Springe zum Inhalt
waldorfschüler

Auch 4 Monate nach Coronabeginn keine Prüfungseinsicht möglich

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten, Vitali schrieb:

Die Diskussion bzgl. "Online-Prüfungseinsicht" ist doch mittlerweile ein alter Hut. Schon 2016/2017 wurde dieser Vorschlag auf der Plattform "create your studies" eingebracht - und seitens der IUBH abgeschmettert. Ist nun mal so...auch wenn das Werbeversprechen "100% online" an dieser Stelle einen faden Beigeschmack hat.

 

Ich vermute, dass ein Nicht-Realisieren der Online-Einsicht weniger einem drohenden Leak geschuldet ist, sondern vielmehr einer Überlastung von Examity sowie der Prüfer. Das würde darauf hinauslaufen, dass jede Prüfung doppelt betreut werden muss, da aufgrund des deutlich erleichterten Prozederes wohl jeder Klausureinsicht beantragen würde. Deshalb kann ich es aus organisatorischen Gründen schon nachvollziehen, weshalb die Klausureinsicht nicht komplett "barrierefrei" ist....

 

 

 

Es gibt aber einen Unterschied zwischen " nicht komplett barrierefrei" und "garnicht möglich".

 

vor 59 Minuten, Janekke schrieb:

Das stimmt eben nicht. Man kann es tun, aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen.

 

Tatsächlich ist es erlaubt ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen, aber nicht die exakten Fragen. Hilft eh keinem, weil die Prüfungen immer individuell erstellt werden.

 

Weil die IUBH mit ihren Ondemand-Prüfungen hier in Deutschland ziemlich einzigartig ist.

 

Stimmt doch auch nicht. Sie ist nunmal ein Unternehmen, das wirtschaftlich handeln muss. Und sie hat schon so einiges gemacht, damit wir Studenten mit einem blauen Auge davon kommen z. B. computerbasiertes Proctoring mit anschließender Überprüfung als das normale Proctoring nicht möglich war. Rein rechtlich hätten wir an dem Punkt eben alle einfach Pech gehabt und hätten warten müssen.

 

Versteh mich nicht falsch, ich habe auch durchaus meine Kritikpunkte an der IUBH und es gab auch schon den ein oder anderen Mailkontakt mit dem Qualitätsmanagement. Aber diese Diskussion hier ist einfach übertrieben.


Ich schließe mich da den Worten von @Alanna an. Zieh deine eigenen Schlüsse aus der Situation, aber verbreite bitte keine Halbwahrheiten, die schon 5mal im Thread widerlegt wurden. Das bringt hier niemanden weiter.

 

Wer kann es tun? Ist hier jemand der die letzten 4 Monate eine Einsicht hatte? Klar wenn die IUBH monatlich deutschlandweit genau 1 Studenten eine Einsicht gewährt kann sie auch sagen "Schaut her, prinzipiell ist die Einsicht doch möglich". Dann wirds aber ziemlich absurd.

 

Wenn die Prüfungen immer individuell erstellt werden, warum dann die Angst vor leaks?

 

Was hindert die IUBH auch ondemand-prüfungen einzuscannen und dem Studenten zu schicken?

 

Wie lange lief das computerbasierte proctoring? 2 Wochen? Wenn es überhaupt mal lief. Wo ist hier der Vergleich zu 4 Monate lang Prüfungsordnungen zu ignorieren, ende offen?

 

Die Diskussion ist übertrieben? Eine akkreditierte Hochschule die sich schon jetzt mindestens 4 Monate lang nicht an ihre eigene Prüfungsordnung hält und dies anscheinend auch noch weitere Monate durchziehen würde. Wenn du das übertrieben findest.....naja gut.

Bearbeitet von caiser_chef

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Und täglich grüßt das Murmeltier. Du wiederholst dich. Gar nicht möglich lese ich aus der Antwort der IUBH nicht raus und überhaupt im Moment ist einiges anders.

 

Ich z.B. arbeite bei einer Behörde. Seit Mitte März durfte kein Kunde das Gebäude betreten. Für absolute Notfälle ist auch dann noch ein Telegon vorgeschaltet, aber in der Regel kommt keiner Rein und Anliegen können nur per Fax, E-Mail, Telefon oder Post vorgetragen werden oder Unterlagen eingereicht werden. Es gibt keine Empfangsbestätigungen etc. Der Gesetzgeber hat das auch anders vorgesehen. Da gab es aber noch nicht 16 verschiedene Landesschutzverordnungen. Und oft ist es gar nicht das große Gesamte, sondern es sind Kleinigkeiten, die im Moment Anpassungen notwendig machen, wie

- die Raumgröße, denn aktuell müsste ich einem Kunden sein recht auf Beistand verwehren oder Kinder müssten sonst wo bleiben, weil mein Büro schon für zwei aber erst Recht drei Personen mit Sicherheitsabstand einfach zu klein ist. Konsequenz aktuell kommt gar keiner rein.

- das Personal: Es ist zwar voller in den Gängen, aber es sind immer noch viele Personen in Homeoffice oder Urlaub oder oder weil Kinder nicht betreut sind oder man in der Risikogruppe ist. Bei uns war es für alle Standorte der Stadt in der ich arbeite auf 500 möglichen Telearbeitsplätzen mit einem Mal zeitgleich 4500 Personen. Da hat es erst mal gedauert bis das System arbeitsfähig gehalten werden konnte. Es ist eine Sache potentiell die Möglichkeit zu haben und es hier z.B. den Mitarbeiern anzubieten und eine andere abschätzen zu können was es an Ressourcen braucht um es durchzuführen und diese dann auch zeitnah bereitstellen zu können.

 

Und hier komme ich wieder zu deinem vehementen Pochen. Die IUBH gibt ja im Rahmen der jeweiligen Landesschutzverordnungen prinzipiell die Möglichkeit im Moment, hat aber auch überprüft welche Ressourcen zur Verfügung stehen, um dies in der angedachten und bisher durchgeführten Form anbieten zu können und das Ergebnis ist eben in Verbindung mit einer Prüfung.

 

Das mag dir jetzt passen oder nicht. Recht haben und Recht kriegen sind zwei paar Schuhe und das hängt selten damit zusammen, wie laut man schreit. So und jetzt bin ich raus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden




×
×
  • Neu erstellen...