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Markus Jung

Coronavirus - Auswirkungen auf Fernstudierende

Empfohlene Beiträge

vor 17 Minuten, kurtchen schrieb:

Das ist wohl schon nicht mehr aktuell. Anscheinend wurde das RKI mit Anfragen regelrecht überrannt. Kann man hier nachlesen. Es scheint nicht an Leuten zu mangeln, die gerne einen Job hätten, der zumindest für 6 Monate sicher ist. Oder sich wünschen, an der Lösung der Situation mitzuarbeiten.

Danke für die Info, eine Freundin hat mir es heute morgen geschickt. Sie hat sich gestern Abend noch rechtzeitig beworben. Ist natürlich ärgerlich, wenn man vorher bis 31.03.2020 angibt.

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Ist ja zumindest gut, dass es keinen Mangel Bewerbern gibt. Südkorea soll es ja laut Berichterstattung schaffen, Erkrankte und Kontaktpersonen zu identifizieren und isolieren. Kann natürlich sein, dass wir hier zu spät dran sind.

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Hallo!

Meine Präsenz-Uni hat nun auch erste Lösungsansätze - das poste ich, da es durchaus mit Fernstudium zu tun hat, man weiß ja nicht, was daraus nicht alles entstehen könnte ;)
Die Vorlesungszeit wird sich nicht verlängern, die zwei verpassten Wochen entfallen ersatzlos. Es gibt eine Task Force, die gerade fieberhaft an Online-Lösungen für Lehre und Prüfungen arbeitet. Da ich Master-Module vorziehen wollte und dementsprechend zwar nicht so schlimm betroffen bin, das aber dennoch gerne machen würde, wäre das für mich eine absolut perfekte Möglichkeit, da ich ohnehin lieber von zu Hause aus lerne. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, ob und was genau gemacht wird!
An meinen anderen Hochschulen ist derzeit alles beim Alten.

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vor 12 Stunden, jedi schrieb:

In Bundesländern wie SH gibt es nun ein Notabitur ohne Prüfung.

 

Steht ja noch nicht endgültig fest, ob es dazu kommt. Ich finde so ein Notabitur schon eine krasse Sache. Das gab es bisher nur in Kriegszeiten. Ich weiß auch nicht, ob sich dadurch später nicht doch Nachteile für die Abiturienten ergeben, wenn sie sich mit diesem Zeugnis bewerben und keine "richtigen" Abi-Zeugnisse erhalten haben. Meiner Meinung nach sollten die Schüler vor die Wahl gestellt werden, ob sie das Notabitur nehmen und/oder im nächsten Jahr das reguläre Abi machen möchten.

 

Zitat

Was machen eigentlich die Fernlerner?

 

Da diese keine Vorleistungen im eigentlichen Sinne haben, sondern nur ihre Einsendeaufgaben, vermute ich, dass diese auf jeden Fall warten müssen bis zur nächsten Prüfung. Aber vielleicht gibt es da ja auch noch Sonderregelungen. Mir ist da bisher nichts bekannt.

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Das Notabitur finde ich auch zumindest kontrovers und ich frage mich, ob so eine Lösung nicht verfrüht kommt. Vielleicht kann man die Prüfungen ausnahmsweise auf den Sommer legen und die Einschreibefristen bei den Unis flexibler gestalten, wenn die nicht ohnehin sowieso komplett aufgehoben werden (viele Semester verschieben sich eh). Das gilt auch für Ausbildungen, wobei man da eh viel besser zu späteren Zeitpunkten einsteigen kann.
Nur falls sich im Spätsommer nichts geändert haben sollte an dem Kontaktverbot wie es momentan ist, könnte man über so einen Schritt nachdenken.

