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Hohe Kosten für berufsbegleitende Programme staatlicher Hochschulen gerechtfertigt?


vamstrike
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vor 16 Stunden schrieb PVoss:

Moin,

 

ich sehe das mal eiskalt aus egoistischer Sicht:

Ich zahle regelmäßig einen hohen Betrag an Steuern und Abgaben um mich an den Kosten für das übliche Leben, Infrastruktur, erste Bildungsangebote und Sozialversicherungen zu beteiligen.

Wenn jemand auf zweitem Wege aus Gründen der Umorientierung oder aus Spaß ein Studium aufnehmen möchte, habe ich überhaupt kein Problem damit. Aber ich bin stark dagegen, dass dafür meine Abgaben noch weiter steigen. 

 

Als ist der "Ich orientiere mich an einer staatlichen FH/Uni um" Kostenblock gerade der, der unsere Abgaben steigen lassen würde oder überhaupt einen signifikanten Anteil hat. 🤣  Einfach das Parlament halbieren und weniger Korruption/fragwürdiger Wirtschaftslobbyismus..schwups alles wieder gut. Fände ich ein fairen Tausch.

Bearbeitet von Muddlehead
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vor 3 Stunden schrieb PVoss:

Allerdings: Wenn unsere Regierung es schaffen würde effektiver mit den Geldern zu arbeiten, würde ich mich auch nicht darüber beschweren, wenn die eingesparten Gelder in solche Förderungen fließen

 

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vor einer Stunde schrieb Anna15:

Ich bin sogar der Meinung alle Universitäten und FHs sollten Geld kosten. Nicht so viel wie in den USA, aber vlt. 200 € - 300 € im Monat (wenn die Eltern arm sind, könnte man ja Zuschuss bekommen)...

Sehe ich wieder komplett anders. Das ist Aufgabe des Staates und gerade das Erststudium sollte für alle Menschen gut finanzierbar sein. Aber das ist eine andere Diskussion ;)

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vor 4 Stunden schrieb vamstrike:

ich will mal ein paar Beispiele aufzeigen um den Unterschied Privat und Staatlich darzustellen.

Natürlich gibt es auch Hagen, aber ich finde Hagen jetzt nicht gerade gut an Berufsbegleitende Studenten angepasst, wenn das gesamte Semester von dem einen Prüfungstermin abhängt.

 

Danke für das Nachliefern von Details, obwohl ich es auf die Schnelle nicht nachvollziehen konnte.

 

Geht es hier vielleicht nicht um die Regel-Studiengänge sondern um spezielle berufsbegleitende Studiengängen evtl. auch extra für einen bestimmten Personenkreis?

 

Hier z. B.:

https://www.leuphana.de/professional-school/berufsbegleitende-bachelor/betriebswirtschaftslehre.html

 

Zitat

KOSTEN UND FINANZIERUNG

WARUM FALLEN FÜR DEN BERUFSBEGLEITENDEN BACHELOR BWL STUDIENGEBÜHREN AN?

Anders als bei Regel-Bachelorstudiengängen, die Sie in Voll- oder Teilzeit an einer Hochschule absolvieren, fallen für Weiterbildungsstudiengänge Studiengebühren an, da sämtliche Leistungen aus Teilnahmegebühren finanziert werden müssen und nicht durch das Land bezuschusst werden.

WELCHE GEBÜHREN FALLEN FÜR DEN BACHELOR BWL AN?

Für den berufsbegleitenden Bachelor BWL fallen 2.300 Euro Studiengebühren pro Semester an, das heißt bei 7 Semestern Studiendauer insgesamt 16.100 Euro (vorbehaltlich des formellen Änderungsbeschlusses). Zudem wird pro Semester der Semesterbeitrag in Höhe von derzeit etwa 210 Euro fällig.

 

 

Übrigens hat auch Hagen inzwischen deutlich teurere spezielle Angebote im Portfolio. Ich kenne mich da jetzt zuwenig aus. Aber vielleicht werden jetzt gerade Äpfel mit Birnen verglichen?

 

 

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vor 21 Minuten schrieb Sternenseglerin:

Nicht zu vergessen ist, dass wir die Möglichkeit haben, die Kosten in der Steuererklärung geltend machen und wir dadurch auch einen Teil zurück bekommen.

