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ILS Fernlehrer unverschämt!?


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Morgen,

 

ich finde persönlich auch, dass "fehlende Ernsthaftigkeit" so ein Geschmäckle hat...
Es ist jedenfalls schon eine ziemliche Behauptung, die man auch belegen muss.  

Ich verstehe nicht genau, was man am Ende mit der Kritik machen soll - sich schämen? :) Besser wären hier schon Tipps, wie man seine Spelling/Grammar-Mistakes noch verbessern kann. 
Es kann 1001 Gründe geben, warum die Rechtschreibung noch nicht optimiert ist. In jedem Fall ist ein Studium/Unterricht ja eine Reise. Man fängt mit vielen Fehlern an und wächst daran. Vorwürfe sollten aber nicht der Lernanreiz sein, welche der Lehrer setzt. 


Nun ist es natürlich auch schwer zu sagen, ohne den Text gesehen zu haben. Wenn es immer dieselbe Lehrerin ist, vielleicht vermisst sie eine Art Progress. Aber auch da wäre sachliche Kritik besser als Rätselraten. 

Gut daran ist auf jeden Fall die Note (ich zumindest finde eine 2- gut!) und dass dir immerhin gesagt wurde, dass es ein interessanter Text ist. Darauf würde ich aufbauen. Du kannst also ziemlich gute Texte schreiben! 

 

Vielleicht kannst du irgendwie sachliches Feedback anbringen? Früher ging das ja, dass man mit den Fernlehrern oder zumindest den Lehrgangskoordinatoren in Kontakt treten konnte.
Alles Gute!

LG

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Hier: it's a shame = es ist schade ; spelling = Rechtschreibung   Übersetze so:   "Interessant geschrieben, aber Ihre Rechtschreibung ist einfach schrecklich. Das zeigt mir nur, da

Hallo Nia,   also nur von dem her was du schreibst finde ich es auch erschreckend, deine Redeweise als "Schande" zu bezeichnen. Andererseits kenne ich aber auch nur auszugsweise das, was sie

Na ja „it‘s a shame“ ist schon drastisch und nicht gerade nah an „schade“ , gerade in dem gesamtfeedback kann man das nicht schön reden.  Aber da es eine 2- ist und nicht jeder schreiberling gut darin

Moin,

ich finde die Kritik hart, aber in Ordnung. Rechtschreibung ist eine Sache der Sorgfalt.

Wenn ich zuhause einen Text schreibe, gibt es wenige Gründe den nicht noch einmal durch irgendeine Form von Rechtschreibprüfung zu jagen bevor ich ihn absende.

Auf die Schnelle: https://languagetool.org/de/ ich konnte zwar auch ein paar Fehler untermogeln (wenn ein Typo ausversehen ein anderes Wort bildet "his" -> "hiss"), aber es ist schon ein Anfang.

 

Sollte man tatsächlich andere Gründe für die schlechte Rechtschreibung oder Grammatik haben, z.B. Legasthenie, muss man so eine kurz gefasste Kritik richtig einordnen: "Die Lehrerin weiß [wahrscheinlich] nichts  von [x], deshalb geht sie von [y] aus - das trifft in meinem Fall nicht zu.".

In solchen Fällen sollte man Kontakt aufnehmen und erklären warum die Texte so aussehen wie sie aussehen. Vielleicht bekommt man daraufhin eine umfassendere Hilfestellung, zumindest aber mehr Verständnis, von den Lehrern.

 

vor 48 Minuten, Vica schrieb:

ich finde persönlich auch, dass "fehlende Ernsthaftigkeit" so ein Geschmäckle hat...

Es ist anmaßend, imo aber noch im Rahmen. Ich würde es als sehr eindringlichen Hinweis aufnehmen, dass die Lehrerin bedeutend mehr Sorgfalt erwartet.

 

[bezüglich des Startpostes]

Wenn die Aussage der Lehrerin wirklich gewesen wäre: "Deine Ausdrucksweise ist schrecklich", wäre das natürlich ein No-Go. In dem Fall hätte ich mit der Lehrerin Kontakt aufgenommen um zu klären was da so schrecklich war - und gehofft, dass es sich um ein Missverständnis handelt.

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  • Admin

Ich habe von @NIA25 auch ihre Einsendeaufgabe mit den Korrekturen der Lehrerin erhalten. Und ja, es sind einige Fehler dabei, aber so viele sind es gar nicht. Und diese nur teilweise und in wenigen Fällen wie Fehler aus Flüchtigkeit oder Oberflächlichkeit, sondern überwiegend wie Fehler aufgrund fehlender Kenntnisse von Rechtschreib- und Grammatik-Regeln, zum Beispiel was die Groß- und Kleinschreibung im Englischen angeht. Ich finde, dass Nia sich mit dem Interview richtig Mühe gemacht hat, und der abschließende Kommentar passt auch finde ich nicht zur Note. 

