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waldorfschüler

Auch 4 Monate nach Coronabeginn keine Prüfungseinsicht möglich

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Jetzt macht mal einen Punkt. 😅 

 

Ich glaube, das Hauptproblem ist gerade, dass wir das wie und warum nicht verstehen. Die Antworten sind leider nicht so aufschlussreich.

Vielleicht kann die IUBH erstmal die offensichtlichen Unsicherheiten bzw. Missverständnisse gerade rücken. Bisher haben die gefühlt aus den Vorschriften zitierten Antworten nur zu Unmut geführt.

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Also, das hört sich ziemlich ärgerlich an. Es ist zwar nicht rechtssicher aber während meiner Zeit an der APOLLON konnte ich Klausuren auch am Telefon einsehen. 

 

Und es gibt so viele andere Möglichkeiten. Denn nach dem Prinzip Einsicht bei Prüfung ist es dann ja schon ziemlich blöd wenn man die letzte Klausur geschrieben hat.

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vor 1 Minute, polli_on_the_go schrieb:

Es ist zwar nicht rechtssicher aber während meiner Zeit an der APOLLON konnte ich Klausuren auch am Telefon einsehen. 

Das finde ich ziemlich spannend.

 

Ich habe häufig in meinem Präsenzstudium viel dadurch gelernt, dass sich Prüfende Zeit genommen haben und teilweise auch von sich aus in MC Tests jede (!) falsche beantwortete Frage mit mir durchgegangen ist. (und das auch in Massentests mit über 1000 Teilnehmern im Semester) Natürlich fallen in so einem Gespräch dann auch mögliche Fehler bei Fragen auf. Diese wurden dann immer sehr transparent kommuniziert und für alle Geprüften mit voller Punktzahl bewertet.

Ansonsten war es in meinem Präsenzstudium in allen größeren Tests und in vielen kleineren (auch Seminaren) normal, dass die (erste) Einsicht vollkommen digital war und sämtliche Belege den Studierenden gescannt zur Verfügung standen. Wenn dann etwas nicht stimmte konnte man (mit Literatur) die Fragen besprechen.


 

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Das Problem der IUBH wird wohl in dem Fragenpool liegen. Sie wollen wahrscheinlich vermeiden, dass nach und nach die Fragen geleakt werden. Das ist mit Sicherheit richtig und wichtig, aber ich denke, wenn man Prüfungen online überwacht schreiben kann, dann ist es bestimmt auch möglich eine eingescannte Version online überwacht einzusehen.
Ich denke, dass wäre ein wichtiger Entwicklungsschritt, den die IUBH angehen sollte.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 44 Minuten, Janekke schrieb:

Das Problem der IUBH wird wohl in dem Fragenpool liegen. Sie wollen wahrscheinlich vermeiden, dass nach und nach die Fragen geleakt werden. Das ist mit Sicherheit richtig und wichtig, aber ich denke, wenn man Prüfungen online überwacht schreiben kann, dann ist es bestimmt auch möglich eine eingescannte Version online überwacht einzusehen.
Ich denke, dass wäre ein wichtiger Entwicklungsschritt, den die IUBH angehen sollte.

 

tja in meinen letzten Konversationen hat mir die IUBH relativ patzig klar gemacht das man dies nicht plant und auch keine andere Möglichkeit der Einsicht plant. Die Studenten könnten also noch Monatelang ohne ihr Recht einer Prüfungseinsicht abgespeist werden. Aber hey, der Satz "Die IUBH bemüht sich um schnellstmögliche wiederaufnahme......" beruhigt micht da natürlich ungemein. Die Studenten die 2021 mit dem Studium beginnen werden sich über ihr Recht freuen. Würde mich auch nicht wundern wenn jetzt urplötzlich klamheimlich die Prüfungsordnung angepasst wird, nach dem Motto "Der Student hat kein grundsätzliches Anrecht auf eine Prüfungseinsicht" ;)

 

Die IUBH teilte mir sogar mit das dieses Prüfungseinsichtverfahren mit der Akkreditierungsbehörde abgesprochen ist. Auf die Frage ob die Akkreditierungsbehörde auch weiß das seit 4 Monaten dieses Recht der Prüfungseinsicht nicht gewährt wird ohne Alternative....................habe ich dann keine Antwort mehr bekommen...........

Bearbeitet von caiser_chef

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@caiser_chef Ehrlich gesagt, ich verstehe, dass du wütend bist, aber du fällst hier im Forum schon öfter mal auf, dass du dich über einzelne Dinge massiv aufregst und sogar Selbstgespräche mit Zweitaccounts führst. Da kann ich die IUBH schon verstehen, dass sie die Kritik zwar bearbeiten, aber nicht unbedingt zu einer Diskussion offen sind.

 

Sie werden mit Sicherheit nicht die Prüfungsordnung ändern, das würde wahrscheinlich die Akkreditierung gefährden, da es ein Grundrecht von Studenten ist und die Transparenz massiv einschränken würde.

 

Auch weiß ich, dass aktuell kein weiteres Einsichtverfahren geplant ist, aber ich weiß auch, dass die IUBH ein Unternehmen ist. Wenn der Druck der Kunden groß genug ist, wird man darüber mit Sicherheit nochmal diskutieren. Dafür haben wir hier ja schon einen guten Anfang geschaffen. Wichtig ist aber, dabei sachlich zu bleiben und wie bereits geschehen konstruktive Kritik zu äußern.

