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Ambicja

Welcher Weg zum Ingenieur?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

über Monate hinweg habe ich dieses Forum für meine Recherchen genutzt und bin dankbar für jede bereits gestellte (und beantwortete) Frage sowie die interessanten Blogs.

 

Nun möchte ich mich dieses Jahr zu euch dazugesellen: Ich will Ingenieur werden! und dabei weiter Vollzeit arbeiten

 

Ich habe jedoch noch viele Fragezeichen im Kopf, wie sich im Rahmen der Vorstellung meiner bisher identifizierten Optionen zeigen wird ;) 

Ich weiß, dass es ein langer Beitrag wird, aber ich glaube, nur so macht es Sinn. 

 

Aber zuerst einmal die wichtigsten Infos über mich, meine Vorstellungen und Pläne:

- ich habe bereits einen Bachelor in BWL
- ich lebe im Süden Deutschlands und führe eine Wochenendbeziehung (ca. 3 Stunden entfernt, auch im Süden)
- meine Stelle setzt eigentlich ein (Wirtschafts-)Ingenieursstudium voraus und ich arbeite fast ausschließlich mit Ingenieuren und Technikern
- ich werde in den nächsten 2-6 Jahren auswandern 
- langfristig reizt mich die Leitung komplexer, länderübergreifender Großprojekte, Institute oder Firmen

- die für mich passendste Fachrichtung wäre Bauingenieurwesen. Auch mit Elektrotechnik könnte ich (zumindest momentan) etwas anfangen, nur fehlt mir da das Interesse. Aber jegliches technisches Grundlagenwissen wäre für meine aktuelle sowie zukünftige Arbeit hilfreich.

- ich interessiere mich für Fremdsprachen und die Umwelt.

- ich bin unglaublich faul und undiszipliniert und habe in meinem ersten Studium kaum, in der Schule nie gelernt. Irgendwie habe ich es trotzdem nie geschafft, eine Klausur nicht zu bestehen. Ich gebe mir jedoch stets sehr viel Mühe bei Hausarbeiten oder Präsentationen. 

- auswendiglernen ist nicht so meins, ich lerne besser mit praktischen Fragestellungen oder case studies und löse gerne konkrete Probleme (oder mache mir Gedanken dazu, wie man sie eventuell angehen könnte).

- ich bringe nur Grundlagenkenntnisse der Mathematik mit und habe in meiner Schulzeit leider nur in der 6. Klasse Physik gehabt (und natürlich alles wieder vergessen)

- Mehr als 10.000€ im Jahr kann und will ich nicht in ein Studium+Drumherum (Anfahrt, Materialien etc.) investieren. 

 

Die folgenden Angebote habe ich gefunden. Ich werde sie mit den von mir entdeckten (subjektiven!) Vor- und Nachteilen vorstellen und zu einem persönlichen Fazit gelangen. Anschließend erwähne ich noch weitere Optionen, bei denen entweder sehr große Unsicherheit herrscht, oder die für mich leider nicht in Frage kommen.

 

TU Dresden - BSc Bauingenieurwesen

+ kaum Kosten

+ super Ruf, weltweit anerkannt

+ Möglichkeit, anschließend zum Dipl. Ing. weiterzustudieren

+ viele (freiwillige) Wochenendvorlesungen und Seminare, außerdem einige Pflichtlabore

+ Wechsel in den Präsenzstudiengang (ggf. auch an einer anderen Uni) wäre unproblematisch

- fachlich extrem herausfordernd, zumal mir die Grundlagen wirklich zu viel (für mich unnötig) erscheinen und die interessanten Fächer eh erst nach dem Bachelor dran sind

- 6 Jahre Regelstudienzeit

- Noten (fast?) ausschließlich aus Klausuren

- Anfahrt ist für mich ähnlich lang und spaßig wie eine Reise nach Timbuktu

- die Studienmaterialien scheinen nicht so toll aufbereitet zu sein wie an den bekannten privaten FH-Anbietern

- die Klausuren setzen den Besuch von Veranstaltungen voraus, die teilweise über 1-2 Jahre verteilt stattfinden, so dass man entweder sehr, sehr lange mit einzelnen Modulen beschäftigt ist und sie ständig wiederholen muss oder bei Klausuren bewusst Wissenslücken in Kauf nimmt

- die "Gleichbehandlung" mit den Präsenzstudenten führt ab und an zu Nachteilen bei Klausuren sowie zu einer unflexiblen, eher längeren Studiendauer

= halte ich insgesamt für zu umständlich. würde ich in der Nähe wohnen wäre es sicherlich einen Versuch wert, aber so - eher nicht.

