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DBA / PhD / Dr. / PHDr - Fernstudium - schnell

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Deutsche Doktorgrade werden im Ausland zwar oft nicht anerkannt

Gibt es für diese Behauptung irgendeinen Beleg?

aber ein Dr. an einer deutschen med. Fakultät mit einem BWL-Thema (Patientenzufriedenheit ...) geht schnell und ist billig. Why not. Aber auch hier ist eine gute Vorbereitung nötig.

Im Ausland gibt es den Doktor an einer medizischen Fakultät teilweise ohne irgendeine Promotions-Leistung zu erbringen.

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Der PhDr. ist selbstverständlich ein Doktorgrad, der jedoch von Deutschland nicht anerkannt wird (z.B. erkennt die Schweiz und Österreich diesen als solchen an). Kein Problem, denn auch deutsche Doktorgrade werden z.T. international nicht anerkannt.

PhDr. ist der kleine Dr. und daher unter dem PhD. Daher darf dieser Abschluß nur in Originalform geführt werden.

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Der PhDr. ist selbstverständlich ein Doktorgrad, der jedoch von Deutschland nicht anerkannt wird (z.B. erkennt die Schweiz und Österreich diesen als solchen an). Kein Problem, denn auch deutsche Doktorgrade werden z.T. international nicht anerkannt.

zu dem "kleinen Doktor"

Nach einem erfolgreichen Abschluss einiger Magisterstudiengänge in Geistes-, Sozial-, Rechts- und Naturwissenschaften besteht die Möglichkeit, in einem Rigorosum den sogenannten kleinen Doktorgrad zu erlangen.

Die kleinen Doktorgrade wurden ursprünglich zwischen 1966 und 1990 verliehen. In dieser Zeit wurde zur Erlangung dieser Grade von den Universitäten das erfolgreiche Bestehen einer mündlichen sogenannten rigorosen Prüfung in einem bis zwei Fächern verlangt. In den letzten zehn Jahren (1980 – 1990) wurde denjenigen Absolventen, die ihr Studium mit Auszeichnung beendet haben, dieser kleine Doktorgrad sogar unmittelbar zusammen mit ihrem Hochschuldiplom ohne die sonst obligatorische rigorose Prüfung zuerkannt. 1990 wurde die Vergabe dieser Grade noch in der damaligen Tschechoslowakei eingestellt.

Nur wenige Jahre später (1996 in der Slowakei und 1998 in Tschechien), haben die Nachfolgestaaten die kleinen Doktorgrade wieder eingeführt. Seitdem ist Bestandteil dieses Rigorosums, außer der mündlichen Prüfung, auch die Verteidigung einer rigorosen Arbeit. Vielfach wird jedoch die vorangegangene Magisterarbeit als rigorose Arbeit anerkannt oder sie muss lediglich erweitert werden. Das Rigorosum dauert somit derzeit etwa ein bis zwei Semester.

Die kleinen Doktorgrade werden nicht der dritten Stufe der Bologna-Klassifikation (Doktor-Ebene) durch die Hochschulgesetze beider Länder zugeordnet. Der Erwerb dieser Grade steht nicht im Zusammenhang mit eigenständiger wissenschaftlicher Forschung. Er ist nicht mit einem Doktorgrad in Deutschland äquivalent.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Akademische_Grade_in_Tschechien_und_der_Slowakei

hier ein Artikel über jemanden, der diesen als "Dr." geführt hat

http://www.faz.net/aktuell/politik/csu-generalsekretaer-andreas-scheuer-die-grosse-geschichte-vom-kleinen-doktor-12755293-p2.html

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Der PhDr. wird vielfach als "kleiner Doktor" bezeichnet, da er in Tschechien und der Slowakei nicht die Lehrberechtigung an Universitäten umfasst. Die trifft bei deutschen Doktorgraden ebenso zu (Ausnahme: Junior-Professur, aber auch dort wird i.d.R. verlangt, dass der Kandidat den Dr. habil. nachholt).

Ja, aber dies sind dann sogenannte Berufsdoktorate (z.B. MD (USA), MUDr. (Slowakei) oder Dr. med. univ. (Österreich)). Sie setzen quasi auf ein Medizinstudium eine Masterarbeit drauf. Dies gilt als großer Vorteil, da die Medizinstudium damit erstmals mit dem wissenschaftlichen Arbeiten und mit der wissenschaftlichen Anwendung math.-statistischer Analysen konfrontiert werden und diese somit zum Curriculum gehören. Deutsche Absolventen starten ohne diese wichtigen Erkenntnisse ins med. Berufsleben.

Belege für Nichtanerkennung - Google mal: Wissenschaftsrat bemängelt Qualität des "Dr. med."

Thema betrifft aber nicht nur Doktoranden. Deutsche Uni-Bachelors werden in z.B. in GB ebenso nicht anerkannt.

Na ja, bei Wikipedia stimmt nur die Hälfte. James Mauch (USA) hat das Thema exakt recherchiert (Erkenntnis: PhDr.-Degree wird anerkannt als Doktor mit Lehrbefähigung an US-Universitäten). Als Beauftragter des Landes Baden-Württemberg habe ich einige Slowakische Unis beraten, kenne daher das System genau.

Andreas Scheuer darf sich selbstverständlich als Dr. oder auch als PhDr. bezeichnen. Er verzichtet darauf, nachdem ein Plagiatsvorwurf im Raum stand.

