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Sozialarbeit oder Sozialpädagogik studieren

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Aus erster Hand weiß ich (meine Frau ist Sozialarbeiterin) dass der Job nichts für Altruisten, Gutmenschen, auf dem Selbstfindungstrip lebende und zartbesaitete ist. Der Job ist Knochen hart.

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Mal abgesehen von Motivation und Rahmenbedingungen:

Die Frage ob man Sozialarbeit oder Sozialpäd. studiert stellt sich heute so gut wie gar nicht mehr.

Die beiden Richtungen haben mittlerweile so viele Schnittmengen das man dies einfach zum Studiengang Soziale Arbeit zusammengefasst hat.

An der Diploma erhält man beispielsweise auch beide Berufsbezeichnungen (Sozialpädagoge/Sozialarbeiter).

So weit ich weiß gibt es bei uns in Bayern Sozialpädagogik nicht mal mehr als alleinstehenden Studiengang, man landet meist bei Soziale Arbeit.

 

Für mich ist die Motivation in erster Stelle ein "Aufstieg". Ich arbeite in einer Kindertagesstätte und bin mit meiner Ausbildung nur eine päd. Ergänzungskraft. Nach dem Studium erhalte ich die Bewertung als päd. Fachkraft. Heißt ich kann nach entsprechender Erfahrung auch Gruppen bzw. Einrichtungen leiten.

Mir gefällt auch das berufsbegleitende System sehr gut, da meiner Meinung nach Berufserfahrung bzw. Praxis im sozialen Bereich essentiell ist!

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vor 12 Minuten, Social sagte:

Die Frage ob man Sozialarbeit oder Sozialpäd. studiert stellt sich heute so gut wie gar nicht mehr.

Die beiden Richtungen haben mittlerweile so viele Schnittmengen das man dies einfach zum Studiengang Soziale Arbeit zusammengefasst hat.

 

Ja. Und damit, dass es nun Bachelorstudiengänge mit nur wenig Praxis gibt, werden sich ALLE gewöhnen müssen. :(

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Was motiviert mich?

 

... hier zu antworten: Ich möchte darauf hinweisen dass es neben Diploma und IUBH noch immer seit über 10 Jahren existierend "BASA-online" gibt - neben viel Erfahrung und Know-How, auch durch jahrelange Präsenslehre einfach der preiswerteste unter den Anbietern.

 

Fürs Studium motiviert war ich, naja, ich wills mal so sagen: Ich hatte beim Telekolleg die FHR mit 1,3 abgelegt, und wollte mir nicht sagen müssen, hast nichts draus gemacht. Hab mich angemeldet, um mal zu schnuppern. Dann hat´s total Spaß gemacht. Mittlerweile bin ich im MBA.

  • Was bringe ich mit?

Zum Startzeitpunkt: 14 Jahre Erfahrung in der Behindertenhilfe, Heilerziehungspflegerin, einige Fortbildungen und Zusatzqualis

  • Was muss ich an Wissen mitbringen?

Hmm, je mehr man hat desto weniger ist das Arbeitspensum im Studium. Man kann aber auch mit Null starten. Für die Externen und Berufsfremden: Ich sollte schon wissen, dass der Job sehr hart ist. Ich empfehle definitiv Praktika oder zumindest Ehrenamt.

  • Welches Wissen muss ich erwerben?

Ich denke dass ist ein bisschen abhängig davon, was ich später damit machen will. Ich habe mich im Studium konsequent auf Leitungsthemen gestürzt, und jetzt bzw. auch schon im Studium mache ich Leitung. Wer was anderes machen möchte, sollte das vielleicht schon vorher klar haben und sich das konsequent aneignen.

  • Wie erlerne ich die Umsetzung meines Wissens in die Praxis?

Das scheint mir bei den Umsteigern das Thema zu sein. Bei Basa haben wir viele Hausarbeiten sehr Praxisbezogen gemacht. Ich bin gespannt wie das bei Diploma und Co läuft, und wie das die Leute ohne Vorerfahrung umsetzen können. Die Kundschaft verhält sich nun mal oft nicht nach Lehrbuch.

  • Welche Hoffnungen habe ich für meine Entwicklung als Person?

Ich hatte gar keine und bin in der Rückschau verblüfft und zufrieden.

  • Welche Befürchtungen habe ich, wenn ich an den zukünftigen Arbeitsalltag denke?

Ich hab da mit meiner Vorerfahrung nichts erwartet und nichts befürchtet. Wußte was da lauert:-) Gespannt bin ich da auf die Antworten derer, die keine Praktikas haben. Ich war mir auch sicher, dass ich mein Studium gut verkaufen kann, dank meiner langjährigen Erfahrung:-)

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vor 22 Stunden, der Pate sagte:

Wenn ich denke was ich da alles erlebt habe in den Vorstellungsgesprächen, das hätte ich in keinem Falle verantworten wollen, hätten wir unsere Wunschkandidaten nicht bekommen.

 

Das finde ich jetzt interessant: Was hat diese Bewerber denn genau "disqualifiziert"?

 

vor 11 Stunden, Lernhilfentk sagte:

Ich möchte darauf hinweisen dass es neben Diploma und IUBH noch immer seit über 10 Jahren existierend "BASA-online" gibt - neben viel Erfahrung und Know-How, auch durch jahrelange Präsenslehre einfach der preiswerteste unter den Anbietern.

 

BASA wäre eigentlich meine erste Wahl gewesen. Da kommt man aber nur mit Ausbildung im sozialen Bereich und/oder entsprechender Berufserfahrung rein. Die Zulassungshürden dort sind extrem hoch. Jemand wie ich hat da keine Chance.