Andererseits verstehe ich nicht, warum man die Prüfungen nicht entzerren kann. Es sind ja momentan alle Schulen, Kindergärten, Aulen, Mensen usw. geschlossen. Nach Ablauf der Kontaktsperre könnte man da doch schon 5 Personen je Raum weit auseinander setzen, mit Mundschutz und eventuell in Zellen. 
Bleibt das Konaktverbot bestehen, müsste man eben maximal 2 Schüler pro Raum + Aufsicht prüfen. Eventuell nicht alle am selben Tag. Eventuell auch mit anderen Aufgaben, damit nicht alles durch den Buschfunk geht. Sicherlich gibt's auch noch viele andere Ideen. 

Notfallabitur macht ja nur Sinn, wenn man mit Biegen und Brechen drauf beharrt, die Standards so durchzusetzen, wie sie vor Corona gewesen sind. 
Das ist finde ich unlogisch. Pünktlich wird in diesem Jahr eh nichts mehr laufen, alles verschiebt sich. Selbst wenn Corona auf magische Weise im Mai aus dieser Welt gebeamt wird...Unis, Arbeitgeber und so müssen doch Verständnis dafür haben, wenn man sich nun später bewirbt. "Die Wahrung einheitlicher Standards" ist jetzt Quatsch. Man müsste flexibler sein.

Die Prüfungsphasen der Fernuni/Hochschulen und Universitäten im Land sind doch auch erstmal nur temporär ausgesetzt und verschoben zu festen Terminen im Mai/Juni. Hier gibt's ja auch kein Angebot, mit Durchschnittsnote zu bestehen :001_huh:
Das gilt auch für Staatsexamina momentan. 

LG 

Bearbeitet von Vica

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@Markus Jung

Es ist natürlich eine Frage ob so ein Notabi überall anerkannt wird. Die Anbieter bereiten auf die Prüfung vor und dann wird nach Landesrecht die Prüfung als externer abgelegt. Beispielsweise ILS in Hamburg, SGD in Hessen und Lernzentrum Killesberg in BaWü. Hamburg ist auch noch offen. In Hessen fanden die Prüfungen bereits statt.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Diskussion-um-Abitur-Pruefungen,coronavirus854.html

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Hallo!

Zumindest BW hat SH zugesagt, auch ein Notfall-Abitur ohne Prüfungen anzuerkennen. Ich denke nicht, dass die Schüler mit ihren Abiturzeugnissen Probleme bekommen werden, auch wenn sie ihre Prüfungen nicht abgelegt haben.

 

Zumindest hier in BW verschiebt sich an den Universitäten überhaupt nichts, es fehlen ja nur zwei Wochen und die fallen ersatzlos aus. Spätestens ab 20.4. wird begonnen, im Zweifel eben im Fernstudium als E-Learning. Lediglich die FHs haben Probleme und wollen daher hauptsächlich die Samstage nutzen und das Semester ganz leicht nach hinten schieben (Prüfungen bis Mitte August).

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Formell, also als Hochschulzugangsberechtigung dürfte bei so einem Notabi vermutlich kein Unterschied gemacht werden zum üblichen Abi. Auch wenn die Noten meiner Meinung nach ja schon einen anderen Wert haben.

 

Die Frage ist wohl eher, ob Unternehmen auf solche Zeugnisse etwas anders schauen werden. Wie schon geschrieben fände ich es gut, wenn die Schüler*innen die Wahl haben zwischen diesem Notabi und im nächsten Jahr Abi machen. Dieses Jahr ist ja in vielen Bereichen, auch bei den Unternehmen, jetzt erstmal eh die Pause-Taste drin.

 

Die FernUni Hagen hat in einem Tweet übersichtlich die FAQs der einzelnen Fachbereiche verlinkt zu den aktuellen Änderungen und Vorgehensweisen:

 

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Mittlerweile kam die Meldung, dass die Abiturprüfungen doch in allen Bundesländern stattfinden sollen. Arme Schüler in Schleswig-Holstein, wahrscheinlich hatten die sich schon gefreut 😉

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