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Welche privaten Hochschulen wachsen am stärksten... und welche floppen.


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vor 8 Stunden hat Ina_Marie geschrieben:

Welche der privaten Anbieter sind deiner persönlichen Meinung nach von „sehr guter Qualität“? Und aus welchen Gründen jeweils?  


 

ich habe keinen umfassenden Überblick, aber ich selbst habe an einer staatlichen FH und an der HFH BWL studiert. Hier kann ich sagen, dass das Niveau der HFH vergleichbar war mit der staatlichen FH, allerdings zusätzlich extrem kleine Gruppen in den höheren Semestern (teilweise 2 oder 3 Leute) mit überwiegend guten Dozenten aus der Praxis und mehr Flexibilität und das bei eher moderaten Studiengebühren.

 

viel Gutes habe ich von der Wilhelm Büchner gehört.

 

Wenn es kein Fernstudium sein soll, dann ist bei BWL die WHU eine Top-Adresse. 

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Hey, liebes Forum,   ich habe vor kurzem eine Auswertung dazu gemacht, welche (privaten) Hochschulen in den letzten 10 Jahren am stärksten gewachsen sind... und wenig überraschend haben vor

Interessante Zahlen. Zur Überschrift eine bewusst kritische Anmerkung:     Floppt eine Hochschule, nur weil sie kein exponentielles Wachstum hat, sondern sich zum Beispiel qualitativ

Die Diskussion ist hier ja ziemlich off-topic geworden, aber um noch mal zum ursprünglichen Thema zurückzukommen: Ich finde so eine betriebswirtschaftliche Sichtweise auf Hochschulen ziemlich schräg.

Fotos

vor 7 Stunden hat KanzlerCoaching geschrieben:

Das ist die Theorie, dass die Nachfrage das Angebot regelt.

 

In der Praxis stellt sich doch aber zumindest gleichwertig die Frage, welches Angebot womit die Nachfrager anzieht und nach welchen Kriterien die Nachfragenden entscheiden, ob sie ein Angebot annehmen (sprich: einen Vertrag unterschreiben).

 

Macht die schiere Größe, das Wachstum einer Hochschule, die Attraktivität aus? Weil da ja was dran sein muss, wenn so viele sich dort einschreiben? Man könnte da natürlich auch den Spruch von der Million Fliegen, die nicht irren können, zitieren.

 

Das führt mich zu der Frage, warum man solche Untersuchungen übers Wachstum von Fernhochschulen macht und warum sie unter einer Überschrift wie der hier im Strang veröffentlicht werden. Außer aus Marketinggründen ...

 

Und klar, es ist erst mal eine Darstellung des Ist-Zustandes.


Genau, das habe ich ja geschrieben, dass es in der Theorie so ist. Mit der weiteren Ausführung haben Sie Recht. Das im Detail zu beleuchten würde hier etwas den Rahmen sprengen, aber ich meine das es solche Untersuchungen über Motive und Karriere von Fernstudenten gibt. 
 

Ich kann Ihnen meine Kriterien nennen, nach denen ich mich für die HFH entschieden hatte damals: 

- Reputation bei Arbeitgebern

- seriöser Eindruck und ein gewisser Anspruch

- feste Semesterstruktur und Termine für den nötigen Arsch... ich meine Motivationskick

- nahe gelegenes Studienzentrum mit guter Beratung.

 

Nach Jahren jetzt: das Studium hat mich beruflich gut vorangebracht wenn auch nicht gleich. Ich bin im Moment als Marketingleiter tätig und kann einiges an Methodenwissen und Fachwissen gebrauchen, auch wenn ich manches wieder vergessen habe. Am wichtigsten aber: ich bin in der Lage mich in neue Materie zügig einzuarbeiten und mir so fehlendes Wissen, welches sowieso Veränderungen unterliegt, anzueignen und auf neue Problemstellungen zu übertragen. 
 

Genau dafür ist nach meiner Auffassung ein Studium nützlich.

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  • Admin
Am 22.11.2020 um 12:49 hat MartinGS geschrieben:

die HS Fresenius mit ihren Online Plus-Angebot solche Wachstumsraten erzielen

 

Kleine Anmerkung zur Klarstellung. In der Grafik über die Fernstudienanbeiter, die @phoellermann hier bei Fernstudium-Innfos.de veröffentlicht hat, taucht die Hochschule Fresenius ja nicht auf und die Statistik im Blogbeitrag weist nach meinem Verständnis die Zahlen für die  Hochschule Fresenius insgesamt aus, ohne den Anteil zu nennen, der davon auf das Fernstudium/onlineplus entfällt.

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vor 44 Minuten hat Markus Jung geschrieben:

(...) die Zahlen für die  Hochschule Fresenius insgesamt aus, ohne den Anteil zu nennen, der davon auf das Fernstudium/onlineplus entfällt.

 

Ganz genau. Eine solche Auswertung ist von außen nur möglich, wenn die verschiedenen Studienprogramme (Präsenz / Fern) in unterschiedlichen Meldungen (sprich Hochschulen) behandelt werden (wie z.B. bei der SRH oder IUBH).

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Am 23.11.2020 um 13:44 hat Markus Jung geschrieben:

 

Kleine Anmerkung zur Klarstellung. In der Grafik über die Fernstudienanbeiter, die @phoellermann hier bei Fernstudium-Innfos.de veröffentlicht hat, taucht die Hochschule Fresenius ja nicht auf und die Statistik im Blogbeitrag weist nach meinem Verständnis die Zahlen für die  Hochschule Fresenius insgesamt aus, ohne den Anteil zu nennen, der davon auf das Fernstudium/onlineplus entfällt.