 

Ich hab mir auch mal ein paar Gedanken über o.g. Fragen gemacht:

 

1.Was motiviert mich?

 

Ich möchte weg von der Pflege am Bett, aber trotzdem noch mit Menschen arbeiten. Vorzugsweise in der Krankenhaussozialarbeit/Pflegeberatung, weil das zu meinen bisherigen Erfahrungen gut passt.

 

2.Was bringe ich mit?

 

Ausbildung als Krankenschwester plus Fachweiterbildung, 25 Jahre Erfahrung in der Pflege in den verschiedensten Einrichtungen und Arbeitsfeldern.

 

3.Was muss ich an Wissen mitbringen und erwerben?

 

Vertieftes Wissen in Sozialrecht und Case-Management, Connections zu den diversen Leistungsträgern und Leistungsanbietern, Kommunikation, Konfliktmanagement

 

4.Wie erlerne ich die Umsetzung meines Wissens in die Praxis?

 

Entweder man sucht sich gleich einen Job im sozialen Bereich, sofern man noch keinen hat (wenn möglich, so ohne Weiteres kommt man da vermutlich auch nicht unter). Oder man macht entsprechende Praktika, Bufdi 27+ oder Ehrenamt.

 

5.Welche Hoffnung habe ich für meine Entwicklung als Person?

 

Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht und lasse mich überraschen.

 

6.Welche Befürchtungen habe ich, wenn ich an den zukünftigen Arbeitsalltag denke?

 

Im konkreten Arbeitsfeld: Oft kann man den Leuten nicht so helfen, wie man gerne würde, sei es weil die Umstände dagegen sprechen, oder weil der Betroffene noch nicht die Kraft hat sich aus destruktiven Verbindungen zu lösen. Das ist manchmal schwer auszuhalten.

 

Den Arbeitsmarkt betreffend: Bei Abschluss des Studiums bin ich - wenn alles reibungslos läuft - vermutlich 47 Jahre alt. Das könnte durchaus zu Einstiegsproblemen führen, zumal es hier in der Gegend nicht so viele Stellen im Bereich der Krankenhaussozialarbeit und Pflegeberatung gibt. Ich bringe zwar einiges an relevanten Vorerfahrungen mit, aber das nutzt einem vermutlich wenig wenn man mit deutlich jüngeren Bewerbern konkurriert. In alternativen Arbeitsbereichen sieht es dann wahrscheinlich noch schlechter aus, wenn man nur Praktika-Erfahrungen vorweisen kann.

Gleichzeitig laufen viele Arbeitsverträge im sozialen Bereich nur befristet. Das ist problematisch wenn man eine Familie und finanzielle Verpflichtungen hat.

 

LG Higgins

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vor 58 Minuten, Higgins sagte:

 

Das finde ich jetzt interessant: Was hat diese Bewerber denn genau "disqualifiziert"?

 

 

BASA wäre eigentlich meine erste Wahl gewesen. Da kommt man aber nur mit Ausbildung im sozialen Bereich und/oder entsprechender Berufserfahrung rein. Die Zulassungshürden dort sind extrem hoch. Jemand wie ich hat da keine Chance.

 

Ich hab mir auch mal ein paar Gedanken über o.g. Fragen gemacht:

 

1.Was motiviert mich?

 

Ich möchte weg von der Pflege am Bett, aber trotzdem noch mit Menschen arbeiten. Vorzugsweise in der Krankenhaussozialarbeit/Pflegeberatung, weil das zu meinen bisherigen Erfahrungen gut passt.

 

2.Was bringe ich mit?

 

Ausbildung als Krankenschwester plus Fachweiterbildung, 25 Jahre Erfahrung in der Pflege in den verschiedensten Einrichtungen und Arbeitsfeldern.

 

1. Ich bin ja Einrichtungsleitung und kann das mit den Bewerbern nur bestätigen. Ich hab da auch Sachen erlebt... bei Hilfskräften bin ich schon immer froh wenn die Kleidung sauber ist (sorry, gibt auch echt tolle Leute, die hab ich dann auch alle eingestellt). Muss ja auch nicht für die Kirche tauglich sein, aber einigermaßen ordentlich sollte es sein. Bei Fachkräften jeder Coleur: Schön wenn man keine akute Psychose hat, und vielleicht nicht zu sehr über den Ex-AG ablästert. Dann bin ich in der Regel schon Fan. Wirklich, man erlebt da Sachen.... Das Alter spielt für mich gar keine Rolle! Ich habe jetzt gerade erst mehrere Leute dabei die kurz vor Rente sind und ich hab die trotzdem eingestellt. Es ist eher so, dass ich manchmal mit Bauchweh schon Abstriche mache.

 

2. Als Krankenschwester nicht zu BASA? Versteh ich nicht, hatte selber eine bei mir im Kurs... ? Auch sonst hatten wir Altenpfleger und Co dabei. Wenn Du dann auch noch verschiedene Arbeitsfelder kennst, kann ich es nicht nachvollziehen. Wir hatten auch jemand ohne Ausbildung dabei, einfach weil die schon so lange als Ehrenamtliche dabei war. Das hat auch gezählt.

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Ja, ein Kollege aus der Krankenpflege hat 10 Jahre+ in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet. Hat dann vor 5 Jahren neben Job BASA studiert und arbeitet nun bei uns im Konzern in einer anderen psychiatrischen Klinik als Sozialarbeiter im Casemanagement. War kein Problem.

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