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Akademisierungswahn in der ARD

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Der Vergleich mit dem Maler hinkt, denn eine Hebamme übt kein Handwerk aus.

 

Es ist doch nicht so, dass der Inhalt der Inhalt der Ausbildung künstlich aufgebläht werden muss, damit er nicht nur 3 Jahre, sondern bis zum Bachelor „reicht“.

 

Sondern die Inhalte sind viel umfangreicher und komplexer geworden, so dass dieser Beruf durch einen neuen Abschluss aufgewertet wird.

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Geschrieben (bearbeitet)

@Silberpfeil

 

 

Was soll denn da neu sein? Seit Jahrhunderten hat sich nichts geändert. Für viele Jobs ist Berufserfahrung wichtiger als ein Studienabschluss.

Bearbeitet von jedi

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vor 28 Minuten, jedi schrieb:

Was soll denn da neu sein? Seit Jahrhunderten hat sich nichts geändert. Für viele Jobs ist Berufserfahrung wichtiger als ein Studienabschluss.

 

Nun, die Berufserfahrung erwirbt man nach einer bestimmten Ausbildung, nicht wahr. Das kann auch ein Studium sein.

 

Und Sie haben recht: Ein Studium in einem Fach, mit dem man anschließend als Wachmann oder als Taxifahrer gearbeitet hat, ist irgendwann nichts mehr wert.

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vor 12 Stunden, Silberpfeil schrieb:

Deutschland ist bisher das letzte Land in der EU, in dem die Ausbildung der Hebamme noch nicht akademisiert ist...

 

Und es ist nun mal eine Vorgabe der EU, dass die Ausbildung als ein Studium durchgeführt wird.

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vor 1 Stunde, jedi schrieb:

@Silberpfeil

 

 

Was soll denn da neu sein? Seit Jahrhunderten hat sich nichts geändert. Für viele Jobs ist Berufserfahrung wichtiger als ein Studienabschluss.

Der Vorgang der Geburt ist sicher noch derselbe, aber die Gebärenden 😉 und auch die Betreuung der Babys haben sich geändert. 

 

Die Betreuung der Risikoschwangeren ist doch durch den Fortschritt der Medizin unglaublich komplex geworden. Frühchen mit 500 g und deren Mütter müssen versorgt werden - prä- und postnatal.

 

Heute bekommen auch nicht mehr nur Frauen unter 30 Kinder. Damit steigt die Zahl der Risikoschwangerschaften, und die Kenntnisse über verschiedene Krankheiten und deren Auswirkungen auf das Baby sind gigantisch gewachsen.

 

Da musst Du als Beispiel nur die Betreuung von Schwangeren mit HI Virus nehmen oder mit Rhesusunverträglichkeit.

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vor 1 Stunde, KanzlerCoaching schrieb:

 

Und es ist nun mal eine Vorgabe der EU, dass die Ausbildung als ein Studium durchgeführt wird.

Gibt es wirklich eine solche Vorgabe der EU?

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Geschrieben (bearbeitet)

Ja die Doku ist von 2015 nur wie man sehen kann haben Unternehmen und Politik bis heute nichts dazugelernt.

 

Wenn man sich die Stellenausschreibungen für Auszubildende ansieht, könnte man teilweise wirklich lachen.

Gute Hauptschüler und Realschüler werden oftmals nicht einmal mehr beachtet. Unternehmen

wünschen sich Leute mit Abitur.

 

Also gerade die jungen Leute, welche oftmals wirklich fähig sind handwerkliche Berufe auszuführen blitzen dann ab.

Mit den Gehältern haben Unternehmen zwar gut nachgeholt.

Liegt aber wahrscheinlich auch oftmals daran, dass durch die Vielzahl an Bachelor-Absolventen diese Arbeitsplätze massiv abgewertet wurden.

 

Noch dazu wird den Leuten ja laufend Angst gemacht mit KI, Industrie 4.0 usw. Roboter übernehmen alles.

Man braucht nur noch ein paar Häuptlinge. Ist es dann den jungen Leuten zu verdenken, dass sie sich für die

höhere Bildung entscheiden?

 

Noch dazu der Wahn mit den Millionen an Armutsmigranten mit dem Ziel für billige Arbeiter. Dieser Wahn ist

ja geplatzt, als die Spätzünder auch merkten, dass man in den Herkunftsländern eben keine Schule/Ausbildung hatte und auch die Sprache nicht beherrscht.

Ist ja auch logisch, dass hier der Einsatz nicht möglich sind, wenn man Hauptschüler und Realschüler ablitzen lässt.

 

Aber durch die vielen Absolventen wird es halt für jemanden auch immer schwerer und schwerer.

 

Im Handwerk sprechen Auszubildende schon vom Meister. So gut wie jeder beginnt kurz nach dem Erhalt des Gesellenbriefes den Meister. Dann sind sie frustriert, weil es natürlich nur eine Stelle gibt, aber jeder Geselle mit Meister herumläuft.

 

Und so ist es ja beim Studium auch. Viele meinen, dass gleich die Führungsposition winkt. Nur wenn jeder ein Studium hat, bzw. wie selbstverständlich jeder gleich den Master nachlegt, wird es hier auch immer schwerer sich abzuheben um auf eine bessere Position zu kommen. Dann braucht man sich wundern, wenn in Zukunft man wieder zum Doktor etc. gezwungen wird.

 

Es ist halt ein allgemeines Hochschaukeln, damit man eine bessere Bezahlung bekommt.

Da braucht sich halt keiner über steigende Burnoutzahlen wundern.

 

Und besonders bitter ist halt, wenn Unternehmen eine Stelle mit Studium ausschreiben und sich jemand

bewirbt der zig Jahre mit Lernen und dem ablegen von Prüfungen verbracht hat und dann frustriert ist,

weil es eine völlig "einfache" Stelle ist, welche früher ein Geselle/Meister erledigt hat.

Bearbeitet von Markus Jung
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