 

Am 23.11.2020 um 14:30 hat phoellermann geschrieben:

 

Ganz genau. Eine solche Auswertung ist von außen nur möglich, wenn die verschiedenen Studienprogramme (Präsenz / Fern) in unterschiedlichen Meldungen (sprich Hochschulen) behandelt werden (wie z.B. bei der SRH oder IUBH).

 

Danke @Markus Jung und @phoellermann für die Klarstellung - den Aspekt habe ich doch glatt übersehen! 👍

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  • 2 Wochen später...

Der Chart bestätigt auch was ich denke. Die IUBH scheint die modernste und fortschrittlichste Fernhochschule zu sein in Deutschland (studiere auch dort). Es ist die einzige wo das Studium auch wirklich zu 100% remote ablaufen kann.

Bearbeitet von Thomas87
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vor 48 Minuten hat Thomas87 geschrieben:

Es ist die einzige wo das Studium auch wirklich zu 100% remote ablaufen kann.

Ist das immer gut? Für Wirtschaftliche Studiengänge und Informatik vielleicht. In technischen Studiengängen würde ich es nicht als gut empfinden. Warum? Weil es dort auch darum geht zu lernen wie man mit entprechendem Equipment umgeht, dass man sich nicht mal so eben kaufen kann. Deshalb finde ich, kann man das Argument nicht allgemein anwenden.

Die IUBH bietet auch ab 2021 Elektrotechnik an. Ich frage mich, wie das ohne Labortermine bzw. Praxisanteil ablaufen soll. Ein ganzes Studium ohne einmal ein Messgerät in der Hand zu halten...eher schwierig. Das richtet sich doch nur an Leute die in dieser Branche Berufserfahrung haben, aber meiner Meinung doch nicht an Neueinsteiger. Daher würde ich die technischen Studiengänge der IUBH eher als Weiterbildung betrachten und für "Neulinge" in diesem Bereich jetzt als nicht sooo geeignet.

Bearbeitet von brotzeit
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  • Admin
vor 48 Minuten hat Thomas87 geschrieben:

Der Chart bestätigt auch was ich denke. Die IUBH scheint die modernste und fortschrittlichste Fernhochschule zu sein in Deutschland

 

Der Chart alleine sagt, dass die IUBH die Fernhochschule mit den meisten Studierenden und dem größten Wachstum ist - alles weitere, was die Gründe dafür sein können, sind dann deine und unsere Interpretation, mitunter auch Spekulation. Auch wenn modern und fortschrittlich für Wachstum vermutlich wichtig ist, geht die Gleichung größte = modernste und fortschrittlichste zumindest nicht automatisch auf.

 

Zitat

Es ist die einzige wo das Studium auch wirklich zu 100% remote ablaufen kann.

 

Es gibt mittlerweile auch andere Anbieter, die dies zumindest optional so anbieten, zumindest in einigen Studiengängen. Und ob 100 Prozent remote wirklich immer das Optimum ist, das ist dann ja immer wieder auch die nächste Frage.

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Moin,

 

man muss die "100% remote" noch einordnen.

Das gilt nur für die Studiengänge, für die es auch keine zwingenden Präsenzzeiten gibt.

Wenn ein Studiengang aber zwingende Präsenzveranstaltungen vorschreibt - z.B. Psychologie

grafik.png.f001cec70ec8107021bcb7277eca0d2a.png

Hat man immer noch diese Präsenzveranstaltungen - aber den Rest 100% remote.

 

Für mich ist dabei wichtig, dass ich nicht aus Willkur an irgendeinem Präsenzseminar teilnehmen muss. Das Gruppenprojekt aus den Informatik-Studiengängen könnte man ja auch als "vor-Ort-Hackathon" gestalten... zum Glück ist das nicht so.

Und selbst das Kolloquium lässt sich online abwickeln. Das finde ich schon stark.

Bearbeitet von PVoss
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vor 2 Stunden hat PVoss geschrieben:

Moin,

 

man muss die "100% remote" noch einordnen.

Das gilt nur für die Studiengänge, für die es auch keine zwingenden Präsenzzeiten gibt.

Wenn ein Studiengang aber zwingende Präsenzveranstaltungen vorschreibt - z.B. Psychologie

grafik.png.f001cec70ec8107021bcb7277eca0d2a.png

Hat man immer noch diese Präsenzveranstaltungen - aber den Rest 100% remote.

 

Für mich ist dabei wichtig, dass ich nicht aus Willkur an irgendeinem Präsenzseminar teilnehmen muss. Das Gruppenprojekt aus den Informatik-Studiengängen könnte man ja auch als "vor-Ort-Hackathon" gestalten... zum Glück ist das nicht so.

Und selbst das Kolloquium lässt sich online abwickeln. Das finde ich schon stark.

Klar manche werden nie 100% remote gehen weil man Labor hat in Elektrotechnik oder in Medizin... Habe ja geschrieben "wo das Studium 100% remote ablaufen KANN".

Aber das meiste was heute immer noch stattfindet ist reinste Geld- und Zeitverschwendung wenn Studierende, die besser remote lernen können für Monate wohin ziehen müssen, Miete bezahlen müssen, jeden Tag Zeit benötigen für die Fahrt zur Uni...

Bearbeitet von Thomas87
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