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Teilweise schlechtere Noten, weil nicht gegendert wurde


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Da es in letzter Zeit ja immer mal wieder hier aufgetaucht ist, scheint ein aktueller Bericht über die Uni Kassel, ganz angemessen als Diskussionsgrundlage. Ich meine aber auch, dass es so etwas durchaus auch schon in der Vergangenheit gegeben hat.

 

In einem meiner Blogs hatte ich ja kürzlich auch davon berichtet, dass über dem Ärmelkanal ein Council Mr., Mrs, Miss grundsätzlich durch Mx. ersetzen möchte

 

 

Sprachschützer wollen vor Gericht: Streit an der Uni Kassel: Teilweise schlechtere Noten, weil nicht gegendert wurde

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vor 6 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Nach meiner ersten Empörung habe ich den Artikel noch mal angeklickt und aufs Datum der Veröffentlichung geschaut ...

Da war ich mir zuerst auch nicht sicher :D aber darüber wurde u.a. auch auf welt.de berichtet, und dort ist der Artikel wohl schon vor 16 Stunden veröffentlicht worden.

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Ich tue mich mit dem Gendern auch schwer.

 

Grundsätzlich finde ich, dass es in Ordnung ist für diejenigen, die es machen wollen.

Einen Zwang herzustellen, indem eine Arbeit schlechter bewertet wird, nur weil keine vermeintlich gendergerechte Sprache benutzt wird, empfinde ich als falsch. 

 

Anscheinend kann man sich nicht auf einen einheitlichen Schreibstil gendergerechter Sprache einigen, weshalb mehrere Variationen nebeneinander laufen. Das soll mir auch recht sein. Aber dann kann man meines Erachtens nicht anfangen, einen Stil für sich herauszupicken und bei dessen Nichteinhaltung Punkte bei der Bewertung abzuziehen.

Was ist außerdem mit all den Leuten, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht zugehörig fühlen? Indem mit der Diskussion um gendergerechte Sprache die grammatische Kategorie des generischen Maskulinums mit dem natürlichen Geschlecht gleichgesetzt wird, gaukelt man vor, es gäbe tatsächlich nur eine Einteilung zu eines dieser beiden Geschlechter. Wäre das nicht erst recht diskriminierend?

In meinem Umfeld befinden sich zudem auch Frauen, die die Verwendung des generischen Maskulinums bevorzugen. Wieso soll eine gendergerechte Sprache mit Zwang durchgesetzt werden, wenn selbst die vermeintlich betroffene Zielgruppe nicht geschlossen dahinter steht?

 

Wäre es nicht sinnvoll, generell ein stärkeres Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es sich bei der vermeintlich männlichen Form lediglich um eine historisch gewachsene grammatische Kategorie handelt, die das natürliche Geschlecht der Person nicht wiedergibt? Dass unsere Gesellschaft divers ist und sich Individuen nicht immer strikt in männlich oder weiblich einteilen lassen (wollen oder können)? 

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