 

 

WBH/AKAD - Aufbaustudium BEng Wirtschaftsingenieurwesen (Schwerpunkt egal)

+ ein Studium, dass (ohne ein Master zu sein) auf meinem Erststudium aufbaut sieht im Lebenslauf momentan besser aus als ein etwas völlig Neues

+ mit 2,5 Jahren Regelstudienzeit zeitlich ideal und passend für mich

+ insgesamt gut aufbereitete Studienmaterialien

+ das FH-Niveau, wo auch nicht-Abiturienten mitkommen sollten, macht mir weniger Angst auf Grund meiner fehlenden Vorkenntnisse

+ Studienstart, -ablauf und -dauer sind sehr flexibel

+ Prüfungen und Seminare werden an verschiedenen Standorten angeboten und nach Pfungstadt/Stuttgart brauche ich auch keine 10 Stunden

+ inhaltlich interessieren mich die Grundlagen des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Informatik

+ online Campus

- hohe Studiengebühren

- Noten hauptsächlich durch Klausuren (glaube ich, eine Übersicht habe ich nicht)

- die Inhalte des Hauptstudiums kommen größtenteils aus dem Maschinenbau und sind für mich damit weniger interessant

 

Vorteil WBH: die Hochschule hat den Schwerpunkt auf technischen Studiengängen und viel Erfahrung auf dem Gebiet (wobei Informatik immer im Mittelpunkt steht)

Vorteil AKAD: der online Campus wirkt moderner und übersichtlicher

= scheint mir (im Vergleich) die einfachste, bequemste Möglichkeit zu sein, die auch für andere nachvollziehbar ist. Ob mir der Abschluss auf Dauer reicht, weiß ich jedoch nicht.

 

 

FH Frankfurt - BEng Wirtschaftsingenieurwesen (online)

+ zu 80-90% online, also kein Papierkrieg und laut Demo mit wirklich coolen Optionen

+ "südlich" liegt FFM zwar nicht, die Erreichbarkeit ist jedoch in Ordnung

+ moderate Kosten

+ die FH wirbt mit den guten Rankingergebnissen des Studiengangs

+/- vgl. Kommentare zur WHB/AKAD, außerdem sind mir die Prüfungsmodalitäten unklar

- die Anerkennung meines Erststudiums ist nicht sicher, zumal ich nur von etwa 45 ETCS ausgehe (+ ggf. Praxis), daher würde der Abschluss länger dauern

- zeitlich weniger flexibel wg. Semester

- Zulassung unsicher wg. Beschränkung, nur 2% der Plätze gehen an Zweitstudienbewerber (Einstufung in ein höheres Fachsemester wäre eventuell eine Option, ich bin nicht sicher)

= günstigere, aber gefühlt etwas aufwendigere und unsichere Alternative zur WBH bzw. AKAD

 

 

OU - BEng(Hons) Engineering

+ ebenfalls ordentlicher Ruf, dazu international bekannter als WBH/AKAD

+ englischsprachig macht sich auch ganz gut bei Bewerbungen

+ Festlegung auf eine Richtung erfolgt erst später, wobei mir zwei Schwerpunkte gute gefallen (der Nutzen ist fraglich, Interesse jedoch vorhanden)

+ langjährige Erfahrung mit dem Fernstudium

+ neben einigen Klausuren viele Einsendeaufgaben und Hausarbeiten

+ Klausuren können weltweit geschrieben werden

+ durch Anrechnung uU schnellerer Abschluss ähnlich Wirtschaftsingenieurwesen möglich (Open Degree)

+/- die Module machen durch eine inhaltliche Verzahnung mehrerer Themen vielleicht Sinn, die Vergleichbarkeit mit vielen anderen Studiengängen ist jedoch schwierig (zB kann ich nicht erkennen, wieviele Credits insgesamt für Mathe vergeben werden)

- Flexibilität auf Grund Semesterrhytmus und sehr umfangreicher Module kaum vorhanden

- daher die lange Studiendauer von mindestens 6 Jahren

- höhere Kosten

- der Studiengang (oder nur der integrierte Master?) scheint noch sehr neu zu sein