 

Und ich finde, dass "awful" schon ein recht harter Begriff ist. Und auch den Rest finde ich eher demotivierend und hätte mir da eher konkrete Empfehlungen gewünscht, wie die Rechtschreibung verbessert werden kann.

 

Ich würde dir, Nia, empfehlen, das nicht einfach so auf sich beruhen zu lassen. Du wirst weiter mit dieser Lehrerin zusammenarbeiten und ihr Reaktion hat dich getroffen. Was hältst du davon, wenn du ihr das mitteilst, ihr schreibst was der Kommentar mit dir gemacht hat und sie um weitere Erläuterungen oder ein Gespräch bittest? Ist sie englische Muttersprachlerin, oder spricht sie auch deutsch? - Um Missverständnisse zu vermeiden, würde ich wenn möglich dieses Gespräch auf deutsch führen.

 

Wie waren denn bisher die Korrekturen von ihr?

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Eigentlich bin ich ja ein Fan von positiven Kommentaren, aber hier muss ich jetzt mal den "Bösen" spielen. 

 

Fakten:

Der TE hat eine Einsendeaufgabe mit Rechtschreibfehlern abgegeben. 

Der TE hat das Feedback der Lehrerin falsch übersetzt: "Redensweise", "Schande". 

Der TE hat trotzdem eine fast gute Note erhalten. 

 

Vermutung:

Die Lehrerin unterstellt fehlende Ernsthaftigkeit. 

 

Fragen:

Kann man nicht die Meinung haben, dass das Unterlassen einer Rechtschreibprüfung bei einer Einsendeaufgabe eine gewisse Nachlässigkeit darstellt? Sie hat ja nicht den Inhalt oder die Grammatik kritisiert, sondern die Rechtschreibung. Ich mein selbst hier im Forum wird vieles in rot unterstrichen und ich guck automatisch mir diese Wörter nochmal genauer an. 

Bringt ein Gespräch mit einem Lehrer über eine fast gute Note und eine nicht geteilte Kritik überhaupt was? Wäre es nicht sinnvoller nächstes Mal einfach den Spellchecker zu bemühen? Kann man einen Lehrer nicht immer mit besser Leistung überzeugen als darüber zu sprechen, dass man sich zu hart kritisiert fühlt? 

 

Meine Empfehlung hier:

Nächstes Mal Rechtschreibung checken, nicht jede Kritik direkt so negativ bewerten. Ich find die Kritik des Fernlehrers hilfreich. Du hast scheinbar eine sehr gute Arbeit gemacht und nur wegen so einem Mist wie Rechtschreibung kommt dann "nur" eine 2- hinten raus? That's a shame. (ohne Ausrufezeichen) 

 

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  • Admin

Rein auf der Sachebene würde ich dir da zustimmen, @Jott-En - aber für @NIA25 geht es ja auch um die Beziehungsebene zur Fernlehrerin und ihre Gefühle und sie fühlt sich verletzt. Und in so einer Situation finde ich es für die weitere Zusammenarbeit wichtig, das zu klären - gerade wenn es möglicherweise ein Missverständnis gewesen ist und an der Zweideutigkeit der Übersetzung liegt.

 

Am Rande bemerkt: Ich finde es nicht so sinnvoll, englische Einsendeaufgabe vorab durch Tools wie Grammarly zu perfektionieren, die dann zwar Rechtschreib- und Grammatikfehler beseitigen, aber der Lerneffekt hält sich dann vermutlich in Grenzen, wenn die dahinter steckenden Regeln nicht verstanden sind. Und genau hier hätte ich mir auch von der Fernlehrerin ein differenzierteres Feedback erwünscht.

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@Markus Jung Vielen Dank für Ihr Feedback. Ich habe mir Ihren Rat zu Herzen genommen und meiner Fernlehrerin eine sachliche und freundliche E-Mail geschrieben und Ihr mein Problem geschildert. Sie haben es richtig erkannt. In erster Linie geht es mir hier um die Beziehungsebene zu meiner Fernlehrerin. Wenn ich das so im Raum stehen gelassen hätte, hätte ich jedes Mal ein negatives Gefühl gegenüber dem Fach Englisch. Des Weiteren kann es ja auch sein, dass ich sie missverstanden habe. In jedem Fall halte ich euch auf dem laufenden wenn ich eine Antwort erhalten habe. Ich möchte ja schließlich auch keinen schlechten Ruf verbreiten!

 

Ich lasse meine Aufgaben aus den Einsendearbeiten nicht durch eine Textkorrektur laufen, da ich mich dadurch selbst veräppeln würde. Ich brauche ja ein ehrliches (und sachliches) Feedback, damit ich an meinen Fehlern arbeiten kann und am Ende das Abitur bestehe.

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vor 2 Stunden, Jott-En schrieb:

Wäre es nicht sinnvoller nächstes Mal einfach den Spellchecker zu bemühen?

