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psychodelix

Wie groß ist die Panik bei euch aktuell wegen Corona?

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Momentan macht mir die Gesellschaft mehr Sorgen, als das Virus an sich.

Das Denunziantentum wird immer mehr.

Alles, was von Oben verordnet wird, wird vorbehaltlos hingenommen und wenn man kritisch fragt, wird man als Mörder hingestellt. Aber ist das nicht das Recht einer Demokratie, dass Maßnahmen diskutiert werden?

Das Verständnis füreinander wird immer geringer, wer z.B. mit einem dreijährigen nicht so effizient im Homeoffice arbeiten kann, stellt sich einfach nur an.

 

Ist das nur hier im Umfeld so, oder auch anderswo?

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Gast
vor 2 Stunden, paulaken schrieb:

Ist das nur hier im Umfeld so, oder auch anderswo?

 

Nee, fällt mir auch auf, dass viele komplett ihr Hirn ausschalten. Aber an beiden Enden des Spektrums: Es gibt jene, die den Verschwörungstheoretikern zum Opfer werden und das weiterhin für einen Schnupfen halten, und es gibt die, deren Angst ihr Hirn gefressen zu haben scheint und die offenbar ernsthaft glauben, dass es nun darum gehen muss, jede einzelne Ansteckung zu verhindern und denen dafür jedes noch so harte Mittel recht zu sein scheint. Mir war immer schon klar, dass unsere zivilisatorische Decke dünn ist, aber so dünn ... die Blockwarte sind jedenfalls vielerorts wieder da.

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke, es kommt auch auf das Umfeld an in dem man sich bewegt. Ich habe bisher auch keine negativen Erfahrungen machen können.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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vor 6 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Ist irgendetwas nicht in Ordnung mit mir?

Nö - ich könnte mir vorstellen, sie haben einfach eine sehr vernünftige Art, sich mit den Gegebenheiten zu arrangieren. 
Wer schon einen Nervenzusammenbruch bekommt weil statt der gewohnten Klopapiermarke mal eine andere im Regal steht, oder hyperventiliert, weil statt Nudeln eben nur Kartoffeln verfügbar sind, der kommt wahrscheinlich deutlich schlechter zurecht.
Ich war in den letzten Wochen so gut wie gar nicht einkaufen (eher mein Mann), aber wenn, dann hatte ich eigentlich auch immer Glück und die Leute waren einigermaßen entspannt. Loben muss ich wirklich die Leute, die im Einzelhandel arbeiten - die waren immer sehr hilfsbereit und freundlich, und ich möchte gar nicht wissen, was die sich teilweise anhören mussten.
Alleinsein können ist denke ich typabhängig. Ich bin eher der Typ, der Social Distancing schon kannte, als es noch in kleinen finnischen Clubs spielte - mir macht das nichts aus (hier ist es allerdings auch nie einsam, seit wir fünfköpfig sind, da fehlt höchstens die räumliche Abwechslung). Ich kenne aber einige, die das "um die Häuser ziehen" doch sehr vermissen.
 

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Ich muss ehrlich sagen, dass mir hier auch nichts Negatives auffällt...

Klopapier, Nudeln, Mehl etc. bleiben hier mittlerweile wieder im Regal liegen.
Als die Sachen anfangs aus waren, hab ich sie nicht vermisst. 
Wir sind nie auf den Hund gekommen, was gewisse Dinge angeht, die angeblich knapp sind.
In unserem sehr kleinen Vorratsschrank liegt noch alles aus der Vor-Corona-Zeit, unangerührt.
Sogar auf der Arbeit ist es so, dass wir 1 Woche lang zu viert (+ andere Mitarbeiter, die gerade bei uns unten sind und daher unser Klo mitbenutzen) mit 1/4 Rolle Klopapier auskamen. 
Meine Arbeitsstelle steht in einer sehr belebten Einkaufsstraße. Täglich sieht man dort viele Leute, in vernünftigen Abständen, gut gelaunt. Ich habe nicht den Eindruck, dass Massenpanik entsteht.

Für meine Kinder fand ich es anfangs am schlimmsten. Aber guess what? Die wollen gar nicht raus. Sie vermissen weder den Spielplatz noch den Kindergarten und auch ihre Freunde nicht, die dauernd anrufen. Die haben sich mehr oder weniger perfekt mit den Dingen angefreundet, die sie hier spielen können und freuen sich drauf. 
Die Zwangspause vom Kindergarten bringt auch einige Vorteile mit sich: Das Essen wird plötzlich aufgegessen, nachmittags gibt es keine schlechte Laune mehr, sie sind fitter und - klar - weniger krank. Sie schlafen auch abends besser und essen auf einmal ihr Essen wieder, beide!
Der Alltag ist eh ungzwungener, was die Mahlzeiten angeht. 