- die Schwerpunkte sind teilweise interessant, aber Richtung Bauingenieurwesen geht da garnichts

- ich habe noch keine Seite oder Broschüre finden können, die mir die komplette Modulliste für den Studiengang anzeigt, daher kann ich den gesamten Inhalt noch schlechter einschätzen

= interessante Option, deren Sinn und Wert ich jedoch (noch) nicht wirklich beurteilen kann

 

 

Bei den folgenden Optionen bin ich mir sehr unsicher:

 

UNISA - [¿?] Civil Engineering

¿? Zulassungsvoraussetzungen sind mir nicht ganz klar, ich habe den EIndruck, man "muss" mit einem Diploma beginnen und kann erst dann den Bachelor machen 

¿? Die Module scheinen alle ganz interessant zu sein, aber sowas wie mathematische oder naturwissenschaftliche Grundlagen finde ich dort nicht 

¿? Ich finde auch keine Informationen dazu, ob und wann man eventuell doch anwesend sein muss. Laut Studenten (Facebook sei dank) haben sie 1-2 Praktika/Labore pro Semester, aber eine verlässliche Auskunft haben weder sie noch ich bekommen (man erhält seltenst eine Rückmeldung auf Mails) 

¿? In Facebook sehe ich auch, was die Studenten für Probleme haben, und da wäre es von so weit weg für mich nochmal schwieriger

 

ITIU/UNINOTTE - BEng Civil and Environmental Engineering

¿? Zu erforderlichen Anwesenheitszeiten oder wie/wo man Klausuren schreibt finde ich keine Information 

¿? Die ersten Module scheint es auch auf Englisch (und Französisch und Arabisch) zu geben, jedoch weiß ich nicht, ob dies auch für die aufbauenden Inhalte so geplant ist oder nur den Einstieg für Ausländer erleichtert werden soll - mein Italienisch müsste ich in letzterem Fall nochmal aufpolieren 

¿? Das Studium scheint auf Vollzeitstudenten ausgerichtet zu sein, ob/wie man in Teilzeit studieren kann, ist unklar

 

 

Diese beiden Optionen gefallen mir zwar, sind aber finanziell (deutlich >10.000€/Jahr allein an Studiengebühren) und zeitlich (2x/Jahr 2-3 Wochen Anwesenheit) für mich nicht machbar:

University of North Dakota - BSc Civil Engineering (wobei ein Teil des Studiums wohl aus allgemeinen "College Fächern" besteht, da könnte ich mir viel anerkennen lassen)

University of South Queensland - BEng Engineering Science (versch. Schwerpunkte, einer davon wäre perfekt)

 

 

Ich habe auch den gesamten lateinamerikanischen sowie den asiatischen Kontinent nach passenden Optionen abgesucht, wobei ich in Asien leider nichts auf Englisch gefunden habe und die lateinamerikanischen Fernstudiengänge alle nur für Soldaten und andere im Militär tätige Personen angeboten werden.

In der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Spanien fehlt das Angebot für (Bau-)Ingenieurwesen oder setzt bei mir nicht vorhandene Vorbildung bzw. Erfahrung voraus.

In Osteuropa (Rumänien und Russland) hab ich was gefunden, aber da ist es dann entweder nur in der Landessprache, oder man muss irgendwelche Aufnahmetests bestehen und die Modalitäten sind insgesamt nicht so wirklich klar.

In Deutschland gibt es einige passende berufsbegleitende Angebote, aber leider nicht da, wo ich wohne.

 

Was mir weiterhelfen würde:

! Erfahrungen oder Kenntnisse über die von mir genannten Anbieter in der genannten Studienrichtung

! Erfahrungen im Bereich Bau - welche der genannten Studiengänge machen (wieviel) Sinn?

! Kenntnis weiterer Anbieter

! Tipps zur Finanzierung von sehr teuren Studiengängen (also nicht nur die Üblichen wie steuerliche Absetzung, Arbeitgeber usw.)

! Persönliche Einschätzungen und Meinungen :) 

 

 

Vielen Dank für's lesen!

Ich freue mich auf hoffentlich hilfreiche Rückmeldungen. Gerne auch Hinweise auf bestehende Threads - ich habe zwar schon viel gelesen, will aber nicht ausschließen, dass ich etwas übersehen habe.