Bearbeitet von Markus Jung
Beiträge zusammengeführt

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Belege für Nichtanerkennung - Google mal: Wissenschaftsrat bemängelt Qualität des "Dr. med."

Und was genau hat das jetzt mit der Anerkennung des Doktors "im Ausland" (das ist ja auch sehr pauschal) zu tun? Im übrigen ist der Dr. med. nicht "der Doktor".

Thema betrifft aber nicht nur Doktoranden. Deutsche Uni-Bachelors werden in z.B. in GB ebenso nicht anerkannt.

Das ist falsch. Deutsche Bachelors werden hier voll anerkannt (woher ich das weiß? Ich bin Lehrkraft an einer englischen Top-20-Uni. Außerdem gibt es hier Deutsche an den Unis zu Hauf, in allen Positionen. Wenn die deutschen Abschlüsse nicht anerkannt wären, ginge das wohl kaum.)

Ich weißt nicht, was Du mit Deinen Aussagen bezweckst, aber mit derartigen Pauschalurteilen "alles Deutsche Scheiße, im Ausland alles toll" kommt man nicht weiter.

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Wenn der ERC, also eine europäische Institution, die Grade nicht anerkennt, dann ist dies ein zarter Hinweis, dass andere ausländische Universitäten zu ähnlichen Ergebnissen kommen.

Nach Auffassung der britischen Behörde für die Anerkennung akademischer Grade (UK NARIC) soll der deutsche Bachelor-Abschluss lediglich einem britischen "Ordinary Bachelor" entsprechen. Für ein Master-Studium ist aber ein "Bachelor Honours" notwendig, dieser wird nach Ansicht von NARIC erst mit dem deutschen Mastergrad erworben. Nicht alle britischen Hochschulen teilen jedoch die Auffassung von NARIC.

Ich bin nicht der Meinung, alles im Ausland wäre besser, weise jedoch auf ein paar Probleme hin, z.B.

- deutscher Uni-Bachelor = 180 ETCS

- GB-Bachelor = 240 ETCS

--> Dies muss zu Anerkennungsproblemen führen, warum hat man keinen verbindlichen Standard festgelegt?

Oder Probleme auf dem Doktor-Level: Hier gibt es sogar eine verbindliche Regelung bezüglich der 3. Ebene nach Bologna:

- Mindestzugangsvoraussetzung (Muss-Standard): 300 ETCS

- Vorgesehene Programmlänge (Soll-Standard): 3 Jahre

Jetzt zur Realität:

- PhDr. (Slowakei): Zugangsvoraussetzung: 300 ETCS / Vorgesehene Programmlänge: unklar, aber mindestens 6 Monate --> Grad wird von Deutschland nicht anerkannt (Verstoß gegen Soll-Kriterium)

aber:

- Doktor (Uni-Stuttgart): Zugangsvoraussetzung: nur 240 ETCS oder

- Doktor (Uni Freiburg): Zugangsvoraussetzung: nur 0 ETCS (Sie lesen richtig, kein Rechtscheibfehler: NULL ETCS, Studium wird empfohlen, ist keine Voraussetzung)

Kein Wunder also, wenn die Grade dann nicht anerkannt werden.

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OFF-TOPIC @Personalberater:

Bitte verzichte künftig darauf, mehrere Beiträge hintereinander zu veröffentlichen und schreibe statt dessen alles in einen Beitrag. Ich habe jetzt deine Beiträge zusammengeführt. Wenn du dich hier als " Beauftragter des Landes Baden-Württemberg" ausgibst schreibe bitte unter deinem Realnamen, so dass solche Aussagen auch überprüft werden können.

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Ich fände Belege für die vielen unterschiedlichen Aussagen doch sehr hilfreich, um allen Argumentationen folgen zu können.

- deutscher Uni-Bachelor = 180 ETCS

- GB-Bachelor = 240 ETCS

--> Dies muss zu Anerkennungsproblemen führen, warum hat man keinen verbindlichen Standard festgelegt?

Das mit dem verbindlichen Standard ist so eine Sache...

Deutsche Bachelor (egal, ob Uni oder FH): 180 oder 210 ECTS (oder in ganz seltenen Fällen sogar 240 ECTS)

Britischer Bachelor (z. B. Open University): 300 oder 360 (Hons) credit points, dabei entsprechend 2 credit points einem ECTS - d.h. 150 oder 180 ECTS

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Ich bin nicht der Meinung, alles im Ausland wäre besser, weise jedoch auf ein paar Probleme hin, z.B.

- deutscher Uni-Bachelor = 180 ETCS

- GB-Bachelor = 240 ETCS

UK-Bachelor (Hons) =360 CATS = ca. 180 ECTS

UK-undergraduate Master =480 CATS = 240 ECTS

http://en.wikipedia.org/wiki/Master%27s_degree_in_Europe#Undergraduate_Master.27s_Courses

- PhDr. (Slowakei): Zugangsvoraussetzung: 300 ETCS / Vorgesehene Programmlänge: unklar, aber mindestens 6 Monate --> Grad wird von Deutschland nicht anerkannt (Verstoß gegen Soll-Kriterium)

Anerkannt ist der PhDr. schon, nur darf dieser nicht als Dr. geführt werden. Das sind 2 verschiedene Dinge. Aquila wird mir in dieser Sache sicher zustimmen.

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