 

 


Ich weiß nicht, wie das heute ist, aber um 2012 herum war das eindeutig nicht erwünscht. 
Macht ja auch Sinn, da man bei der Abiturprüfung selbst ja auch keine Rechtschreibprogramme verwenden kann. Man darf zwar ein Wörterbuch mitnehmen, aber das ist ja schon anders als ein explizites Programm :). 

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Ich bin ehrlich, wenn man das nutzt z.B. weil man etwas für die Uni richtig einreichen möchte oder für Korrespondenz dann ist es okay. Nutze auch einen für meine Papers.

 

Aber in der Abi Phase würde ich persönlich davon abraten. Wichtig ist nicht, dass du verstehst, dass etwas falsch ist sondern warum. Wenn du etwas nicht verstehst, z.B. warum das jetzt falsch ist, wäre doch der Dialog mit der Lehrerin super. Es zeigt, dass du bereit bist daran zu arbeiten.

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Moin,

vor 1 Stunde, Markus Jung schrieb:

Am Rande bemerkt: Ich finde es nicht so sinnvoll, englische Einsendeaufgabe vorab durch Tools wie Grammarly zu perfektionieren, die dann zwar Rechtschreib- und Grammatikfehler beseitigen, aber der Lerneffekt hält sich dann vermutlich in Grenzen, wenn die dahinter steckenden Regeln nicht verstanden sind.

Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Das eigene Korrekturlesen gehört für mich zum Lernprozess dazu. Ich lasse mir lieber von der Maschine solche grundlegenden Fehler anzeigen, als dass die Lehrerin mich darauf hinweisen muss. [Wir reden vom Abitur, da ist die Erwartungshaltung, dass die Lehrerin nicht hauptsächlich Rechtschreibfehler korrigiert IMO berechtigt.]

 

Wenn man natürlich einfach nur auf "correct" klickt, ohne zu vergleichen was da korrigiert wird, dann lernt man davon nichts, das stimmt.

Bei dem Tool, das ich oben rausgesucht habe, werden nur die Fehler und Vorschläge zur Behebung angezeigt - bei Word läuft es ja genauso - die Korrektur muss man dann selbst vornehmen. Und dabei muss man sich dann natürlich auch Gedanken machen: "Warum ist das denn falsch?", damit man einen entsprechenden Lerneffekt mitnehmen kann.

 

Aber es muss auch keine maschinelle Rechtschreibprüfung sein. Das ist nur der einfachste und sicherste Weg.

Gerade wenn es um die von Markus benannten Groß- und Kleinschreibungsfehler geht, kann man sich bei der nächsten Arbeit nach dem Bearbeiten noch einmal die entsprechenden Regeln ansehen und den eigenen Text gründlich darauf prüfen.

 

[seit ich angefangen habe zu schreiben sind noch ein paar Posts eingegangen, die vom Verwenden von Überprüfungen abraten]

Ich kann mir gerade nur sehr schwer die Alternative vorstellen. Die Aufgabe wird immerhin bewertet und die Lehrerin wollte sich scheinbar eher auf den Inhalt des Interviews konzentrieren... da nehme ich doch nicht bereitwillig in Kauf ausversehen Typos oder andere (vermeidbare) Rechtschreibfehler zu versenden.

 

Der Schwerpunkt der Aufgabe lag hier auf dem Kreativen, dem Verfassen des Interviews. Nur weil ich anschließend eine Rechtschreibüberprüfung nutze, setzt das ja nicht meine Eigenleistung runter.

Bearbeitet von PVoss
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Jetzt mal außer Acht gelassen, ob die Einschätzung angemessen oder falsch ist, dass die Lehrerin "unverschämt" reagiert hat: Die Tatsache, dass so viel darüber diskutiert wird und dass das Feedback als so kränkend empfunden wurde, zeigt doch, dass dieses Feedback nicht optimal war. Denn es wird nicht deutlich, was diese Betreuerin eigentlich damit sagen will und worauf sie sich genau bezieht. Genau das ist aber das Ziel eines Feedbacks.

 

Die Beschreibung der Fehler und die Bewertung sollte klar voneinander getrennt sein. Also z.B. 

  • kreativer Teil der Arbeit gut/sehr gut/im Großen und Ganzen in Ordnung (beispielsweise); Verbesserungsmöglichkeiten blablabla
  • äußere Form blablabla
  • Rechtschreibung blablabla 

Und dann kann eine Bewertung kommen wie "Aufgrund der vielen Rechtschreibfehler habe ich den Eindruck, blablabla"

 

Dann kann man mir einem Feedback etwas anfangen. Da das Ganze auch noch auf Englisch stattfindet, ist Präzision des Betreuers besonders wichtig. Denn NIA25 lernt die Sprache erst. Es ist also von ihr nicht zu erwarten, dass sie Aussagen grundsätzlich richtig verstehen und/oder interpretieren muss.

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