 

Liebe Grüße und einen schönen Abend,

Ambicja

 

 

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vor 10 Stunden, Ambicja sagte:

- ich bin unglaublich faul und undiszipliniert und habe in meinem ersten Studium kaum, in der Schule nie gelernt. Irgendwie habe ich es trotzdem nie geschafft, eine Klausur nicht zu bestehen. Ich gebe mir jedoch stets sehr viel Mühe bei Hausarbeiten oder Präsentationen. 

- auswendiglernen ist nicht so meins, ich lerne besser mit praktischen Fragestellungen oder case studies und löse gerne konkrete Probleme (oder mache mir Gedanken dazu, wie man sie eventuell angehen könnte).

- ich bringe nur Grundlagenkenntnisse der Mathematik mit und habe in meiner Schulzeit leider nur in der 6. Klasse Physik gehabt (und natürlich alles wieder vergessen)

Zunächst einmal sieht man, dass Du Dir wirklich Gedanken gemacht hast! Deine Überlegungen zu den einzelnen Hochschulen sind nachvollziehbar, und ich persönlich würde zur WBH tendieren. Zu den konkreten Hochschulen kann ich nichts sagen, aber ganz allgemein zum Fernstudium noch ein paar Hinweise:

 

Diese drei genannten Punkte sind erhebliche Probleme bei einem klassischen Fernstudium. "Faul und undiszipliniert" ist aus meiner Sicht ein KO-Kriterium für einen Fernstudenten. Unter 10 Stunden die Woche wird ein Studium nicht funktionieren. Wenn Du einigermaßen schnell da durch willst (also in Regelstudienzeit, und dies nicht nur mit "vier gewinnt"), sind eher 15 bis 20 Stunden jede Woche einzuplanen. Dies gilt besonders, wenn man in Mathe und Physik sehr viel nachholen muss. Ist dies für Dich überhaupt zeitlich zu leisten? Du wirst Dich über Jahre selbst motivieren müssen zu lernen, und dies neben einem Vollzeitjob und einer Wochenendbeziehung. Diese Rahmenbedingungen sind alles andere als ideal. Fernstudien sind zudem leider eher auf Auswendiglernen angelegt, weniger auf Hausarbeiten und Präsentationen.

 

Für Dein erfolgreiches Studium solltest Du deshalb zunächst auch überlegen, ob und wie Du Deine Zeit optimieren kannst. So ist z.B. eine Fahrt zur Arbeit/Wochenendbeziehung mit ÖPNV ideal zum lesen und lernen. Diese ansonsten unproduktive Fahrtzeit wird so sinnvoll genutzt, ohne dass das "normale Leben" eingeschränkt werden muss. Auch solltest Du bei der Studienwahl beachten, ob Du beruflich bestimmte wiederkehrende Phasen hast, wo Du unabkömmlich bist (also keinen Urlaub bekommst, Überstunden angeordnet sind etc.). Fällt dies mit der Klausurphase zusammen, so sind flexible Studienmodelle vorzuziehen.

 

 

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Ich kann @CrixECK nur zustimmen. Deine Überlegungen sind plausibel und nachvollziehbar, aber ich bin an zwei Punkten hängen geblieben:

 

Zitat

ich bin unglaublich faul und undiszipliniert

 

Böse Falle für ein Fernstudium, wo Selbstdisziplin mit das Wichtigste überhaupt ist.

 

Zitat

auswendiglernen ist nicht so meins

 

Wirst du zumindest an deutschen Hochschulen gerade in den von dir angestrebten Fächern kaum drum herum kommen. 

 

Wenn Fernstudium, würde ich dir eher eins empfehlen, das stark strukturiert ist und regelmäßige Präsenzveranstaltungen hat (wobei das dann nicht dazu passen würde, schon während des Studiums auszuwandern) - die HFH könntest du dir in dem Zusammenhang evtl. mal anschauen. Ich weiß aber nicht, ob deren Ingenieur-Studiengänge zu deinen Vorstellungen passen.

 

Überlegung wäre vielleicht auch, ob du nicht eher einen Master (Wirtschaftsinenieur) statt eines weiteren Bachelors anstreben solltest. Oder kannst du dir vorstellen, auch so nach dem Ingenieur-Bachelor noch einen Ingenieur-Master dran zu hängen? - Darf ich dich in dem Zusammenhang nach deinem Alter fragen?