Meine Sehnsucht nach meinen Freunden hält sich in Grenzen, weil sie sich erstens häufig melden und zweitens ich einen sehr vollen Arbeitstag mit vielen Menschen haben. In sofern geht's mir besser als vorher, wo meine Kontakte deutlich weniger waren - und sich auch eher auf den Nachmittag beschränkten, wo Kindergarten, Arbeit der anderen etc. vorbei waren. 


Schön finde ich, dass ich seit Corona wieder Kontakte zu alten Schulkameraden haben, die "mal hören wollten, ob alles ok ist".  

Die Geschäfte, in denen ich früher unterwegs war, waren ja ohnehin Edeka, Rewe, Aldi, dm, Rossmann oder was auch immer gerade auf dem Weg lag...

 

Sehnsucht nach anderen sozialen Orten, Einkaufszentren, Fitnessstudio etc. habe ich weniger, als gedacht.
Es ihr mehr eine Art Freude, wenn sie irgendwann bald wieder aufhaben. 
Wie ich mich kenne, gehe ich dann doch nicht hin...

An der PFH habe ich von Corona gar nichts gemerkt. Die sind zwar im Home Office, aber Kontakt, Noten, etwas aufwändigere Anliegen etc., alles wurde sofort beantwortet. 
Die Prüfungstermine wurden natürlich verschoben. 
Die Masterarbeit dauert nun regulär 4 (?) Wochen länger. Mein Kolloquium ist da, wo mein Studium schon 1 Monat zu Ende gewesen wäre.
Aber das ist nicht wirklich ein Problem für mich.
Man muss froh sein, dass man unter diesen Umständen überhaupt weiterstudieren kann.

Wünsche euch allen Gesundheit. 
LG
 

Bearbeitet von Vica

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Hier im Saarland haben manche panisch Übereifrige (w/m) bei einer Privatparty mit sechs Leuten in der Nachbarschaft schon die Polizei geholt... Hier gilt die Bestimmung, das maximal zwei Leute in der Öffentlichkeit beieinander sein dürfen und zu Hause nur die Bewohner, soweit mehr als zwei. Ich persönlich finde das etwas übertrieben, aber der Virus ist schon gefährlich, also füge ich mich den Vorschriften.

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Wenn ich draußen unterwegs bin, aktuell nur für Waldspaziergänge und zum einkaufen, erlebe ich die meisten Menschen als besonnen und eher entspannt, teilweise sogar als bewusst freundlich. So wird im Wald zwar Abstand gesucht im Gegenverkehr, gleichzeitig aber freundlich gegrüßt, um deutlich zu machen "Es liegt nicht an dir, dass ich dir aus dem Weg gehe". Auch die Verkäufer*innen erlebe ich als recht entspannt und normal.

 

Durch mein Homeoffice verbringe ich eh viel Zeit in meiner Wohnung und suche Sozialkontakte viel telefonisch oder mal per Skype, gerade weil ich durch den Umzug ja in einer neuen Umgebung bin. 

 

Sport mache ich neben meinen Spaziergängen zu Hause, unter anderem mit Gymondo, das klappt gut. Dennoch bin ich froh, wenn das Fitnessstudio wieder geöffnet hat. Wobei ich da dann schon überlege, wie ich mich schützen kann und zum Beispiel eine Maskenpflicht (wenn denn genügend zur Verfügung stehen würden und dann nicht an anderen, viel relevanteren Stellen fehlen würden) und eine Begrenzung der gleichzeitig Anwesenden begrüßen würde und vielleicht sogar noch eine Weile warten würde, bis ich wieder hingehe.

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Die HFH hat ein Webinar zum Umgang mit der psychischen Belastung durch die Corona Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen angeboten und die Aufzeichnung jetzt veröffentlicht.

 

 

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Am 10.4.2020 um 08:30 , Vica schrieb:

Klopapier, Nudeln, Mehl etc. bleiben hier mittlerweile wieder im Regal liegen.

 

Von dem Gedanken, bei meinem hiesigen Discouter des Vertrauens, jemals wieder Weizenmehl vorzufinden, habe ich mich nach einer gefühlten Ewigkeit inzwischen verarbschiedet...😭

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