 

*Hust* Erster Post! 😉

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vor 32 Minuten schrieb WiInfo:

 

 

 

Geht es hier vielleicht nicht um die Regel-Studiengänge sondern um spezielle berufsbegleitende Studiengängen evtl. auch extra für einen bestimmten Personenkreis?

 

Natürlich sind die Studiengänge Abweichend der Regel, da Sie für Berufsbegleitende lehre konzipiert wurden. Ich verstehe nur nicht, warum diese eben nicht  gefördert oder bezuschusst werden so wie die regulären Studiengänge auch. Gerade das Wachstum der iu zeig ja wie sehr die Nachfrage an Berufsbegleitenden Studiengängen steigt und da wäre es in meinen Augen sehr angebracht wenn von staatlicher Seite das angebotenen Portfolio wie z.B in Hagen mehr ausgeweitet werden würde. Also z.B mehr staatliche Einrichtungen die wie in Hagen ein Kostengünstiges Fernstudium anbieten aber dies auch mit mehr / oder anderen Flexiblen Modellen Ausstatten. Und nicht so, dass staatliche Hochschulen zwar Programme für Berufsbegleitende Studenten entwickeln diese sich aber im Preis nicht von den Privaten unterscheiden. 

 

Im Vollzeitbereich hat man ja auch die Wahl ob man z.B. an die Uni Mannheim oder die FH Hintertupfingen geht, die Studiengebühren unterscheiden sich nur ganz marginal.

Bearbeitet von vamstrike
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Ehrlich gesagt finde ich das alles irrelevant, solange es alternativen gibt. Die gibt es aber, soweit ich sehen kann, immer, jedenfalls wenn man bereit ist, auf einen lustigen Namen zu verzichten. Wenn jemand unbedingt Suedostasiatische Wirtschaftspsychologie der Digitalwirtschaft studieren will, muss er eben fuer zahlen.

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vor 3 Minuten schrieb stefhk3:

Ehrlich gesagt finde ich das alles irrelevant, solange es alternativen gibt. Die gibt es aber, soweit ich sehen kann, immer, jedenfalls wenn man bereit ist, auf einen lustigen Namen zu verzichten. Wenn jemand unbedingt Suedostasiatische Wirtschaftspsychologie der Digitalwirtschaft studieren will, muss er eben fuer zahlen.

Es sind ja in der Betrachtung ganz normale Programme. In meinem Beispiel war es immer Betriebswirtschaftslehre, da sehe ich keinen Grund warum man dafür an einer staatlichen Hochschule extra zahlen sollte. Zudem werden je nach Programm die Ressourcen der Hochschule nicht mal ansatzweise so stark beansprucht als, wenn man von Mo-Freitag im Hörsaal sitzt und ein Prof. live seine Vorlesung gibt. Bei den genannten Programmen sind es im Schnitt ca. 1-2 Tage im Monat.

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vor 5 Minuten schrieb vamstrike:

und da wäre es in meinen Augen sehr angebracht wenn von staatlicher Seite das angebotenen Portfolio wie z.B in Hagen mehr ausgeweitet werden würde. Also z.B mehr staatliche Einrichtungen die wie in Hagen ein Kostengünstiges Fernstudium anbieten aber dies auch mit mehr / oder anderen Flexiblen Modellen Ausstatten.

 

Das wäre auch in meinen Augen sehr wünschenswert und es wundert mich etwas, dass es soetwas nicht gibt. OK, im Norden halt Oncampus. Es wird ja aus Industrie und Politik oft ein lebenslanges Lernen gefordert.

 

Und Fernstudenten (man muss dass von nebenberuflich auch abgrenzen) sollten ja nur einen Bruchteil der Kosten verursachen.

 

Zitat

 

WARUM FALLEN FÜR DEN BERUFSBEGLEITENDEN BACHELOR BWL STUDIENGEBÜHREN AN?

Anders als bei Regel-Bachelorstudiengängen, die Sie in Voll- oder Teilzeit an einer Hochschule absolvieren, fallen für Weiterbildungsstudiengänge Studiengebühren an, da sämtliche Leistungen aus Teilnahmegebühren finanziert werden müssen und nicht durch das Land bezuschusst werden.

 

 

Aber hier scheint es ja doch um zwei unterschiedliche Dinge zu gehen, oder?

 

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