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Ich habe eine kleine Anmerkung: probiere doch dich direkt in einen Master immatrikulieren zu lassen statt einen neuen Bachelor zu machen. Dies bedeutet, Du suchst Dir die Studiengänge aus die Dir gefallen und schickst mal Dein BWL-Bachelor-Zeugnis hin und schaust, ob Du angenommen wirst. Ich gehe von aus dass Du das ein oder andere Modul auf Bachelor Niveau vorher machen musst, aber das lohnt sich auf jeden Fall, denn Du wirst ca. 1 Semester Vorkurse haben und dann nur noch 4 Semester für den Master. Ich habe diesen Tip schonmal jemandem gegeben, der wollte aber unbedingt einen Bachelor machen wegen den Grundkenntnissen. Da habe ich vor 3 Jahren abgeraten und die Person hat nach der Hälfte des Bachelors abgebrochen und sich die Module auf den Master als Voraussetzung anrechnen lassen und ist nun da, wo ich vor 3 Jahren schon hingewiesen habe. Es lohnt sich also mal nachzusehen ob es auch direkt mit einem Master funktioniert mit gewissen Brückenkursen.

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Mein "Senf" dazu ist der folgende ... das Studium an der TU Dresden würde ich komplett ausschließen, ein mathelastiges Fernstudium an einer Uni, wenn Du nicht gerne lernst und Mathe weit zurückliegt, auf Mittelstufenniveau Kenntnisse diesbezüglich hast ... das schaffst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht !

 

Ich würde die Option FH Frankfurt wählen, und das durchziehen ! ;)

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Hallo,

 

also ich wollte auch spontan schreiben, wieso du dir nicht gleich den Master anschaust.

 

Die Akad als Beispiel wirbt ja beim Master Wirtschaftsingenieurwesen,  dass ein technischer, oder wirtschaftlicher Bachelor vorausgesetzt wird,  und je nachdem werden dir nachher die Fächer zusammengestellt.

Also anfragen könnte man ja theoretisch.

Wobei es auch bedeuten könnte, dass sie  Studiengänge wie Bachelor - Wirtschaftsingenieur/Wirtschaftsinformatik und Co. meinen,  da in BWL halt wirklich die ganzen technischen Komponenten fehlen.

 

Ich habe es erst nicht geschrieben,  weil ich mir gedacht habe, dass dir  nachher die technischen Fächer des Bachelors Wirtschaftsingenieurwesen abgehen  und dich dann ggf. ein paar Firmen ablehnen.

 

Bei Akad sieht man es, dass ja Fächer wie Mathe, Physik und Co. dann beim Master nicht mehr präsent sind, und es

dann eher auf dem wirtschaftlichen Bereich aufbaut. Im ersten Semester wären ein paar technische Fächer.

 

Kommt halt dann wirklich drauf an, wo du dich nachher bewerben willst.

 

Aber im Grund wäre es halt dann so, dass du einen M.Eng hast,  aber durch deinen BWL Bachelor und dann den eher wirtschaftlichen Master   nicht soviel von der Technik mitbekommen hast,  weil die ganzen Technikfächer im Bachelor steckten.

 

Gruß

 Andreas

 

 

 

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vor 4 Stunden, WillWasWerden sagte:

Mein "Senf" dazu ist der folgende ... das Studium an der TU Dresden würde ich komplett ausschließen, ein mathelastiges Fernstudium an einer Uni, wenn Du nicht gerne lernst und Mathe weit zurückliegt, auf Mittelstufenniveau Kenntnisse diesbezüglich hast ... das schaffst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht !

 

 

 

Ein technisches Studium ohne Mathe oder technischische Fächer ist einfach nichts wert. Wenn es geht, Mathe vertiefen als Vorbereitung und dann studieren.

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Eigentlich egal welche Hochschule, mach wenigstens eines der obigen Studiengänge.

 

Sonst bleibt alles wie es ist...

 

WBH ist ganz ok, dort habe ich auch studiert.

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Danke für alle Antworten.

 

@CrixECK

Ich glaube schon, dass ich es schaffen kann, da ich bisher alles geschafft habe. Ich habe ein sehr gutes Abi und einen guten Studienabschluss, ohne mich dafür anzustrengen. Die (sehr große) Angst vor dem Scheitern hat mich aber scheinbar genau davor bewahrt. Daher halte ich einen Versuch zumindest für sinnvoll.
Zum Zeitaufwand: 10 Stunden sollten kein Problem sein, wenn es drauf ankommt (Klausuren!) soviel wie nötig. Meine Arbeitszeit ist ziemlich flexibel, das war bisher nie ein Problem.