 

Weiterhin stimmt es ja auch nicht ganz, dass man Prüfungen gar nicht einsehen kann. Es ist massiv reduziert, aber möglich. In Einzelfällen wie der beschrieben letzten Note für das Abschlusszeugnis, bei der man dann dummerweise auch noch durchgefallen ist, kann man bestimmt auch nochmal drüber reden, ob man nicht doch nochmal zur Einsicht kommen darf unter Beachtung der Hygieneregeln. Das werden aber ja wirklich nur ganz vereinzelte Fälle sein. Die anderen haben leider gerade mal Pech gehabt. Sehr ärgerlich, das verstehe ich, aber es ist nunmal eine Pandemie, die von fast allen Opfern fordert. Bei manchem mehr, bei anderen weniger.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Das Grundrecht wird doch schon seit 4 Monaten nicht gewährt. Was sollte die IUBH jetzt von einer Änderung der Prüfungsordnung abhalten?

 

Richtig, die Pandemie fordert von allen Opfer. Mir fällt momentan kein Opfer ein, welches die IUBH zugunsten oder aus solidarität zu den Studenten, eingeht. Nein, sie haben mir geantwortet das es keine Onlineeinsicht gibt weil sie das Copyright an den Prüfungsfragen haben und es sonst ein Risiko gibt das die Fragen leaken. Hmm auch ohne Onlineeinsicht weiß ich die Fragen meiner letzten Prüfung noch. Was hält mich nun davon ab die zu leaken? Warum haben dieses Problem andere Fernunis nicht?

 

Ich bin Wütend weil die IUBH von den Studenten Solidarität und Opfer fordert selbst aber nichts macht. Du sagt es ja selber, opfer eingehen. Ich erwarte nun eigentlich das in dieser Ausnahmesituation die IUBH eben für einen begrenzten Zeitraum dieses (sicherlich überschaubare) Risiko des Fragen leakens eingeht und solange eine Onlineeinsicht anbietet, bis wieder normale Einsichten für alle möglich sind. Das wäre für mich Solidarität zeigen und Opfer bringen.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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vor 42 Minuten, caiser_chef schrieb:

Ich bin Wütend

 

Dass du wütend bist, habe ich verstanden, und dass du deiner Verärgerung mal Luft machen musstest, kann ich auch nachvollziehen. Darüber hinaus halte ich diese Diskussion darüber, was die IUBH tun könnte, sollte oder müsste aber nun für relativ müßig.

 

Das Thema wurde ausführlich adressiert und von der IUBH auch zur Kenntnis genommen. Was die IUBH nun daraus macht, darauf wirst du kaum einen Einfluss haben. Wenn die aktuelle Situation deinen Studienfortschritt oder -abschluss gefährdet, wäre eine Rechtsberatung vermutlich die zielführendste Maßnahme. Ansonsten wirst du aktuell damit wohl einfach leben müssen (oder deine persönlichen Konsequenzen ziehen wie z. B. einen Hochschulwechsel).

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vor 2 Stunden, caiser_chef schrieb:

Das Grundrecht wird doch schon seit 4 Monaten nicht gewährt.

Das stimmt eben nicht. Man kann es tun, aber eben nur unter bestimmten Voraussetzungen.

 

vor 2 Stunden, caiser_chef schrieb:

Was hält mich nun davon ab die zu leaken?

Tatsächlich ist es erlaubt ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen, aber nicht die exakten Fragen. Hilft eh keinem, weil die Prüfungen immer individuell erstellt werden.

 

vor 2 Stunden, caiser_chef schrieb:

Warum haben dieses Problem andere Fernunis nicht?

Weil die IUBH mit ihren Ondemand-Prüfungen hier in Deutschland ziemlich einzigartig ist.

 

vor 2 Stunden, caiser_chef schrieb:

weil die IUBH von den Studenten Solidarität und Opfer fordert selbst aber nichts macht.

Stimmt doch auch nicht. Sie ist nunmal ein Unternehmen, das wirtschaftlich handeln muss. Und sie hat schon so einiges gemacht, damit wir Studenten mit einem blauen Auge davon kommen z. B. computerbasiertes Proctoring mit anschließender Überprüfung als das normale Proctoring nicht möglich war. Rein rechtlich hätten wir an dem Punkt eben alle einfach Pech gehabt und hätten warten müssen.

 

Versteh mich nicht falsch, ich habe auch durchaus meine Kritikpunkte an der IUBH und es gab auch schon den ein oder anderen Mailkontakt mit dem Qualitätsmanagement. Aber diese Diskussion hier ist einfach übertrieben.


Ich schließe mich da den Worten von @Alanna an. Zieh deine eigenen Schlüsse aus der Situation, aber verbreite bitte keine Halbwahrheiten, die schon 5mal im Thread widerlegt wurden. Das bringt hier niemanden weiter.

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Geschrieben (bearbeitet)

Die Diskussion bzgl. "Online-Prüfungseinsicht" ist doch mittlerweile ein alter Hut. Schon 2016/2017 wurde dieser Vorschlag auf der Plattform "create your studies" eingebracht - und seitens der IUBH abgeschmettert. Ist nun mal so...auch wenn das Werbeversprechen "100% online" an dieser Stelle einen faden Beigeschmack hat.

 

Ich vermute, dass ein Nicht-Realisieren der Online-Einsicht weniger einem drohenden Leak geschuldet ist, sondern vielmehr einer Überlastung von Examity sowie der Prüfer. Das würde darauf hinauslaufen, dass jede Prüfung doppelt betreut werden muss, da aufgrund des deutlich erleichterten Prozederes wohl jeder Klausureinsicht beantragen würde. Deshalb kann ich es aus organisatorischen Gründen schon nachvollziehen, weshalb die Klausureinsicht nicht komplett "barrierefrei" ist....

 

 

Bearbeitet von Vitali

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