möglich. Der große Vorteil der IUBH ist eben, dass man seine Klausurtermine frei wählen kann.

An der Fernuni wäre das nicht möglich, dort gibt es die starren Klausurtermine. Das sorgt dafür, dass man a) alle Klausuren des Semesters in einem kurzen Zeitraum am Ende des Semesters schreiben muss; b) unter Umständen Pech hat falls sich die Klausurtermine überschneiden.

 

Das heißt, bei der IUBH gäbe es nicht nur geringere organisatorische Hürden was den Abschluss in 2 Jahren betrifft. Auch die Belastung durch Klausuren wäre über die 2 Jahre gleichmäßig verteilt anstatt den Druck auf die Semesterenden zu setzen.

 

* keine Ahnung ob es erlaubt oder verboten ist. Es gibt eine ETCS-Grenze pro Semester, bleibt die Frage ob sich diese Grenze aufweichen lässt wenn man z.B. das gesamte Studium im voraus bezahlt.

Bearbeitet von PVoss
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vor 10 Minuten hat oapj geschrieben:

Schon einmal danke für die Inputs. 

 

Natürlich kommt es auch auf das Vorwissen an, ganz klar. Jedoch finde ich schon, dass das Outcome gleich sein kann nach 2 oder 3 Jahren Studium. Schlussendlich kommt es ja darauf an wie das Wissen angewendet wird. Kenne dies von meinem ersten Studium: viele Lernen doch primär auf die Prüfung (und dies auch in kurzer Zeit...).

 

Man müsste pro Jahr etwa 11-15 Module schaffen. Man kann sich vllt mit Zahlen alles schön rechnen und Trödeleien streichen etc. Frage ist nur, ob Lernen wirklich so funktioniert und ob man nach 2 Jahren wirklich den gleichen Outcome hat, wie nach 3 Jahren. Ich kenne Studis, die rasen dank openBook Klausuren an der Euro FH durch das Studium. Und ich wundere mich dann jedes mal, dass selbst einfache Fragen aus bereits abgeschlossenen Modulen nicht beantwortet werden können. 

Und ob man zwei Jahre tatsächlich halbjährlich riesige Peaks aushält oder durch gleichmäßig verteilte Klausuren einen permanent hohen Peak (insbesondere wenn Klausuren wieder normal geschrieben werden...), das halte ich für zweifelhaft. Es mag immer die eine oder andere Ausnahme geben aber ich schüttle bei solchen Vorhaben immer mit dem Kopf. 

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vor 1 Stunde hat developer geschrieben:

Ich erinnere mich an die Story von drei 18-jährigen, die zusammen innerhalb von 2 Jahren eine komplette Berufsausbildung bei einer Bank + ein Studium an der FOM durchgezogen haben. Das ging, weil sie sich jeweils einzeln auf bestimmte Teile konzentriert und dann gegenseitig gecoacht hatten. Was das dann wert ist, sei mal dahingestellt.

 

Ansonsten kommt es auf Vorkenntnisse, Lerntyp, usw. usf. an. In meinem Fern-Bachelor hielt ich die 30 Stunden pro Credit für sehr, sehr großzügig bemessen. Wenn ich gewollt hätte, hätte ich viele 5-ECTS-Module binnen 1-2 Wochen erledigen können. Vor allem dort, wo ich einfach schon auf jahrelange Berufserfahrung aufbauen konnte. Auch hier: Outcome fragwürdig, aber möglich ist es sicherlich.

3 Semester für Bachelor und 2 Semester für den Master. Den Rechtsstreit konnte er verhindern, man hat sich mit der FOM gütlich einigen können. Inzwischen hat er auch einen Dr. für den er aber länger gebraucht hat ;)

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