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Akademisierungswahn in der ARD

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Es scheint so, als wäre ein Modul. In den Staaten spricht man aber auch vom Harry Potter Degree.

Das Studium des Skateboardings soll ein eigenständiges Studienfach sein.

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Wobei die Interviewpartner an manchen Stellen auch ziemlich herablassend rüberkommen. Klar, überschätzen sich Schüler mitunter und wählen den "falschen" Berufsweg. Aber deswegen heißt es noch lange nicht, dass ich im Handwerk grundsätzlich besser aufgehoben bin.

 

Ich habe z. B. zwei linke Hände, meine Frau lässt mich nicht einmal einen Nagel in die Wand hämmern. Hinzu kommt meine Höhenangst. In dem meisten Handwerksberufen wäre ich wahrscheinlich fehl am Platz. Trotzdem hätte ich damals gern auch ein klassisches Handwerk erlernt, die Idee war nur nicht der Rede wert.

 

Dass ich nach einer Berufsausbildung studiert habe bzw. immer noch studiere, hat nichts damit zu tun, dass ich mich zu Höherem berufen fühle, sondern in ein Tätigkeitsfeld vordringen möchte, dass als Einstieg ein Hochschulstudium voraussetzt Da bin ich sicherlich nicht der Einzige hier. 

 

 

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Am 5.3.2015 at 13:07 , stefhk3 sagte:

die von gewissen Leuten so gelobte DDR-Bildung war auch durchwachsen

 

Ich hole das nochmal hoch. Die Schulbildung war in der DDR deutlich besser, grade im MINT-Fächern. Aktuell gab es Klagen wegen der Matheprüfung in Berlin. Das sind die Aufgaben für die 10.Klasse.

 

http://www.tagesspiegel.de/downloads/13756932/1/mathematikaufgaben.pdf

 

 

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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Warum nur so wenig junge Leute eine Ausbildung machen, liegt zu großen Teilen an der geringen Wertschätzung einer Ausbildung. Leider gehört man inzwischen mit einer Ausbildung zu den Verlieren in unserem System. Mit Ausbildung verbinden viele Leute schlechte Bezahlung (was zu Teilen auch leider stimmt z.B. Friseur, Gastronomie).

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vor 23 Minuten, Aramon sagte:

Leider gehört man inzwischen mit einer Ausbildung zu den Verlieren in unserem System. 

 

Ich denke so pauschal lässt sich das nicht sagen. Eine Ausbildung kann sehr wohl zu einer guten Position und Einkommen führen. Auch so manches Handwerk hat (teilweise wieder) goldene Zeiten.

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Ich würde mich eher fragen, ob es wirklich so dramatisch ist, wenn es mal ein paar weniger Azubis gibt.

 

Wenn ich mir mein Unternehmen ansehe, also eher unsere Niederlassung, dann werden da im Umkreis 12 Azubis pro Jahr eingestellt.

Wenn es gut geht, können von diesen 12 im Jahr, aber nach der Ausbildung sowieso nur zwei übernommen werden.

 

Effektivere Technik  und immer höhere Renteneintrittsalter machen doch das übrige.

 

Wäre es dann nicht besser, die Azubi-Zahlen zu akzeptieren  und einfach die Möglichkeit zu nutzen, sich besser auf die wenigen zu konzentrieren und mir diese dann treu zu halten?

 

 

Wie schon geschrieben.  Ich finde es total übertrieben, wenn Unternehmen wieder zur Politik laufen und überhastet Jugendliche aus der halben Welt nach Deutschland gebracht werden, die am Ende dann zwar eine Ausbildung haben,  aber keinen Arbeitsplatz.

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Machen wir uns mal nix vor, der Azubimangel ist Hausgemacht.

 

Angebot und Nachfrage regelt alles. Wenn manche Jobs attraktiver dargestellt werden würde in den Medien, wäre vielen schon geholfen.

Allerdings sind auch viele Azubis besserer Ersatz für Aushilfen. Bei Azubis gibt es keinen Mindestlohn!

Eine aus meinem Verwandtenkreis hat eine Ausbildung bei Kik angefangen. Nach 2 Monaten haben Sie den rausgeschmissen, er wäre zu langsam... gekümmert hat sich keiner um ihn, er war sehr oft alleine in der Filiale.

 

Warum er manches so oder so machen machen sollte, da gab es keine Antworten vom Personal.

Chefs so gut wie nie da, was will man dann auch lernen.

 

Ich habe in einem großen Betrieb meine Ausbildung erhalten, wir Lehrlinge hatten viel Zeit zu üben.

Habe selbst dann Jahre später im Handwerk ausgebildet, wir hatten aber  kaum Zeit dieses richtig zu tun, denn wir waren stets voll mit Arbeit. 

Wenn ich ehrlich bin: Ausbildung funktioniert meist nur in großen Betrieben einigermaßen richtig, denn dort sind die Strukturen besser dafür.

Selbst in großen Betrieben funktioniert das duale Studium auch nicht richtig, der Student ist auch oft nur Lückenfüller.

 

 

Bearbeitet von der_alex

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