 

@Markus Jung

Dass man in Deutschland eigentlich überall nur auswendig lernt ist mir leider auch aufgefallen, war in meinem Erststudium auch nicht anders. Spaß macht es mir nunmal nicht, und bessere Noten habe ich eben bei anderen Studienformen (Erfahrung aus Auslandsstudium). Ich glaube, an der OU ist die Methodik etwas anders. In Italien/Südeuropa allgemein eher noch schlimmer als hier.
Zwänge würden mich natürlich am Faulenzen hindern, daher hatte ich mir die FOM angeschaut. Leider bieten die in meiner Umgebung nichts Technisches an. Und Anwesenheitspflicht in Vorlesungen ohne jegliche Interaktion kann ich mich erfahrungsgemäß auch sparen...

Ich weiß garnicht mehr, warum bei mir die HFH nie in die engere Auswahl kam... vielleicht weil der Name sich anhörte wie "zu weit weg"?! ;) Also der Unterschied zur WBH/AKAD ist, dass man dort "nur" 91 ECTS studiert statt 119/120. Studienzentren gibt es in meiner Nähe. Ich muss mir das noch weiter angucken, sieht aber echt gut aus. Danke für den Tipp.

Alter: jung.

 

@SebastianL @andreas1983 

Tatsächlich höre ich diese Idee nicht zum ersten Mal. Es wäre natürlich der schnellere Weg zu einem höheren Abschluss. Aber darum geht es mir bei dieser Geschichte nicht - einen (oder mehrere) Master werde ich später noch machen. Jetzt möchte ich mir technisches Wissen aneignen und dies einerseits so formell, dass ich mich auch wirklich dazu gezwungen fühle, zu lernen und andererseits soll das Wissen nachweisbar sein und klar, möglichst gut verkaufbar.

Ich habe jedoch bereits einen Job der eigentlich für (Wirtschafts-)Ingenieure ist und möchte mich beruflich nicht in eine technischere Richtung bewegen, sondern eher im Querschnitt bleiben mit Tendenz zur wirtschaftlichen Seite. Wichtig ist mir das technische Verständnis, da meine Kollegen alle Ingenieure oder Techniker sind und es schon ziemlich blöd ist, wenn ich denen nicht folgen kann. Und bei einem möglichen AG-Wechsel in der Zukunft ist es denke ich auch von Vorteil, das technische Wissen nicht nur aus der Praxis zu haben, sondern auch auch über einen nachweislich theoretischen Hintergrund zu verfügen.

Ob das die objektiv gesehen richtige Herangehensweise ist, weiß ich natürlich nicht. Kann sein, dass ich meine Meinung ändere. Momentan bin ich aber seit nunmehr über 1 Jahr sehr auf den Zweitbachelor eingeschossen. Ich glaube, es ist der bessere Weg. Es liegt an mir, ihn durchzuhalten.

 

@WillWasWerden

Danke für den Senf :) 
Auf Mittelstufenniveau liegen meine Mathekenntnisse glaube ich nicht, hatte eine 1 in der Abiabschlussprüfung, die noch nicht lange her ist. Im BWL-Studium hatte ich übrigens auch Mathe, ist glaube ich relativ normal... Nur von Physik habe ich wirklich 0 Ahnung. 

 

@jedi

Ich glaube, genau darum geht es in einem technischen Studium. sicherlich würde ich an der TUD mehr lernen als sonstwo. Nur ist die Distanz, die Benachteiligung ggü. den Präsenzstudenten sowie die extrem lange Studiendauer sehr schwierig für mich zu bewältigen. Vielleicht wäre es das dennoch wert, aber da befürchte ich wirklich, dass ich mir selbst im Weg stehen würde. Wenn man diszipliniert an die Sache herangeht, kann es sicher klappen.

 

@der_alex

Ich WERDE dieses Jahr anfangen. Zwischen Juni und Oktober.

Obwohl "wie es ist" deutlich entspannter ist :P 
 

Bzgl. WBH/AKAD bin ich mit mittlerweile sicher, die WBH vorzuziehen. Mein AG empfiehlt die AKAD nur bei wirtschaftlichen Studiengängen. Mit der HFH besteht garkeine Kooperation, da muss ich mal nach dem Ruf googlen...

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